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  • 20.11.2016, 10:02h           45      Teilen:   |

Gedenken an Rainer Plein

Er organisierte Deutschlands erste Schwulendemo

Artikelbild
Rainer Plein (1948-1976) auf der von ihm organisierten ersten deutschen Schwulendemonstration am 29. April 1972 in Münster

Am 22. November vor 40 Jahren schied Rainer Plein aus dem Leben. 1972 brachte er in Münster 200 homosexuelle Männer auf die Straße.

Von Sigmar Fischer

Rainer Plein war im April 1971 Mitbegründer der "Homophilen Studenten Münster" (HSM), die sich später "Studentische Aktionsgruppe Homosexualität Münster" nannten. Die HSM war nach der Bochumer Gruppe HAG die zweitälteste der studentischen Emanzipationsgruppen, die in den folgenden beiden Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, zumeist aber 1974/1975 wieder auseinanderfielen.

Rainer Plein war Motor der jungen Gruppe. Als glänzender Organisator stellte er mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern (anfangs beteiligten sich auch drei bis vier Frauen an der Gruppe) zum ersten Geburtstag der HSM die erste Schwulendemo in Deutschland vor: Am 29. April 1972 versammelten sich rund 200 Vertreter ganz unterschiedlicher Gruppen vor dem Münsteraner Schloss (Sitz der Universität) und zogen durch die Münsteraner Innenstadt.

Fortsetzung nach Anzeige


Im Rampenlicht stand Martin Dannecker

Rainer Plein wurde 28 Jahre alt
Rainer Plein wurde 28 Jahre alt

Rainer Plein war der Organisator – als Frontmann prägte allerdings Martin Dannecker von der Frankfurter RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) mit seinem Transparent "Brüder & Schwestern, warm oder nicht, Kapitalismus bekämpfen ist unsere Pflicht!" und weiteren radikalen Linken das Bild. Eher zum Missvergnügen Rainer Pleins, der aus einem eher konservativen Elternhaus stammte und dem betont linkes Gedankengut eigentlich fremd war.

Plein vereinbarte beim anschließenden Treffen mit den anwesenden Gruppenvertretern, einen Infodienst herauszugeben – erste organisatorische Plattform für die Vernetzung. Die Gruppen schickten ihre Infos nach Münster – von der HSM wurden sie hektografiert und allen angeschlossenen Gruppen zugeschickt. Diesen Infodienst übergab Rainer im Februar 1974 der Initiative Homosexualität Stuttgart.

Zu diesem Zeitpunkt bereitete er mit einigen wenigen Mitstreitern akribisch die Quasi-Auflösung der HSM im Mai 1974 vor. Gescheitert war diese Gruppe wie viele andere auch an der Unerfahrenheit in Selbstorganisation; die persönlichen und politischen Konflikte sprengten die HSM zuletzt.

Antikapitalisten versus "Integrationisten"

Rainer hatte im November 1972 die Gruppenleitung einem Kollektiv, der Praxisgruppe, übertragen und widmete sich vor allem der überregionalen Vernetzung. Anfangs versuchte er, diese im Bündnis mit "integrationistischen" Gruppen zu betreiben, darunter auch der ausdrücklich nichtstudentischen "Internationalen Homophilen Weltorganisation" (IHWO). Als integrationistisch galten im damaligen Verständnis Gruppen, die eine Verbesserung der Lage Homosexueller durch eine Integration in die kapitalistische Gesellschaftsordnung erzielen wollten, im Unterschied zu den sich antikapitalistisch verstehenden Gruppen wie RotZSchwul, Homosexuelle Aktion Westberlin, Initiative Homosexualität Bielefeld um Detlef Stoffel, die die Überwindung des Kapitalismus als Voraussetzung für sexuelle Emanzipation begriffen.

Gemeinsam mit dem Verfasser dieser Zeilen, der ihm "ideologischen Flankenschutz" gab, und anderen Aktivisten gelang es Rainer Plein, am 9. Dezember 1972, 15 Gruppen zu einem Aktionsbündnis zusammenzuschließen, der Deutschen Aktionsgemeinschaft Homosexualität (DAH), die ihrerseits nach gut einem Jahr wieder zerfiel.


Rainer Plein mit Megafon


Pleins überregionales Engagement war in der HSM nicht unumstritten. Viele sahen die HSM als Freizeit- und Kommunikationsgruppe, die den Mitgliedern jenseits der kommerziellen Subkultur eine Heimat gab. Die überregionalen, politischen Aktivitäten und die Versuche, der HSM ein gemäßigt linkes Profil zu geben, waren ihnen nicht geheuer. Während Rainer als charismatischer Machttechniker Einfluss in der DAH gewann, wackelte seine Autorität in der HSM.

