Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27657

Mit dieser Grafik informierte Bürgermeister Toroczkai László auf seiner Facebook-Seite über einen Beschluss der Stadtrats

Der rechtsextreme Bürgermeister von Ásotthalom will seine Bürger vor dem "extremen Liberalismus" des Westens schützen.

Sogar ein Schild hat Ásotthaloms Bürgermeister László Toroczkai schon entworfen: Unter der Überschrift "Ásotthalom verteidigt seine Traditionen" sieht man eine rot durchgestrichene Moschee, eine rot durchgestrichene Burka und rot durchgestrichene Schwulen- und Lesbenzeichen.

Der rechtsextreme Politiker aus Südungarn postete die Grafik am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite, um über einen Beschluss des Stadtrats vom selben Tag zu informieren. Auf seine Anregung hin sind in der 4.000-Einwohner-Gemeinde Ásotthalom, die an der Grenze zu Serbien liegt, ab sofort der Bau von Moscheen, eine Vollverschleierung und "jegliche Art von Propaganda-Aktivitäten, die der Ehe aus Mann und Frau widersprechen", verboten.

Ausdrücklich verboten seien Homosexuellen unter anderem Demonstrationen, Aufführungen und Poster. Im Stadtrat habe es laut László nur zwei Enthaltungen gegeben, keine einzige Nein-Stimme.

"Präventives Aktionspaket zur Verteidigung unserer Heimat"

Er wolle seine Stadt vor dem "extremen Liberalismus" des Westens und vor "subversiven Plänen" schützen, schrieb der Bürgermeister zu dem Beschluss auf seiner Facebook-Seite. Zudem forderte er alle anderen ungarischen Städte dazu auf, sein "präventives Aktionspaket zur Verteidigung unserer Heimat" zu übernehmen.

Toroczkai László, der vor drei Jahren als Kandidat der rechtsextremen Jobbik-Partei in einer Stichwahl mit 71,5 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister von Ásotthalom gewählt wurde, ist in Ungarn kein Unbekannter. 2001 gründete er die ultranationalistische Jugendorganisation "64 Gespanschaften", die sich mit allen Mitteln für die Wiederherstellung der ungarischen Grenzen von vor dem ersten Weltkrieg einsetzt – bis 2013 war er ihr Vorsitzender. Wegen seiner Hetze erhielt László in Serbien, Rumänien und der Slowakei vorübergehende Einreiseverbote. (cw)



#1 Zu weitAnonym
  • 26.11.2016, 16:31h
  • Bei einem Burka-Verbot stimme ich zu:
    Es ist Bestandteil einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, dass man seinem Gegenüber ins Gesicht sehen kann, dass man weiß mit wem man es zu tun hat und dass man bei Kommunikation auch die Mimik sieht.

    Und in vielen Bereichen (Schule, Universität, Polizeikontrolle, Gericht, Passbild, etc.) ist es unerlässlich, dass man sieht, mit wem man es zu tun hat und eine eindeutige Identifikation möglich ist.

    Außerdem haben mir mehrere Muslime bestätigt, dass Burka, Nikab, etc. nichts mit ihrer Religion zu tun haben, sondern nur der Unterdrückung der Frau dienen.

    Aber was natürlich gar nicht geht, ist ein Verbot von Moscheen. Solange auch Kirchen erlaubt sind, müssen auch Moscheen erlaubt sein.

    Und zur angeblichen "Homo-Propaganda" brauche ich wohl gar nichts mehr sagen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LinusAnonym
  • 26.11.2016, 16:43h
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    und "jegliche Art von Propaganda-Aktivitäten, die der Ehe aus Mann und Frau widersprechen", verboten.

    Explizit aufgeführt sind zum dritten Punkt unter anderem Demonstrationen, Aufführungen und Poster.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Also Abschaffung der Rede- und Versammlungsfreiheit für LGBTI. Und auch keine Aufführungen von Filmen oder Theaterstücken, die entsprechende Inhalte haben. Etc. etc. etc.

    Das verstößt eindeutig gegen die Grundrechte-Charta der EU.

    Wenn die EU weiterhin tatenlos zusieht, wie ihre eigenen Rechte von Mitgliedsstaaten missachtet werden, darf sie sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen der EU nicht mehr vertrauen und die EU ablehnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 gatopardo
  • 26.11.2016, 17:08h
  • Antwort auf #1 von Zu weit
  • Das Burka-Niqab-Verbot würde ich sofort unterstützen, auch das Verbot von Moschee-Neubauten, das aber dann gleichzeitig auch für andere überflüssige Gotteshäuser gelten sollte. Ja und dann denke ich, dass Homo-Propaganda am "Fast"- Balkan sowieso keine Chancen gehabt hätte. Wer Parteien wie Jobbik wählt, hat dann auch noch ein Recht auf Spiessbürgertum.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 hugo1970Profil
  • 26.11.2016, 18:07hPyrbaum
  • Das kann auch uns blühen, wenn wir die afd, katholische kirche und die evangelikalen nicht aufhalten können oder wollen!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 markusbln11Anonym
  • 26.11.2016, 18:08h
  • Antwort auf #3 von gatopardo

  • Genau, wer sich für diese art parteien entscheidet, der wird in kurz oder lang sein fett abbekommen.

    Und für lgbt heisst dies dann. Ehe für alle ist eine gewesene luxus-diskussion. Wir sind dann nicht mehr weit von der einknastung wegen moralisch verwerflicher unzucht.

    Putin lässt grüssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 hugo1970Profil
  • 26.11.2016, 18:09hPyrbaum
  • Antwort auf #2 von Linus
  • "Also Abschaffung der Rede- und Versammlungsfreiheit für LGBTI. Und auch keine Aufführungen von Filmen oder Theaterstücken, die entsprechende Inhalte haben. Etc. etc. etc."

    Das ist heute und was wird morgen und übermorgen verboten?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 remixbeb
  • 26.11.2016, 18:58h
  • Widerspricht verschiedenen EU-Gesetzen. Deshalb ist der Fall ganz einfach: Danke! Da ist die (EU)-Tür!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 markusbln11Anonym
  • 26.11.2016, 19:18h
  • Antwort auf #3 von gatopardo

  • Denk mal lieber weniger darüber nach, welche freiheiten anderer durch unsere gegner so eischränkbar, dass du mitgehen kannst.

    Denk mal lieber darüber nach, wie wir sicherstellen, dass unsere rechte nicht nur gesichert werden, sondern gleichberechtigung für unsere gemeinschaften hergestellt wird. Und das in ganz europa.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 TheDadProfil
  • 26.11.2016, 19:34hHannover
  • Antwort auf #1 von Zu weit
  • ""Es ist Bestandteil einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, dass man seinem Gegenüber ins Gesicht sehen kann,""..

    Bestandteil einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist es vor allem das man freien Menschen nicht vorschreibt, wie sie sich zu kleiden haben !
  • Antworten » | Direktlink »
#10 paoloAnonym
  • 26.11.2016, 22:38h
  • Leute fegt die monotheistischen programmierer weg dann werden solche perversen vorstellungen keinen fruchtbaren boden mehr finden und gedeihen.
  • Antworten » | Direktlink »