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  • 27.11.2016, 13:51h           77      Teilen:   |

Geschürte Empörung in bürgerlicher Filterblase

Wenn "besorgte Bürger" Olivia Jones debattieren

Artikelbild
Ein christlich-fundamentalistischer Aktivist bezahlt Facebook für die Bewerbung eines absurden und hetzenden Beitrags gegen Schulaufklärung über LGBTI. In Folge formiert sich ein virtueller homofeindlicher Mob.

Olivia Jones "am besten Holzpflock ins Herz rammen" – Ein gesponserter Post von "Kinder in Gefahr" sorgt bei Facebook für einen Hetzmob Uninformierter. Was lehrt das?

Von Norbert Blech

"Grüne 'Pädagogik': Transvestiten sollen Kindern im Kita-Alter Homosexualität erklären" – so lautet ein aktueller Titel eines empörten Blogeintrags des christlich-fundamentalistischen Aktivisten Mathias von Gersdorff, der mit der Hamburger Drag Queen Olivia Jones bebildert ist. Seitdem in Hessen geplant ist, Schüler künftig im Unterricht für LGBTI-Mitschüler zu sensibilisieren, läuft der Bündnispartner der "Demo für alle" rhetorischen Amok in eigenen Blogs und etlichen Beiträgen in neurechten und "christlichen" Webseiten.

Und auf Facebook: In dem sozialen Netzwerk, das wegen mangelndem Vorgehens gegen Hetzkommentare seit Monaten unter Kritik steht, verbreitet er den Olivia-Jones-Text als "gesponserten" Beitrag: Er zahlt, damit das Netzwerk das Posting vielen neuen Lesern anzeigt. Aufgrund der großen Bewerbung wurde der Facebook-Teaser über 900 Mal geteilt, samt inzwischen über 500 Leser-Kommentaren. Diese zeigen zugleich, wieviel Schaden die "gesponserte" Hetze anrichten kann: Völlig einseitig und falsch informierte Bürger geben ihren Vorurteilen und ihrer eigenen Hetze freien Lauf, manche heftige Gewaltaufforderung inklusive.

Gersdorff und Facebook sind gegen die sich viral verbreitende Hetz-Explosion bislang nicht vorgegangen. Da sie für viele ähnliche Fälle und eine bedenkliche Entwicklung steht, wollen wir sie näher dokumentieren und analysieren.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Vorgeschichte

Kürzlich hat Olivia Jones im Landtag von Sachsen-Anhalt aus ihrem Buch ""Keine Angst in Andersrum"", das Kinder auf lustige und altersgerechte Weise über die Existenz von Schwulen und Lesben aufklärt, vorgelesen. Das Buch findet sich in einer Empfehlungsliste in einer vom Landesgleichstellungsministerium herausgegebenen Aufklärungsbroschüre im Rahmen eines Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie.

Direktlink | Olivia Jones bei der Lesung im Landtag


Die AfD in Sachsen-Anhalt nutzte den Aktionsplan, um monatelang mit auf homofeindliche Vorurteile setzender Hetze zu punkten. So diffamierte sie die vorgesehene Aufklärung von Schülern als "Frühsexualisierung" und "Indoktrinierung" und setzte Bücher wie das von Jones mit Kindesmissbrauch gleich – die Drag Queen stellte daraufhin Strafanzeige (queer.de berichtete) und wurde von den Grünen zu der Lesung in den Landtag geladen. Wie für christliche Aktivisten ist für AfD & Co. bereits die Erwähnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gegenüber Kindern eine "Frühsexualisierung" – in den seit dem Bildungsplan-Streit in Baden-Württemberg gezielt heftig geführten Debatten wird diese schlichte, sinnvolle und nötige Erziehung zu Akzeptanz oft bewusst vermischt mit Empörung über vermeintliche Auswüchse in der Sexualkunde und Sexualpädagogik, die sich dabei altersgerecht in der Regel an ältere Schüler wendet.

In Hessen hat die schwarz-grüne Landesregierung im September einen Bildungsplan vorgestellt, der die "Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen" erstmals als Unterrichtsziel definiert (queer.de berichtete). Die AfD polterte sofort gegen diese vermeintliche "Relativierung" der Heterosexualität im Unterricht in "ihrer ethischen Dimension" an (queer.de berichtete), die "Demo für alle" organisierte in Rekordzeit ihren ersten Protest in Wiesbaden, direkt vor dem Kultusministerium (queer.de berichtete). Mit "sexueller Vielfalt" dürfe es keine Akzeptanz und nicht mal Toleranz geben, betonte dort Mathias von Gersdorff in einer Rede.