Aber auch in der bundesweiten Vernetzung blies ihm der Wind ins Gesicht: Bei den radikalen Linken war er häufig Zielscheibe von Spott und Häme, worin sich auch ein Stück ohnmächtiger Anerkennung dieser dominanten Führungsfigur ausdrückte. Die DAH allerdings wandte sich im Herbst 1973 von den organisationspolitischen Ansätzen ab, die er betrieben hatte, ohne dass sich eine neue, stabilere Grundlage fand. Rainer Plein gab 1973 /74 noch ein kurzes Intermezzo im Vorstand der bereits erwähnten IHWO.

Die Bundesrepublik war noch nicht reif für schwule Emanzipation

Die Zeit in der Bundesrepublik war noch nicht reif genug für schwule Emanzipationsgruppen. Erst ab 1975 taten sich neue Perspektiven auf, wo die schwulen Gruppen Anschluss an die sich konstituierenden Neuen Sozialen Bewegungen (Ökologie-, Frauen-, Friedenbewegung, neue Lebensformen etc.) fanden.

Rainer Plein fand auch bei den zaghaften Versuchen, in Münster eine neue Gruppe zu gründen, keinen Anschluss mehr. Der Versuch, sein Studium wieder aufzunehmen, fiel ihm schwer. In den letzten Monaten seines Lebens mutierte er zu einem rigorosen "Moralisten" und nannte sich – im Anschluss an ein Selbsterfahrungsseminar im Jugendhof Vlotho – RainerElia. In einer tiefen Depression sah er im Selbstmord den einzigen Ausweg, den er am 22. November 1976 ebenso perfekt organisierte wie zuvor Gründung und Aufbau der HSM und der DAH. Rainer wurde 28 Jahre alt.

In Münster laufen seit einigen Jahren Bestrebungen, eine Straße nach Rainer Plein zu benennen, dessen Verdienst es ist, dass die Stadt historisch mit der Wiege der bundesdeutschen Schwulenbewegung und ihrer ersten Demonstration überhaupt verbunden ist.

Unser Autor Sigmar Fischer war 1972 bis 1974 Mitglied der HSM und wohnte bis zu dessen Tod mit Rainer Plein gemeinsam in der Hausmeisterwohnung des Bistumsarchivs. Aktuell ist er Vorstandsmitglied der 2015 gegründeten Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren (BISS).

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Tags: rainer plein, münster
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Reaktionen zu "Er organisierte Deutschlands erste Schwulendemo"


 45 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
20.11.2016
10:17:34


(+13, 13 Votes)

Von Finn


Schlimm, dass die ewige Unterdrückung auch seine Psyche so sehr geschädigt hatte, dass er im Selbstmord den einzigen Ausweg sah.

Wir dürfen niemals vergessen, dass es neben den Opfern des §175 (um die es jetzt wieder mal sehr still geworden ist) auch noch tausende, wenn nicht gar Millionen, Opfer der Homophobie und Transphobie gab und gibt, die zwar niemals nach §175 verurteilt wurden, aber dennoch Opfer deutscher Politik wurden.


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#2
20.11.2016
10:26:13


(+4, 6 Votes)

Von Linus


Schade, dass er nicht mehr die seit damals bereits erzielten Fortschritte miterlebt hat.

Wir stehen zwar gerade erst am Anfang, aber einiges wurde ja schon erreicht.

Er ist viel zu früh gestorben. Wir dürfen uns nicht das Leben nehmen. Genau das wollen die Homohasser doch nur. Diesen Wunsch dürfen wir denen niemals erfüllen. Jeder einzelne von uns ist wichtig und unverzichtbar für unseren Kampf um unsere Rechte.

Natürlich ist es traurig genug, dass wir überhaupt kämpfen müssen. Aber so ist das nun mal leider. Un wenn wir irgendwann voll gleichgestellt sind, werden wir auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden haben. Und die Blockierer und Verzögerer werden ihre Schuld niemals reinwaschen können.


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#3
20.11.2016
10:37:07


(+5, 11 Votes)

Von AFD-Watch


Waeren damals garantiert nicht dabei gewesen:

GeorgG, Dont Talk about, Mirko Welsch, Alexander Tassis.


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#4
20.11.2016
10:48:22
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von markusbln11
Antwort zu Kommentar #1 von Finn


Hej Finn. Ich glaube es sind zwei dinge, die ihn depressiv machten. Zum einen die gesellschaftlich-staatliche untetdrückung, wie du schreibst.

