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Statt Gold, Weihrauch und Myrrhe gibt es hier Glühwein und Regenbogen-Wodka (Bild: Christmas Avenue Cologne)

Ob Pink Christmas, Rosa Weihnacht, Winter Pride oder Christmas Avenue – in mehreren Städten verführen wieder schwul-lesbische Weihnachtsmärkte mit Reibekuchen, Glühwein und Co.

Bei milden Temperaturen und Nieselregen kam beim Montagmittag eröffneten schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt in Köln zwar noch keine wirklich weihnachtliche Stimmung auf. Trotzdem haben sich bei der fünften "Christmas Avenue" sofort Glühwein-Freunde eingefunden und die ersten Runden bestellt. Einen Monat können die partyverliebten Kölner mit einem täglich wechselnden Bühnenprogramm die Adventszeit genießen. Nicht nur in der Domstadt, auch in mehreren anderen deutschen Städten hat die Saison der Weihnachtsmärkte bereits begonnen.

Direktlink | Aktivisten des Kölner LGBT-Jugendzentrums Anyway schauten sich vergangenes Jahr auf der "Christmas Avenue" um

In Hamburg öffnete am Montag der "Winter Pride" an der Ecke Lange Reihe und Kirchenallee am Hauptbahnhof die Tore. Beim abendlichen Glühweinausschank stehen täglich wechselnde Vereine und Gruppen aus der Hamburger Community am Zapfhahn, die traditionell auch am Umsatz beteiligt werden. Zur gewohnt ungezwungenen Stimmung tragen an den Freitag- und Samstagabenden Szene-DJs mit abwechslungsreichen Sets bei. Sonntags präsentieren sich junge Hamburger Singer-Songwriter auf der Bühne. Auf den Einsatz von Weihnachtsmusik wird dabei standesgemäß verzichtet.

Am Mittwoch geht es am Friedrich-Stoltze-Platz in Frankfurt am Main mit dem schwul-lesbischen Weihnachtmarkt "Rosa Weihnacht'" los, der bereits zum fünften Mal stattfindet. Die Regenbogenarea des Frankfurter Weihnachtsmarktes ist inzwischen auch unter Heterosexuellen beliebt, weil es dort gemütlicher zugeht.

Uschi Glas beim Start in München dabei

Am Donnerstag startet schließlich am Stephansplatz in München "Pink Christmas". Was 2005 als Wochenend-Veranstaltung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem höchst lebendigen Fixpunkt in der Münchner Adventszeit gemausert: Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt ist mittlerweile einer der bekanntesten. Zur Eröffnung hat sich hoher Besuch angesagt: Ab 19 Uhr ist nicht nur Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) vor Ort, zur Eröffnung werden auch Entertainerin Gloria Gray und die bayerische Schauspiellegende Uschi Glas auf der Bühne stehen. "Pink Christmas" ist übrigens der einzige Weihnachtsmarkt der Innenstadt, der bis 22 Uhr geöffnet ist.

Direktlink | Die "Pink Christmas"-Eröffnung im vergangenen Jahr

Auch in mehreren anderen Städten feiern Schwule und Lesben auf den Weihnachtsmärkten, wenn auch nicht jeden Tag: In Heidelberg und Düsseldorf lockt etwa der "Pink Monday". In Stuttgart gibt es immer donnerstags das "Gaydelight's Glühweintreffen". (dk)



#1 EXZENTRIKER 89Anonym
#2 AntiFantiProfil
#3 paoloAnonym
  • 21.11.2016, 21:05h
  • OHHH wie schön..das christkind in der krippe lol
    ÄHEM nur mal nebenbei..schon gewusst das im namen des christkindes mittlerweile millionen von schwulen und lesben seit anfang der christenheit in europa,umgebracht wurden??
    Ob scheiterhaufen(faggots) köpfen,hängen und sonstige terminisierungsarten
    FRÖHLICHE WEINACHTEN
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#4 Patroklos
#5 paoloAnonym
#7 BerlinerProfil
  • 21.11.2016, 23:06h Berlin
  • Antwort auf #2 von AntiFanti

  • Ich glaube leider das es hier in Berlin keine(n) gibt
    Müsste direkt mal in Erkundung gebracht werden, ob es da Interesse gibt und dann organisieren wir nächstes Jahr einen
    Wärst du dabei?
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#8 SegregationAnonym
  • 22.11.2016, 01:49h

  • Ja bitte, noch mehr Eigenbrödlerei...wann kommen eigene U-Bahn-Abteile für Schwule, wann eigene Supermärkte, eigene Wohnviertel usw.?! Es wird Zeit sich noch mehr abzuwenden von der Mehrheitsgesellschaft, nur so wird die Welt toleranter. Auf auf, ihr Schwulen, trinkt mehr schwulen Glühwein...
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#9 Homonklin44Profil
  • 22.11.2016, 03:34hTauroa Point
  • Sehe ich als Ungläubiger und Monotheismuskritiker auch eher mit einem stark verwunderten Auge.

    Andererseits ist es egal, ob es um Samhain oder Weihnacht oder rosa Rammadan geht, an sich sind das dem Konsumgott und den lallenden Kehlen gewidmete Feiern, und ob nun Karneval oder Walpurgisfeuer oder eben X-Mas drauf steht, ist gehupft wie gesprungen. Vielleicht gibt es da Kreuzchen aus Zucker-Dildos und Knecht Ruprecht Spanking Seminare. Kein Plan.

    Wer's mag soll's genießen, und der Rest kann sich ja im Keller ACDC in die Anlage stecken, oder 'n Buch lesen.
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#10 ToliAnonym
  • 22.11.2016, 05:11h
  • Antwort auf #3 von paolo
  • "schon gewusst das im namen des christkindes mittlerweile millionen von schwulen und lesben seit anfang der christenheit in europa,umgebracht wurden??"

    Nein, ist mir nicht bewusst. Aber gerne lasse ich mich da überzeugen. Hast du einen aussagekräftigen Link dazu?
    Gerne auch mit Angabe wann das geschehen sein soll.
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