Direktlink | Mathias von Gersdorff Ende Oktober bei der "Demo für alle"


Gersdorff wurde bekannt durch skurrile Youtube-Videos seiner "Aktion Kinder in Gefahr" und Kampagnen wie "Stoppt Bravo" und wurde dafür jahrelang belächelt – inzwischen ist er dank der Anti-Bildungsplan-Bewegung zum Star neurechter Foren und Medien geworden. Er will u.a. CSDs verbieten lassen oder das Institut der Lebenspartnerschaft wieder abschaffen. Der Deutschen Aids-Hilfe rät er, Schwulen Enthaltsamkeit, nicht Kondome zu empfehlen.

Gersdorffs "Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur" ist Teil der weltweiten "Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum", gegründet in Brasilien als Gegenbewegung zur Befreiungstheologie. Der Frankfurter Aktivist behauptet zu den Lehrplänen zu Hessen, sie zwängen Schüler in "Gewissenskonflikte" und einen "Glaubensabfall", wenn sie zu Schwulen oder Lesben sagen müssten: "Ihr seid okay, so wie ihr seid!" Der Satz stammt von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz; er wollte damit in einfachen Worten verständlich erklären, was mit dem Unterrichtsziel Akzeptanz gemeint ist. Gersdorff meint, Schüler würden in ihrer Gewissens- und Meinungsfreiheit eingeschränkt, wenn sie Homosexualität nicht als Sünde bezeichneten oder nicht mehr sagen dürften: "Du bist nicht okay, so wie du bist!"

Feindbild Olivia Jones

Mit dem harmlosen hessischen Bildungsplan sehen Gersdorff und seine Mitstreiter zudem natürlich eine "Gender-Ideologie" am Werk. In dem beworbenen Blogbeitrag zu Olivia Jones vermischt er das Kinderbuch von Jones und ihren Besuch in Magdeburg mit der Schulaufklärung in Hessen und macht für alles publikumswirksam die Grünen verantwortlich. Er sieht in dem Jones-Buch "mitnichten Pädagogik, sondern Durchsetzung radikaler Gender-Ideologie, und zwar mit der Brechstange": "Kindern, die wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung haben, was Geschlechtsverkehr überhaupt ist, soll in einer schrillen Art und Weise vermittelt werden, was eine geschlechtliche Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen ist."



Das alles sei ein "gewaltiger Eingriff in die kindliche Weltanschauung und in das kindliche Auffassungsvermögen", so Gersdorff: "Man muss nur ein paar Fotos von 'Olivia Jones' in Google-Bilder oder in Wikipedia anschauen, um festzustellen, dass die Grünen mit dieser Aktion mit Gewalt die von ihnen so verhassten 'Rollenbilder' zerstören möchten." Bei den Grünen handle es sich um eine "radikale Partei", "die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt".

Sorge, Ignoranz, Hetze und Gewaltaufrufe

Der wirre, aber effektive Hassartikel Gersdorffs verfehlte auf Facebook nicht seine erwünschte Wirkung. Der aus ihm entstandene Kommentarthread eignet sich eigentlich für eine szenische Lesung durch Drag Queens wie eben Olivia Jones, wäre das ganze nicht doch gleichzeitig so erschütternd. Die hier chronologisch gelisteten Einträge wurden tw. gekürzt und stellen nur eine Auswahl dar; im Originalthread spielen Aussagen gegen die Grünen und ihre vermeintliche Pädo-Lastigkeit die Hauptrolle.

Cora Warum nehmen die sich und ihre zum Teil perversen Neigungen eigentlich so wichtig??? Die Mehrheit ist hetero und bleibt vernünftig! Was soll denn das??? Wenn Gott/die Natur/oder wer auch immer gewollt hätte, dass Männer mit Männern Kinder zeugen können, dann hätte er sich die Frau ersparen können… Jeder wie er will, aber doch bitte, kleine, unschuldige Wesen mit diesem Thema in Ruhe lassen. Wo soll denn noch Liebe mit Sex irgendwas zu tun haben, wenn im Vorfeld alle Geheimnisse schon gelüftet werden… Warum wollen Erwachsene Menschen dieses Thema zu einem Kinderthema machen? Weil sie in meinen Augen ernsthaft krank sind! Ach Mensch, hört doch auf, wir haben doch nun wirklich genug Probleme durch diese rot/grün/schwarze Sippe!

Tina Was sagen denn die Migranten- Eltern dazu?

Alfonso Die Lebensweise einer marginalen Minderheit hat in KiTa und Grundschule nichts aber auch gar nichts zu suchen. Grundsätzlich sollten derartige Fragen immer nur dem Alter der Kinder entsprechend beantwortet werden, denn alles was an "Wissen" darüber hinaus verbreitet werden soll, ist einer gesunden Entwicklung mehr als nur abträglich.