Zum anderen sehe ich auch das unvermögen der schwulen und lesben, sich bundesweit effektiv zu organisieren. Es scheiterte an ideologismen und mangelnder kompromissfähigkeit. Allerdins, ein gemeinsames sprachrohr wäre so nötig gewesen. Er wusste es. Der 175 fiel erst zwanzig jahre später

Aber ist das auch heutzutage noch immer ein manko der community in deutschland, die fehlende bundesweite mitglieder-organisation, das flinke sprachrohr? Ich wiederhole mich - eben ein deutsches pendant zur human rights campaign in den usa.

Ich hoffe, dass die initiative in münster mit der strassenbenennung erfolg hat. Auch adressiert an die community, sich bundesweit wahrnehmbarer aufzustellen.

Frage: warum gibt es den world-csd, euro-prides. Aber einen bundes-pride, bei dem neben bürgermeistern und ministerpräsidenten auch die politische spitze deutschlands gefordert wäre, gibt es nicht.


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#5
20.11.2016
12:37:49


(+10, 10 Votes)

Von sorbet_lemon


Vielen Dank für diesen Artikel. Leider wird nur selten ein Blick auf die frühen Jahre der Schwulen- und Lesbenbewegung geworfen und die Informationen dazu sind allgemein recht spärlich. Rainer Plein und sein Engagement kenne ich nur, weil mir vor einigen Jahren die Broschüre "Eine Tunte bist Du auf jeden Fall. 20 Jahre Schwulenbewegung in Münster" des Arbeitskreises Rosa Geschichten in die Hände fiel. Bis dato hatte ich keine Ahnung, dass die Wiege des deutschen CSD in Münster liegt.

Es war eine spannende Lektüre, die gezeigt hat, dass die ersten Schritte nicht immer nur glorreich waren. Die Gruppen waren oft kurzlebig, die Arbeit war von Interessenskonflikten und persönlich Querelen geprägt. Aber sie haben doch etwas bewirkt und eine Entwicklung in Gang gesetzt, ohne die wir heute nicht da wären, wo wir uns jetzt befinden.

Beeindruckt hat mich auch das damals vielseitige gesellschaftliche, politische und kulturelle Engagement gerade abseits der großen Metropolen (Münster ist ja nicht gerade der Nabel der Welt). Davon spürt man heute nicht mehr viel. Ein Stück der damals herrschenden Aufbruchsstimmung wäre heute schön und wichtig.

Frei nach dem Spruch "Man sollte wissen, woher man kommt, um zu wissen, wohin man geht" könnte es helfen, wenn die Leute sich mehr besinnen, wo unsere Wurzeln liegen, welche Kämpfe seit der ersten Schwulendemo geführt werden mussten und dass viele der Errungenschaften nicht in Stein gemeißelt sind.


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#6
20.11.2016
13:20:50


(+9, 9 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das war die Zeit nach 1969, wo diejenigen die heute noch leben sich erinnern, dass Deutschland eine Aufbruchstimmung erfasste, die neben der APO auch eine Schwulenbewegung eroeffnete.
Was heute mit den Schwulen des gleichen Alterssprektrum los ist, weiss ich nicht.

Es kommt mir so vor, als erschoepfe sich die Schwulenbewegung in Kommentaren ueber die derzeitige Politik und dem, was das Internet veroeffentlicht.
In Frankreich wurde die Ehe 2013 geoeffnet. Das ist ueber 3 Jahre her. Und noch immer gehen Tausende fuer die LGBTI-Rechte auf die Strasse. Wir tun es hier fuer alle und fuer alle in Staaten, die die Gleichstellung noch nicht haben.


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#7
20.11.2016
13:22:11
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von DerFrust


In den 70er Jahren hatten wir wenigstens noch ein bißchen Mumm in den Knochen überhaupt was zu tun und uns politisch zu engagieren.
Heute denken wir ans Ehegattensplitting.


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#8
20.11.2016
13:29:27


(-2, 10 Votes)

Von Paulus45


Das ist ein guter Artikel und aus meiner Perspektive einer der besten Artikel, den ich je auf der Queer lesen durfte.

Mir selbst ist die Person Rainer Plein bereits seit den frühen 1990er als junger Student bekannt; und auch war mir schon als junger schwuler Student bewusst, dass es die HSM in Münster gab und in Münster die erste Schwulendemo in Deutschland stattfand.

