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Die Gewinner des agpro-Forschungspreises mit Vertretern der agpro und Sponsoren: Mag. David Egger, Laura Kuhn MA, Werner Müller-Schell BA, Mag.a Dr.in Bärbel Susanne Traunsteiner, ao. Univ. Prof. Dr. Christian Friesl (IV), Mag.a Melanie Wawra (WKW), Andreas Hiermayer (agpro), Univ.Doz. Dr. Mag. Hanna Hacker, Roland Humer (agpro), Maria Loeflund (Shire), Mag. Perry Baumgartinger-Seiringer, Norman Wolf B.Sc., Dr. Ewa Dziedzic (Wiener Bundesrätin), Mathias Cimzar (agpro), Dr.med. Igor Grabovac, Mag.iur Anna Steiger (TU Wien) (Bild: Martin Jager)

Der agpro-Preis wurde an acht herausragende Forschungsarbeiten verliehen.

Die Organisation "Austrian Gay Professionals" (agpro) hat am Donnerstag an der Technischen Hochschule Wien acht Wissenschaftler für ihre Arbeiten mit dem Schwerpunkt Homosexualität in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft ausgezeichnet. Die Preisträger teilen sich ein Preisgeld in Höhe von 13.000 Euro. Die Preisträger sind Absolventen, Studierende oder wissenschaftliche Mitarbeiter an den Universitäten in Innsbruck, Wien, Salzburg, Heidelberg und Marburg sowie eine freie Wissenschaftlerin.

"Der agpro-Forschungspreis ist eine wichtige Anerkennung für Arbeiten in einem noch immer stark marginalisierten Feld", erklärte agpro-Chef Andreas Hiermayer. "Was wir damit erreichen wollen, ist ein öffentlicher Diskurs und aufzuzeigen, auf welch vielfältiger Art und Weise Homosexualität in der Gesellschaft vorhanden ist."

Die Einreichungen für den Forschungspreis kamen aus den Disziplinen Rechtswissenschaften, Kunst, Philologie, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Geisteswissenschaften, Genderforschung, Pädagogik, Politikwissenschaften, Psychologie, Sozialwissenschaften und aus der Medizin.

Der agpro-Forschungspreis wird alle zwei Jahre vergeben. (pm/dk)

Die ausgezeichneten Arbeiten im Detail:

Mag. phil. David Egger: Homosexuality and School in Austria

Mag. Perry Baumgartinger-Seiringer: Staatliche Regulierung von Geschlecht als Zweigeschlechterkonstrukt – Kritische Diskurshistorische Dispositivanalyse des Geschlechterdispositivs anhand des sog. "Transsexuellen-Erlasses" 1980-2010 in Österreich

Dr. med. Igor Grabovac: Are Patients Ready for Lesbian, Gay and Bisexual Family Physicians – A Croatian Study

Dr. Hanna Hacker: Frauen* und Freund_innen

Laura Kuhn: Homosexualitäten als Thema in der Schule – Eine Untersuchung von Perspektiven Lehramtsstudierender vor dem Hintergrund aktueller Unterrichtskonzepte

Werner Müller-Schell, BA: Schwaches Zuspiel oder schwuler Pass?

Mag.a Dr.in Bärbel Susanne Traunsteiner: Gleichgeschlechtlich l(i)ebende Frauen im Alter

Norman Wolf, B.Sc.: Somewhere Over The Rainbow


#1 tti3_alliance
  • 27.11.2016, 10:59h
  • ... auch in Deutschland wären Forschungspreise eines gemeinsamen HGLBAPTTIQ* Netzwerkes, ein positives Zeichen sich in Forschung und Lehre, den breiten Gebieten zustellen.

    Es gibt viele Felder, die teilweise bis heute nicht oder nur gering betrachtet wurden.

    .

    .

    Wieso seit kurzem ein H zugefügt ist. Ganz einfach, wer sich gegen Diskriminierung stellt und Respekt und Achtung fordert, sollte auch dem gegenüber dieses tun.
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#2 ElisaAnonym
  • 27.11.2016, 11:59h
  • Antwort auf #1 von tti3_alliance

  • Steht H für Hetero? Dann würde die "Abkürzung" ja nun schlussendlich alle Menschen einschließen. Ohne Abgrenzung irgendwem gegenüber ist der Begriff aber doch sinnlos. Dann meint man einfach Menschen, die (unabhängig von eigener Betroffenheit) für sexuelle Vielfalt sind. Es macht aber doch Sinn zwischen selbst Betroffenen und Unterstützenden sprachlich zu unterscheiden.
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