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Zum 13. Mal steigt Europas größtes Homo-Straßenfest Mitte Juni in Berlin. Ganz neu dabei: Die "Gay Night at the Zoo".

Von Carsten Weidemann

Im letzten Jahr waren über 350.000 Besucher bei Europas größtem schwul-lesbischen Straßenfest dabei. Am 18. und 19. Juni läutet das Stadtfest bereits zum 13. Mal auf dem Nollendorfplatz die Berliner CSD-Saison ein. Von 11 Uhr morgens bis spät in die Nacht gibt es unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche!" ein reichhaltiges Angebot and Informationen und Unterhaltung. Die Schirmherrschaft hat wie im vergangenen Jahr Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit gemeinsam mit der ehemaligen Bezirksbürgermeisterin von Schöneberg, Elisabeth Ziemer, übernommen.

Auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern präsentiert sich ein breites Spektrum von Homo-Projekten, Vereinen und Organisationen. Außerdem gibt es ein umfangreiches Angebot an Info- und Verkaufsständen - natürlich mit einem reichen Angebot an Essen und Trinken. Insgesamt fünf Bühnen sorgen an beiden Tagen für Unterhaltung: Darunter die "Connection-Bühne" oder die "Disco-Kugel" für Tanzhasen.

Nach wie vor der Publikumsmagnet des Straßenfestes ist jedoch die "Hauptbühne", auf der auch dieses Jahr wieder die Promi-Talkshow "Das wilde Sofa" stattfindet. Gerhard Hoffmann unterhält sich, assistiert von Biggy van Blond, auf der Hauptbühne am Samstag mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und dem Schauspieler Matthias Freihof, ("Coming Out", "Zurück auf Los!"), am Sonntag mit Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Georg Uecker, ("Lindenstraße", "Schillerstraße"). Der Talk geht jeweils um 15 Uhr los. Im Anschluss an "Das wilde Sofa" ist am Samstag bis 23 Uhr und am Sonntag bis 22 Uhr ein buntes Angebot von Rock, Pop und Kabarett angesagt.

Auf der Hauptbühne wird ferner der Rainbow Award verliehen, mit dem seit 1996 Gruppen oder Personen ausgezeichnet werden, die sich um schwul-lesbische Belange verdient gemacht hat. Am Samstag um 16 Uhr erhält der LSVD Berlin-Brandenburg die begehrte Trophäe. Im vergangenen Jahr hat die Eisenherz-Buchhandlung den Preis gewonnen.

Ein weiteres Highlight der CSD-Saison: Die schwul-lesbische Swing Party "Gay Night at the Zoo", die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet. Am 22. Juni steigt die Party im Zoo jenseits des Raubtiergeheges - auf der Open-Air-Bühne singen und swingen dort Luci van Org und das 50-Mann-Orchester der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Durch den Abend führen Gerhard Hoffmann und Biggy van Blond. Die Karten sind hier für zwölf Euro (plus VVK-Gebühr) erhältlich.

Das Stadtfest und die Gay Night werden vom Regenbogenfonds veranstaltet. Der eingetragene Verein ist ein Zusammenschluss von 25 Berliner schwulen Wirten.

2. Mai 2005



Andreas Renner

Der Stuttgarter CDU-Sozialminister wehrt sich als Schirmherr des CSDs gegen Gestrige aus den eigenen Reihen.
#1 ibuensnetAnonym
  • 17.06.2005, 00:54h
  • Wie solche Straßenfeste eben sind *gähn*: Kommst du fünfmal am selben Punkt lang, wirst du fünfmal gezählt. Die Massen wälzen sich zwischen irgendwelchen Infoständen und Freßbuden, keiner hat mit dem Nebenmann irgendwas zu tun. Von drei Bühnen dazu irgendwelches Getöse, eine Travestie-Trulla oder Politiker - wen interessierts? Es soll dort Geld verdient werden, vom schwulen Kneipenwirt ebenso wie vom China-Imbiß, alles andere ist sekundär. Wozu da noch hingehen???
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