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Kommentare zu:
Erstmals Statistik zu häuslicher Gewalt in Lebenspartnerschaften


#11 Shinkaishi
  • 24.11.2016, 13:01h
  • Antwort auf #9 von TheDad

  • Das Problem ist nur: Wir können höchstens analog zu den Befunden aus heterosexuellen Beziehungen schließen.

    ...und wie bereits gesagt, homosexuelle Männer werden auch in nicht auf Anzeigen basierenden Studien seltener als Opfer häuslicher Gewalt festgestellt als heterosexuelle Männer.

    Zu der geringeren Anzeigebereitschaft und dem Mangel an Hilfsangeboten gehört nämlich auch noch ein anderer Punkt: Frauen werden als potenzielle Täterinnen bei häuslicher Gewalt oft sogar ganz bewusst ausgeblendet.

    Will heißen, für Homosexuelle Männer und lesbische Frauen gibt es mehrere Faktoren, dir eine Rolle spielen, nicht nur geringere Anzeigebereitschaft von Männern.

    Da liegt genau der Punkt. Man kann nicht einfach eine unbewiesene Behauptung aufstellen um Sachen wegzuerklären.

    Wir haben den Befund, dass homosexuelle Männer eher weniger durch häusliche Gewalt auffallen und lesbische Frauen deutlich stärker.

    Das sollte uns wenn eher Grund geben, die gängigen Stereotype beim Thema häusliche Gewalt zu überdenken.
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#12 NielsAnonym
#13 TheDadProfil
  • 24.11.2016, 20:47hHannover
  • Antwort auf #11 von Shinkaishi
  • ""...und wie bereits gesagt, homosexuelle Männer werden auch in nicht auf Anzeigen basierenden Studien seltener als Opfer häuslicher Gewalt festgestellt als heterosexuelle Männer.""..

    Heute morgen im Frühstücksfernsehen :
    "Wohl 80 % der Opfer Häuslicher Gewalt sind Frauen"..

    Was dann nicht einmal zu der Nachfrage führte ob denn die Männer als Opfer über ähnliche Systeme zum Auffangen verfügen..
    Ein Nachdenken darüber findet einfach nicht statt, und bei Schwulen Paaren tritt dann dieses Problem quasi im Doppelpack auf..

    Während Lesbische Frauen durchaus in die Auffangsysteme der Frauenhäuser gehen..

    ""Das sollte uns wenn eher Grund geben, die gängigen Stereotype beim Thema häusliche Gewalt zu überdenken.""..

    Auf jeden Fall..
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#14 KommentatorAnonym
  • 03.12.2016, 13:30h
  • Antwort auf #6 von LasseJ

  • In dem Fall halte ich es schon für wichtig. Man benötigt Statistiken, um abzuwägen an welche Zielgruppe man entsprechende Programme und die dafür notwendige Öffentlichkeitsarbeit richtet. Wenn beispielsweise gemeinsame Kinder vornehmlicher Konfliktpunkt sind, wird die Präventionsarbeit anders sein, als wenn äußere Diskriminierung auf eine Partnerschaft einwirkt.
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