Andre Welcher Schwachkopf denk sich denn so einen Quatsch aus? Da steck garantiert Von der Leyen hinter. Die möchte ja Soldaten einen rosa Tütü verpassen. Früh übt sich! Lachhaft und unverantwortlich. Christel Das kommt im Großen von der WHO und wird überall auf dieser mittlerweile bescheuerten Welt durchgeboxt.

Christel Das was hier passiert schändet Kinderseelen!

Karin Rosemarie diese Ideologie ist für meine Begriffe Satanismus --- Menschen werden bereits im Kleinkindalter verführt

Oliver Dabei geht es um reine Ideologie, nämlich die Durchsetzung radikaler Gender-Ideologie -- das ist Extremismus, nennen wir es doch beim Namen, ein Form von Linksextremismus.

Karl-Dieter Das ganze Jammern und diskutieren nutzt doch nichts. Die sind so tumb und abgebrüht. Da hilft nur so lange in die Fresse hauen, bis sie sich selbst ankotzen.

Patrick Bei allem Respekt an Olivia Jones! Bitte machen Sie da nicht mit. Ich habe Riesen Respekt vor ihnen, Aber das solch eine Ideologie an Kindern,die sich in einer Entwicklungsphase befinden,eingegriffen wird,macht mich wütend und schür mehr Hass wie Respekt! Kinder sind keine Objekte sondern müssen geschützt werden um nich später einen Schaden zu erleiden. Stoppen Sie den Wahnsinn

Birgit Die Grünen haben nur noch ein Thema: Kindersex.

Klaus Die gehören aufgehängt, diese grünen Vollzeitidioten.

Jana Kinder die sehr bald auf dem Jahrmarkt gehandelt werden? -wie Pferde? Ja, Eltern sollten sich sorgen, denn wenn das schon so weit geht, sind alle menschlichen Grenzen abgelegt und Kinder werden verkauft, verkauft an pädophilen Sklaventreibern! Auch Mer. Ist an den Punkt gelangt, wo sie vor nichts zurückschreckt

Achim Ich bin froh, dass meine Söhne aus dem Schulalter heraus sind. Ich hätte sonst nicht für die Unversehrtheit der Lehrer garantieren können.

Ulrich Was hat die Indoktrination von Kindern mit Toleranz für Minderheiten zu tun? Ich habe nichts gegen geschlechtlich anders orientierte, aber müssen die ihr anderssein immer wie eine Fahne vor sich hertragen?

Stevi Colonia Diginidad läßt grüßen

Helga Habe mich nie gegen sexuell anders orientierte gestellt..aber so langsam ist das Maß voll….da vergeht einem die Lust Kinder in die Welt zu setzen..wer weiß was da noch kommt…unmöglich…gibst den kleinen Finger und schon greifen sie nach der ganzen Hand.

Philippine Jetzt will man kleine Kinder sogar schon sexuell erziehen. Wie abartig ist das denn? Kinder wollen Kinder sein und nur weil irgendwelche Leute Geschlecht und Sexualität als Hauptlebensinhalt haben, muss man dem doch nicht unsere Kinder aussetzen.

Sabine Läßt ja Eure Wichsgriffel von unseren Kindern! Sonst knallt s!

Antje Wollt ihr wirklich Ar…….f….r auf die Kinder loslassen??

Manni Dieser widerliche Grüne Haufen gehört schleunigst entsorgt!!! Eine Bande von zugekifften, perversen Phädophilen ist das, mehr nicht… Wer die noch wählt, hat entweder nicht mehr alle Tassen im Schrank, oder ist selber ein zugekiffter Phädophiles Schwein…….

Jörg Dieser grüne Müllhaufen eine Ansammlung von durchgeknallten verkifften Spinnern. Dieses Pack gehört eingesperrt. Das die abartig veranlagt sind, sieht und hört man Täglich.

Detlef grüne gehören verboten und auf eine anklagebank.

Sybille Genau,"Kinder sollen ihr Geschlechterbild nicht von Erwachsenen bekommen"! Deshalb keine Manipulation der Kinder durch Transvestiten und andere Minderheiten! Und nein, ich bin nicht homophob. Jeder soll in seinen eigenen 4 Wänden ausleben was er will.

Ramona rücksichtslos wird die Schamgrenze von Kindern verletzt! Es geht hier lediglich um die Machtstellung von Minderheiten und deren sexueller Orientierung!

Helmut Wenn man davon ausgeht, dass hier eine Krankheit vorliegt, was bewiesen ist, kann man diese Pädagogik als Verbrechen an den Kindern bezeichnen!

Doreen GREUELSÜNDEN VERBREITEN UNTERBINDEN

Dirk Degeneriertes Denken evtl. Macht irgendwie keinen Sinn, in dieser Hinsicht nachzudenken.

