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  • 18.11.2016, 05:03h           6      Teilen:   |

Italien

Verdacht der Zuhälterei: Pfarrer festgenommen

Artikelbild
Don Felice La Rosa soll einen verbotenen Nebenjob gehabt haben

Ein katholischer Priester aus Süditalien soll gemeinsam mit zwei Komplizen Jugendliche an schwule Freier vermittelt haben.

Die Polizei der süditalienischen Provinz Vibo Valentia hat am Mittwoch den langjährigen katholischen Pfarrer der Kleinstadt Zungri, Don Felice La Rosa, sowie zwei mutmaßliche Komplizen festgenommen. Ihnen wird Prostitution mit Minderjährigen vorgeworfen.

Bei den Beschuldigten handelt es sich neben dem 35-jährigen Pfarrer um einen Rentner und einen bulgarischen Staatsbürger, die La Rosa dabei unterstützt haben sollen, männliche Jugendliche aus sozial schwachen Familien auszubeuten. Für die Vermittlung eines 15-jährigen Jungen für Sex-Dienstleistungen soll der Geistliche von homosexuellen Männern 50 Euro verlangt und davon 30 Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. Die Polizei kam dem Trio durch Zufall auf die Schliche – in Zusammenhang mit einem Mordfall hatte sie Telefonate abgehört.

Der Bischof von Mileto, Luigi Renzo, suspendierte Don Felice La Rosa noch am Tag der Festnahme und veröffentlichte eine Erklärung, in der er sein "Bedauern und tiefen Schmerz" über die Tatvorwürfe äußerte. Zur Aufklärung wolle er eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. Die Gläubigen bat er um Gebete sowohl für die vermittelten Jugendlichen als auch den Priester. (cw)

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Tags: don felice la rosa, zuhälterei, vibo valentia, zungri
Schwerpunkte:
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Reaktionen zu "Verdacht der Zuhälterei: Pfarrer festgenommen"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.11.2016
10:45:39


(+5, 7 Votes)

Von Sebi


Und wieder mal zeigt sich, was für eine Vebrecherbande die Katholen sind.

Die hetzen nur gegen andere, um von sich selbst abzulenken.


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#2
18.11.2016
11:01:05


(+6, 8 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Es wird immer toller. Das Tollhaus stellt sich selbst zur Schau. Was wird noch alles sichtbar werden?

Nichts ist so fein gesponnen, es kommt an Licht der Sonne!

Nicht vergessen: Kirchenaustritt!!!


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#3
18.11.2016
15:39:22


(+7, 7 Votes)

Von Tommy0607
Aus Etzbach (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 28.10.2015


Ob sich SOWAS sich sowas überhaupt Christ nennen kann .
Sehr fraglich . Auf jeden Fall ein Verbrecher :
Und man kann nur hoffen , dass die Strafe nicht zu gering ist !


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#4
19.11.2016
15:29:51


(+5, 5 Votes)

Von ursus


"In Mexiko soll ein Pastor ein achtjähriges Mädchen missbraucht haben. Jetzt hat der Vorsteher der indigenen Gemeinde das Urteil gefällt: Der Täter muss dem Vater des Kindes zwei Kisten Bier spendieren."

Link zu www.spiegel.de


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#5
19.11.2016
19:17:20


(+5, 5 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Das ist ja mal wieder eine Faust auf Auge für die RKK, die von ebensolchen Verhältnissen unter den Fittichen des eigenen Vogels immerzu ablenkt, indem sie ihren Hass auf Homosexuelle oder Trans-Menschen konzentriert.

Ich möchte wetten dass hierdie Barmherzigkeit groß ist und die Verzeihung schnell erfolgt. Kinder stehen nun ja unter einem besonderen und fragwürdigen "Schutz" bei Geistlichen.

Leidlich, dass Gläubigen zugeordnet wird, so verursachtes Leid könnte durch Gebete entschädigt werden.
Man kann nicht sagen, was noch schlimmer ist, das, oder wie in dem mexikanischen Fall das Bereinigen mittels Schnaps oder Bier.

Die Werteinschätzung des Lebens oder der Psyche eines Kindes umfasst demnach Gebete oder Promille. zum Brechen!


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#6
19.11.2016
19:50:14
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von markusbln11


Uups, 20 Euro "Lohn" für den sex-dienstleister. Also nicht nur, dass dieses verkuppeln überhaupt passierte. 20 Euro, das ist doch nicht mal ein TG. Frechheit aus sicht aller professionals, die ihren berechtigten gegenwert wollen.

Sorry für den provokanten einwurf.


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