-------------

Denn ich habe selbst an der Universität Münster in den 1990er studiert und war dort mit ein paar anderen schwulen Studenten in jener Zeit "befreundet." (später hat sich dies dann verstreut, als die Examen/Diplome der jeweiligen schwulen Studenten anstanden).

Gerne habe ich damals im Autonomen Schwulen Asta-Referat in den 1990er die dortige kleine Bibliothek im Asta-Häuschen vor dem Schloss Münster genutzt und mir dort Bücher ausgeliehen, denn das Internet, wie wir es heute kennen, gab es noch nicht.

Dort erfuhr ich dann auch in jenen Jahren von dem Wirken Rainer Pleins und der ersten Schwulendemo in Münster, was mich damals überrascht hatte, weil Münster eher nicht so großartig für Demonstrationen und Großereignisse bekannt ist: noch heute hat in Münster der Spruch Gültigkeit: "Entweder regnet es in Münster oder es läuten die Glocken".

------------------

Nebenbeibemerkt: Was ich leider in den 1990er und bis heute nie so ganz in Erfahrung bringen konnte, ist die Entstehungsgeschichte der Schwulen Autonomen Asta-Referate an den Universitäten und dazu würde ich immer noch gern ein gutes historisch aufgearbeitetes Buch lesen.

------------------

Jedenfalls ging es in den 1990er dann nur um Geselligkeit und Kennenlernen anderer schwuler Studenten am Autonomen Schwulen Asta-Referat und es ging sehr wenig um Politik und um Linke Politik erst Recht nicht am Schwulen Autonomen Asta-Referat in Münster.

Dort fand eher jeden Freitag Vormittag im "kleinen" Zimmer ein gemeinschaftliches Frühstücken statt, wozu ich manchmal dann die Brötchen abwechselnd mit anderen von der Nahe gelegenen Bäckerei holte. Bei gutem Wetter fand dann vor dem Schloss Münster ein Picknick auf dem Rasen statt.

Das gemütliche Zimmer mit alten Sofas wurde dann Ende der 1990er für das Ausländerreferat geräumt und das Autonome Schwule Asta-Referat zog ins Nebenzimmer und wurde dann zu einem "kalt" wirkenden Büroraum umgestaltet, wo der jeweilige schwule/lesbische Asta-Referatsvertreter einen neuen Schreibtisch erhielt. Spätestens zu jenem Zeitpunkt war dann bei mir Schluss mit immer selteneren Besuchen am Schwulen Autonomen Asta-Referat am Schloss und längst war ich zum KCM (im Industriegebiet am Dortmund-Ems-Kanal) "abgewandert", orientierte mich für schwule Partys ins Ruhrgebiet/Köln und ging dann in die Abschlussprüfungen meines Studiums.

Erinnern kann ich mich noch, dass ich einmal für das Autonome Asta-Referat nach Köln zur Verleihung der Kompassnadel als Student damals fuhr und das wir Volker Beck auf einem Abend in die Stadtbibliothek Münster vom Asta-Referat einluden, wo er dann vor einem "kleineren" Publikum über die von den Grünen geforderte Einführung des Lebenspartnerschafsinstitutes referierte; dies geschah dann bekanntlich erfreulicherweise wenige Jahre später unter Rot/Grün.

-------------
Mittlerweile bin ich Mitte 40 und die Studentenzeit in Münster ist "lange her", gleichwohl die Stadt Münster, das Asta-Häuschen und das Schloss bleiben wohl immer in guter Erinnerung.


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#9
20.11.2016
14:57:22


(+10, 10 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #5 von sorbet_lemon


ein lesetip: der sammelband "rosa radikale" verbindet anekdotenhaftes von denen, die damals mitten in der bewegung aktiv waren, mit politischem über- und weitblick:

Link zu www.maennerschwarm.de

insbesondere deinem letzten satz kann ich mich nur anschließen. und ich möchte ergänzen: vieles von dem, was damals diskutiert und gefordert wurde, ist heute noch in genau der selben weise aktuell wie damals - oder wird es leider wieder.

ich selbst habe das gefühl, dass unsere bewegung/en in den siebziger jahren wesentlich weitblickender waren als sie es heute sind. für mich ist der blick zurück in die siebziger also nicht "opa erzählt vom krieg", sondern ermöglicht es mir, von den analysen meiner vorstreiter_innen zu lernen und meinen blick auf die gegenwart zu schärfen.


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#10
20.11.2016
17:28:22


(+3, 9 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von AFD-Watch


Du hast "Seb1983", "Mikesch" (samt seinen diversen Nicknames), "Wiking77", "M123" etc. vergessen. Grins...


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