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Weltweiter Ruhm und Anerkennung

25 Jahre "Out Of Time"


Die US-amerikanische Rockband R.E.M. hat sich 2011 aufgelöst. Mit über 85 Millionen verkauften Alben gilt sie als eine der erfolgreichsten Bands des Alternative Rock (Bild: Frank Ockenfells)

  • 21. November 2016, 07:04h, noch kein Kommentar

Das Album, das der US-amerikanischen Rockband R.E.M. zum Durchbruch verhalf, wurde neu gemastert.

Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass das Album "Out Of Time" der Alternative-Szene zum Durchbruch in den Mainstream verhalf und R.E.M. zu einem globalen Phänomen machte. Nun ist die "25th Anniversary Edition" erschienen.

"Out Of Time" erscheint in drei unterschiedlichen Formaten: Das 2CD-Set enthält eine geremasterte Version des Originalalbums, Demoversionen der Albumtracks und von zwei nicht auf dem Album befindlichen B-Seiten, sowie einen bisher unveröffentlichten Song. Das 3LP-Set enthält neu gemasterte Vinylversionen des Originalalbums und die Demos.

Die "25th Anniversary Deluxe Edition" von "Out Of Time" besteht aus vier Silberlingen mit dem geremasterten Album, den Demos, Liveaufnahmen des Mountain Stage-Auftritts von 1991 (eine Aufnahme mit Seltenheitswert, da die Band mit diesem Album nicht auf Tour ging) und eine Blu-ray-Disc mit Hi-res-Audio und 5.1-Surround-Sound-Versionen von "Out Of Time", allen Musikvideos zu diesem Album und dem EPK "Time Piece" von 1991 mit Studiomaterial, exklusiven Auftritten und mehr. Alle Versionen enthalten ausführliche Begleittexte von Annie Zaleski, Interviews mit allen vier Bandmitgliedern und den Produzenten Scott Litt und John Keane.

Zwölf Millionen verkaufte Exemplare weltweit


Das neu gemasterte Album "Out Of Time" von R.E.M. ist am 18. November 2016 erschienen

Die Demos, die in den Versionen der "Out Of Time"-Reissue zu finden sind, entstanden Anfang 1990 in John Keanes Studio und geben sehr interessante Einblicke in den Schaffensprozess. So enthalten sie z.B. frühe Instrumentals, abweichende Lyrics bei "Losing My Religion" und "Texarkana" und sogar eine Aufnahme von "Radio Song", auf der Drummer Bill Berry für eine Strophe die Leadvocals übernimmt – eine absolute Rarität. Während der Studioaufnahmen realisierte Keane, dass R.E.M. auf dem "Höhepunkt ihrer Kreativität waren".

1991 waren R.E.M. (Bill Berry, Peter Buck, Mike Mills und Michael Stipe) in den Staaten schon eine Größe, aber mit "Out Of Time" brachte es die Band aus Athens im US-Bundesstaat Georgia auch weltweit zu Ruhm und Anerkennung. Es war ihr erstes Album, das es sowohl in den US- als auch den britischen Charts auf Platz eins schaffte. Es verkaufte zwölf Millionen Exemplare weltweit, wurde für sieben Grammys nominiert und gewann ihn für "Best Alternative Music Album", "Best Short Form Music Video" ("Losing My Religion") und "Best Pop Performance by a Duo or Group with Vocal" ("Losing My Religion").

Songs wie "Losing My Religion", "Shiny Happy People", "Near Wild Heaven" und "Radio Song" wurden sofort zu Klassikern und waren doch künstlerisch und kommerziell bahnbrechend. In seiner Review schrieb der "Rolling Stone": "R.E.M. sind möglicherweise Amerikas beste Rock & Roll Band." Vor einigen Monaten bezeichnete "Pitchfork" das Album als "ihre vielleicht wichtigste Platte" und das "Time Magazine" ernannte "Out Of Time" zu einem seiner hundert besten Alben aller Zeiten und lobte die "zarte Schönheit, wie man sie selten auf einer Rockplatte zu hören bekommt." (cw/pm)

Direktlink | Michael Stipe singt "Losing My Religion"