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In Deutschland noch unsichtbar: Das queere Update von Tinder ist bislang nur in den USA, Großbritannien und Kanada erhältlich (Bild: Denis Bocquet / flickr)

Die weltweit größte Dating-App setzt auf mehr Vielfalt – User in Deutschland müssen auf das Update allerdings noch warten.

Die kommerzielle Dating-App Tinder möchte künftig gezielt Menschen ansprechen, die sich nicht eindeutig als "männlich" oder "weiblich" einordnen können oder wollen: Für die Nutzer in den USA, Kanada und Großbritannien wurden im Rahmen der Transgender Awareness Week 35 neue Geschlechteroptionen eingeführt.

Bislang mussten sich alle Tinder-User beI der Anmeldung zwischen "männlich" und "weiblich" entscheiden – was zur Folge hatte, dass manche Transgender-Profile von anderen Usern als "Fake" gemeldet und dann automatisch gesperrt wurden.

Zur Auswahl stehen in den drei englischsprachigen Ländern nun unter anderem auch "androgyne", "bigender", "pangender", "transgender", "transsexual" oder "two-spirit", auch "neither" oder "other" kann man auswählen. Mehrere LGBTI-Organisationen hatten sich für diese Änderung stark gemacht.

Tinder will vor einer Ausweitung die Erfahrungen auswerten

"Wir wissen, dass wir in der Vergangenheit nicht perfekt waren", heißt es in einem Blog-Eintrag des Unternehmens zu dem Update. "Wir hatten in der Vergangenheit nicht die richtigen Werkzeuge, um unserer vielfältigen Community gerecht zu werden, aber das ändert sich heute."

Ob und wann die neuen Geschlechteroptionen auch in Deutschland zur Verfügung stehen werden, ist bislang unklar. Man wolle erst die Erfahrungen in den drei Testländern auswerten, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Bei Facebook gibt es bereits seit 2014 auch hierzulande 60 verschiedene Gender zur Auswahl (queer.de berichtete).

Tinder gilt als weltweit erfolgreichste Dating-App mit nach eigenen Angaben 50 Millionen Nutzern. Obwohl sie als "Grindr für Heteros" gilt, ist auch die Suche nach gleichgeschlechtlichen Kontakten möglich. Markenzeichen von Tinder ist das Wegwischen zufällig angezeigter User-Profilfotos nach links (nicht attraktiv) oder nach rechts (attraktiv) – bei einem Match kann man miteinander chatten. Minütlich sollen auf der App knapp eine Million Bilder "geswipet" werden. (cw)

Direktlink | Tinder-Video zum neuen Gender-Update



#1 FreeyourgenderProfil
  • 25.11.2016, 09:00hBamberg
  • Sehr gut, das sollte keine Kür werden,
    sondern zur Pflicht für jedes
    Datingportal.

    LGBBTIAPIQ
    wie lange muss diese Kürzelschlange noch werden,
    bis auch die letzten begreifen
    das Hetero in Verbindung mit dem binären dualgeschlechtlichen Weltbild die Konstruktion ist, und das "lange Kürzel", die Varianz, die Natur
    widerspegelt, und somit natürlich und gleichzeitig
    human ist.
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#2 AnonühmAnonym
  • 25.11.2016, 09:18h

  • Pangender? Was soll das sein?
    Vielleicht sollte man statt Cechboxen einfach eine Leiste anzeigen, in der jeder User sich selbst zwischen den beiden Polen männlich und weiblich zuordnen kann.
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#3 rainbow_unicornAnonym
#4 stromboliProfil
  • 25.11.2016, 10:22hberlin
  • Antwort auf #1 von Freeyourgender
  • was aber, wenn angesichts der zunehmenden buchstabenschlange selbst der geneigte homo nicht nur den überblick ob der hinzukommenden möglichkeiten verliert, sondern schlimmer noch, genervt in den so schon genervten tonfall der lernunwilligen heteros einstimmt..
    Bitte keine weiteren buchstaben und sternchen zur herausstellung der unterschiedlichkeit, sondern einen eindeutigen entschiedenen kampf gegen das heterodiktat.
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#5 seb1983
  • 25.11.2016, 11:16h
  • Ein Treffer bei Tinder wird so aber verdammt schwer.

    Wenn ich mich nun als pansexuell definiere, der andere aber in der Suche nur einen Haken bei Männern gemacht hat
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#6 12345Anonym
#7 12345Anonym
  • 25.11.2016, 11:44h
  • Antwort auf #5 von seb1983
  • Pansexuell ist *Eine* sexuelle Orientierung
    nicht die selbst Definition des eigenen seins
    *außer du Definierst dich mit Sex
    als eigenes Sein*

    Wobei du dich dann
    *Bitte nicht Böse verstehen* !!!
    nicht wirklich von ein Tier Unterscheiten würdest
    wenn du dich mit Sex Definierst.
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#8 LarsAnonym
  • 25.11.2016, 13:42h
  • Antwort auf #1 von Freeyourgender
  • "das sollte keine Kür werden, sondern zur Pflicht für jedes Datingportal"

    Ich nehm´s mal philosophisch:

    Jede menschliche Bezeichnung ist eine Konstruktion. Die Vielfalt der Natur lässt sich auch mit 1000 oder Bezeichnungen und Kürzeln nicht "korrekt" darstellen. Egal, was wir auch machen, es wird Menschen geben, die aus dem Raster / Denkschema fallen und uns dazu zwingen, dass wir uns niemals allzu bequem einrichten in unseren Kategorien.

    Auch mit einem binären System ließe sich Vielfalt abbilden. Der Computer kennt ja im Grunde auch nur 0 und 1, nur eben in vielfältigen Kombinationen und Additionen. In diesem Sinne ließe sich auch ein binäres System denken, das die bekannte Geschlechterpolariät aufgreift, aber differenziert / auffächert.

    Ich würde also nie sagen, ein System sei die "Wirklichkeit" und ein anderes die "Konstruktion" sondern pragmatisch überlegen, welches System bildet unsere Wirklichkeit hinreichend ab, welches System ist praktikabel und knapp, und wie geeignet ist es, dass wir uns verstehen, dass es unsere Anziehungen, Abneigungen oder Neutralitäten gegenüber dem anderen wiedergibt?
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#9 UrsaMajorEhemaliges Profil
#10 RhabarberAnonym
  • 25.11.2016, 14:33h
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Es verwundert nicht mehr, dass derartiges Gerede niemand mehr ernst nimmt. Wer gern als gaga angesehen werden will, der mache nur so weiter. Was für eine lebensfremde Zerrederei
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