Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27606

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig ist seit 17. Dezember 2013 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Bild: Susie Knoll)

"Ein glückliches, lebenswertes Leben als transgeschlechtliche Person ist möglich", schreibt die Familienministerin in einem Grußwort für einen neuen Flyer von "Queer Leben".

Die Berliner Beratungsstelle "Queer Leben" hat einen Flyer veröffentlicht, der insbesondere die Eltern von trans* Kindern und Jugendlichen ansprechen soll und erste Informationen und Hilfestellungen bietet. Das Faltblatt "Mädchen? Junge? Ihr transgeschlechtliches Kind" erschien zum Transgender Day of Remembrance und wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert.

"Ein glückliches, lebenswertes Leben als transgeschlechtliche Person ist möglich", schreibt Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) in einem Grußwort. "Ich möchte Ihnen mit diesem Flyer Mut machen, Ihr Kind ernst zu nehmen und zu unterstützen, wenn es äußert, in einem anderen Geschlecht leben zu wollen."

"Queer Leben" weist in dem Faltblatt darauf hin, dass Geschlechtsidentität als Teil der Persönlichkeitsrechte eines jeden Menschen gilt: "Wenn Ihr Kind die Geschlechtsrolle wechselt, dann hat es ein Anrecht darauf, auch in der Kita oder Schule in diesem Geschlecht angesprochen und akzeptiert zu werden. Alles andere wäre eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und damit unzulässig."

Der Flyer will auch Verständnis für die Nöte der Jugendlichen wecken. So wird ihre Lage beschrieben: "Die Pubertät wird von vielen trans* Jugendlichen als große Not erlebt. Ihr Körper beginnt sich in eine für sie falsche Richtung zu verändern. Haare wachsen an Stellen, wo sie nicht sein sollten, Brüste, Adamsapfel, Bart werden sichtbar. Sich durch Kleidung und Körpersprache im gefühlten Geschlecht zu zeigen, wird immer schwieriger."

Der Flyer steht als PDF zum Download zur Verfügung. Die Beratungsstelle "Queer Leben", die sich vor allem an inter- und transgeschlechtliche Menschen richtet, ist ein Projekt der Schwulenberatung Berlin. (mize)



#1 sanscapote
  • 21.11.2016, 07:30h
  • Nach der BTW habe ich bei allen "oberen" SPD-Politikern die Lüge der "100% Gleichstellung nur mit uns" angekreidet. Das Buero von Manuela hat mir mit dem bekannten blablabla geantwortet, das bekannt ist. Die gleiche Luege haben auch die anderen Parteibueros von sich gegeben.

    Wenn Manuela jetzt damit, anfaengt Kreide zu fressen, weil sie sich ins Gedaechtnis der Menschen bringen will - vor der BTW, so kommt mir nur der eine Gedanke dass es Wahlpropaganda ist.

    Manuela, du hast "hingearbeitet", unsere Gleichstellung zu verhindern. Da nuetzen solche Miniaktionen wie die eines billigen "Grusswortes" Null-und-Nix.

    Im uebrigen gibt es nicht nur Transkinder, sondern auch Kinder in Regenbogenfamilien und intersexuelle Kinder. Diese gesamte Kindergruppe leider unter deiner Nichtentscheidung. Nur der Ministersessel mit Pensionsanspruch war dir wichtig, den du dir unter den Hintern geschoben hast.

    Egal welche Aktionen vor der BTW noch seitens der SPD aufkommen, du und die gesamte SPD-Bloas'n bist bei mir durch.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SebiAnonym
  • 21.11.2016, 11:14h
  • Das Super-Wahljahr mit Bundestagswahl und mehreren Landtagswahlen rückt unaufhaltsam näher...

    Da erinnert die SPD sich wieder an die LGBTI...

    Irgendwelche "Ermutigungen" und andere warme Worte können aber nicht über die Realität hinwegtäuschen:
    dass die SPD uns entgegen ihrer Wahlversprechen und entgegen dem Willen des Volkssouveräns weiter diskriminiert.

    Und auch Manuela Schwesig hat (genau wie Andrea Nahles) noch kurz vor Unterzeichnen des Koalitionsvertrags gesagt, dass sie keinem Koalitionsvertrag zustimmen werde, der LGBTI nicht gleichstellt. Aber sobald für Schwesig und Nahles jeweils ein Ministersessel raussprang, waren sie schnell überzeugt...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 kuesschen11Profil
  • 21.11.2016, 11:18hDarmstadt
  • Es ist grundsätzlich gut, zum Thema Inter- und Transgeschlechtlichkeit durch einen Flyer aufmerksam zu machen. Das alleine reicht aber nicht, Frau Schwesig.

    Daher ist es von dringender Notwendigkeit, bundesweit die pädagogisch erarbeiteten Lehrpläne in Schulen umzusetzen, d.h. in den Unterricht zu integrieren.

    Das wird hier im Land gar nicht so einfach, da die Ehe für alle durch die Verzögerungstaktik der Politik immer noch nicht geöffnet ist und die sexuelle Identität sollte im Grundgesetz explizit benannt werden. Dann wären wir im Vorfeld schon ein großes Stück näher am Ziel.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 JustusAnonym
  • 21.11.2016, 11:41h
  • Würde die SPD mal etwas mehr handeln, statt immer nur zu reden, könnte Deutschland längst viel weiter sein.

    Dann könnte auch die Situation für transgeschlechtliche Personen längst viel besser sein und sie bräuchten weniger Mut, weil es akzeptierter wäre.

    Aber reden kostet natürlich nichts und wenn man schon faktisch versagt hat, will man sich wenigstens mit Reden ein besseres Image verpassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Patroklos