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Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homophobem oder transfeindlichem Hintergrund

In einem Club im Prenzlauer Berg wurde am Sonntagmorgen ein 25-Jähriger wegen seines Outfits beleidigt und angegriffen.

Die Berliner Polizei meldete am Sonntag erneut eine Straftat mit einem mutmaßlich transfeindlichen Hintergrund: In einer Diskothek in der Schönhauser Allee im Stadtteil Prenzlauer Berg wurde in den frühen Morgenstunden ein 25-Jähriger von einem Unbekannten beleidigt und geschlagen.

Der 25-Jährige gab gegenüber der Polizei an, er sei gemeinsam mit Freunden Gast auf einer Motto-Party in dem Club gewesen. Hierzu habe er sich als Frau verkleidet. Gegen 5.20 Uhr sei er dann plötzlich auf der Toilette von dem ihm Unbekannten auf Grund seiner Verkleidung beleidigt worden. Bei dem Versuch den Mann zur Rede zu stellen, habe dieser ihm dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der unbekannte Angreifer hatte sich noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernt.

Mehrere Zeugen bestätigten den Vorfall und gaben an, den Angreifer gegebenenfalls wieder erkennen zu können. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung dauern an. (cw/pm)



#1 Patroklos
  • 20.11.2016, 12:20h
  • Und das ausgerechnet noch am "Transgender Day of Remembrance"! Hoffentlich wird der Täter schnell wie möglich ermittelt und bestraft!
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#2 sanscapote
  • 20.11.2016, 13:11h
  • Hoffentlich passiert folgendes nicht: "nach Feststellung der Personendaten frei gelassen!" Sondern dass der Taeter gerecht bestraft wird. Andernfalls ist ihm als Wiederholungstaeter Tuer und Tor geoeffnet.

    Transphobie:
    Weltweit wurden 2016 295 Morde begangen.
    So weit registriert waren es
    123 in Brasilien,
    23 in den USA,
    52 in Mexico,
    14 in Columbien und der Tuerkei.
    Ueber Uebergriffe wie in Berlin und ueber Verletzte gibt es bislang keine Zusammenstellung.
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#3 DerFrustAnonym
#4 MarekAnonym
  • 20.11.2016, 18:01h
  • Schrecklich diese Vorfälle in Berlin. Das wird sich hoffentlich bald ändern, wenn der erste rot-rot-grüne Senat seine Arbeit aufnimmt. Die neuen schwulen Ministerinnen und Minister werden sich um das Thema kümmern.
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#5 SebiAnonym
  • 20.11.2016, 20:32h
  • Wieder mal eine direkte Folge des gesellschaftlichen Klimas, das Religionen und schwarz-rote Bundesregierung schaffen...
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#6 Paulus45Anonym
  • 20.11.2016, 21:44h
  • Solche Vorfälle können in aller Regel auch nur aus Berlin, aus Köln oder aus Hamburg kommen, wo in den Großstädten das Klima immer rauer wird...
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#7 LiesUndLerneAnonym
#8 TheDad
  • 20.11.2016, 23:07h
  • Antwort auf #6 von Paulus45
  • ""Solche Vorfälle können in aller Regel auch nur aus Berlin, aus Köln oder aus Hamburg kommen, wo in den Großstädten das Klima immer rauer wird...""..

    Solche Vorfälle ""kommen"" nicht aus den Städten, sie werden von dort berichtet !

    Und das ist auch gut so, denn andere Städte weigern sich darüber zu berichten, und verschweigen damit die bestehende homophobe Gewalt gegen Menschen !
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#9 sanscapote
#10 TheDad