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Der Anschlag ereignete sich um 2 Uhr morgens (Bild: Rocks Albany)

In einer Schwulenbar im Osten der USA hat ein Mann um sich geschossen und eine Person getötet. Der Barbesitzer und die Polizei erklärten schnell, dass die Tat nicht aus Homophobie begangen worden war.

Am Donnerstagmorgen um 2 Uhr hat ein Mann in einer populären Schwulenbar im amerikanischen Albany um sich geschossen und dabei einen Gast getötet. Vier weitere Personen erlitten Verletzungen, die aber nicht lebensbedrohlich sein sollen. Der Zwischenfall ereignete sich in der Kneipe "Rocks" im Zentrum der 100.000 Einwohner zählenden Hauptstadt des Bundesstaates New York, die sich rund 250 Kilometer nördlich von New York City befindet. Bislang wurde noch niemand festgenommen, die Polizei sucht nach Zeugen.

Das Motiv der Tat ist noch unklar. Allerdings erklärten die Polizei und der Barbesitzer, dass es sich nicht um eine aus Homophobie motivierte Tat gehandelt habe. "Das war keine Attacke auf die Gay Community", so Besitzer Peter Hitchcock gegenüber dem Lokalsender "News 10 ABC". Zur Zeit des Anschlages sei in einem Teil der Bar eine private Hip-Hop-Party abgehalten worden, der offenbar der Anschlag gegolten habe.

"Sehr schwieriges Jahr"

Die LGBTI-Organisation "Pride Center" erklärte, auch wenn es sich nicht um einen homophob motivierten Anschlag gehandelt habe, sei jeder Angriff "auf eines unserer Schutzgebiete" besorgniserregend. "Wir haben ein sehr schwieriges Jahr hinter uns, in dem uns viele Steine in den Weg gelegt worden sind und sich Tragödien ereignet haben", so das "Pride Center".


Als Zeichen, sich nicht unterkriegen zu lassen, öffnete Hitchcock seine Bar am Donnerstag wieder – also an Thanksgiving, einem der bedeutendsten Feiertage der USA, an dem Amerikaner traditionell mit ihrer Familie eine große Truthahn-Mahlzeit zu sich nehmen. Die Bar bot nachmittags bis in die Abendstunden ein kostenloses Thanksgiving-Abendessen an. "Dies ist immer ein sicherer Zufluchtsort, auch wenn wir einen isolierten Zwischenfall hatten, der mich immer noch fertig macht", so Hitchcock. "Dies ist das 'Rocks', wir sind eine Familie. Wir werden immer stärker sein als ein Rüpel mit einer Waffe." (dk)



#1 wiking77
  • 25.11.2016, 15:24h
  • wer war der Täter? Weiss man schon was über seine Herkunft und Religion? Wäre es ein blonder schwedischer Trump-Anhänger, dann wüssten wir es schon.
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#2 markusbln11Anonym
  • 25.11.2016, 16:14h

  • Gleich ob eine homophobe tat oder nicht.

    Je mehr waffen, desto mehr schiesereien. Jeder schützt sich vermeindlich gegen jeden. Die bedrohung wächst.

    Die männlichen bürger vieler städte im heiligen römischen reich deutscher nation hatten auch das recht, waffen offen zu tragen. So einen degen oder dolch. Zur selbstverteidigung. Sie waren auch eingemauert und eine wirkliche staatliche ordnungsmacht gab es nicht.

    So scheint der deutsche kulturraum des ausgehenden mittelalters weiterhin vorbild für viele andere nationen, wenn es um fragen der inneren sicherheit geht.

    Hierzulande gehen wir heute noch immer andere wege. Das gewaltmonopol liegt beim staat und nicht bei scharfschützen aus wild west. Deswegen zählen wir schussopfer nicht in tausenden per anno.
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