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Gerhard Hoffmann kämpft seit Jahren für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben (Bild: Lesbisch Schwules Stadtfest)

Hohe Ehre für Stadtfest-Chef Gerhard Hoffmann: Der langjährige Aktivist wird für seinen Einsatz für die Rechte sexueller Minderheiten mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Der Berliner Aktivist Gerhard Hoffmann wird am kommenden Freitagnachmittag mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Berliner Bürgermeisterin und Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) wird dem 70-Jährigen die Medaille im Rathaus übergeben.

Gerhard Hoffmann setzt sich seit Mitte der Siebzigerjahre für die Gleichstellung homosexueller Menschen ein. Der Diplom-Politikwissenschaftler eröffnete 1977 die Kneipe "Anderes Ufer" in der Hauptstraße 157, das auch zu einem zweiten Wohnzimmer für David Bowie und Iggy Pop wurde. Außerdem gab er gemeinsam mit Reinhard von der Marwitz "Die Schwuchtel" heraus, die als eine der ersten politischen Schwulenzeitungen im Nachkriegsdeutschland gilt.

Auf Initiative von Gerhard Hoffmann wurde 1996 vor dem Rathaus Schöneberg das erste Mal in Deutschland die Regenbogenfahne gehisst. Bekannt wurde er darüber hinaus durch sein Engagement für den Regenbogenfonds der schwulen Wirte und die Organisation des Schwul-Lesbischen Stadtfestes, das zuletzt durch den Ausschluss der rechtspopulistischen AfD für Schlagzeilen gesorgt hatte (queer.de berichtete). (pm/cw)



#1 markusbln11Anonym
  • 23.11.2016, 13:52h

  • Verdient! Das stadtfest ist auch immer eine super sache mit viel aussenwirkung, aber auch nicht ganz einfach zu managen.

    Danke an herrn hoffmann für das langjährige engagement in der und für die queere community und darüber hinaus.

    Und dank auch an den herrn bundespräsidenten gauck und seine verwaltung für die gute wahl.
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#2 Robby69