Claudia Die wollen die Kinder bewußt versauen, damit sie leicht manipulierbar sind und in diese Sodom und Gomorrah Welt reinpassen. Das ist ein Verbrechen.

Sabine Geht gar nicht! Und wenn ich wüsste dass "Olivia Jones" einen Besuch in der Schule meiner Enkelkinder plant, …ich würde es persönlich mit 'nem nassen Feudel vor die Tür jagen…und ja, 1,80 bin ich auch und nicht eben schwächlich!

Dieter Jeder darf in Deutschland für seine, wie heißt es doch so schön, sexuellen Präferenzen, werben. Aber in der Schule hat das nichts zu suchen. Und im Kindergarten schon gar nicht! Es wäre auch sehr schön. wenn die Schwulen und Lesben sich ohne diese ständige Werbung für ihre Lebensform ganz normal verhalten würden. Sie legen doch Wert darauf, dass ihre Lebensform "normal" ist.

Rob … und das soll ausgerechnet noch dieser Vogel machen – wiederlich!!!

Edgar Wer ist denn diese(r) "Untote", muß man das Ungeheuer kennen? Sven musste nicht .is och wenn de mit es ne ganze flasche sekt trinkst einfach nur unertraeglich.am besten ist morphuim oder holzpflock ins herz rammen damit es endlich erloest ist von seinen qualen.

Ronny soll nur mal vorbeikommen…die/das piss ich vor allen an

Giovanni holt endlich die Waffen raus, es ist jetz genug

Winfried ja ja die Kinder sollen lernen das alles was pervers und abatig ist, heutzutage ganz Normal ist

Karen widerliches, perverses Dreckszeug sind die Grünen, phädophil und drogensüchtig, DIE sollten endlich verboten werden anstatt der NPD

Michael Ich als Elternteil würde da jeden morgen auf die Transe warten und sie höflich überzeugen sich lieber krank zu melden

Rei Wollt ihr das eure Söhne Röcke und Blusen anziehen, nur weil so eine Olivia Jones das geil findet? Wollt ihr, das eure Töchter statt Puppenkleidung lieber einen Möhrendildo zum spielen haben wollen, nur weil die Grünen das unter sexueller Freiheit verstehen? Für mich ist das nur noch krank.

Gaby wie war das noch mit sodom und gomorrha??aus welchen gründen endeten diese gesellschaften ?? tja leute bitte mal denken

Fritz Karl dan schneide ich euch alles ab versprochen ihr drecks grrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Alexander Nur noch sexualkranke Genderspinner/innen,die scheinbar alle so eine große Langeweile mit ihrem schäbigen Dasein haben,dass sie krampfhaft die Gesellschaft zu verändern zu versuchen.Hauptsache so eine sinnlose Ikone macht Schlagzeilen.

Gerda Die gehören alle doch in den Hochsicherheitstrakt ,das darüber überhaupt geredet wird,ist schon so abartig ,da kann man nur tiefe Verachtung empfinden

Norbert Demnächst Swags,Transgender und sonstige Lustmolche on Tour?.

Georg Man muß diese Vollpfosten in die Klappsmühle stecken , mit Olivia.

Jürgen So soll wohl Opfer Nachschub für die Pädophilen Grünen gezüchtet werden.

Nicola Die Genderideologen sind total "gaga" im Hirn. Die gehören weggesperrt und niemals mehr auf Menschen losgelassen!!! Krank, krank, krank.. Das lernen Kinder früh genug und glaubt mir, bis es Euch gab, hat das auch alles OHNE Gender funktioniert!!! IHR SEID DAS PROBLEM, IHR HABT PROBLEME DAMIT UND SUCHT NACH EINER FORM E U C H SELBST ZU THERAPIEREN!!!! Euer Irrsinn muss gestoppt werden!!!! Finger weg von den Kindern!!!!

Marieme Schrecklich die transsexuell kuh

Jürgen Dieses Thema kotzt mich an. Wer anders leben will, der soll es tun, aber hört bitte auf euch mit eurer persönlichen Neigung in die Öffentlichkeit zu drängen. Warum werden Menschen dazu aufgefordert sich zu outen, wen interessiert das? Nur euch selbst, um anderen Menschen zu zeigen, es gibt noch mehr von *uns*. Finger weg von den Kindern

Frank Es ist immer die Rede von Selbstverantwortung (natürlich vorrangig wenn es um die Absicherung der Rente geht). Diese würde ich zum Wohle meines Kindes wahrnehmen, wenn so eine Transe meinem Kind Schwule Handlungsweisen erklären sollte

Henry vor vielen jahren wurde man für schwul sein noch verhaftet und jetzt bald wird es pflicht werden dank der grünen

Michael Und jeder ,der die Rosa Riesin nicht toll findet , ist ein Nazi.die Grünen bringen mich echt auf irre Gedanken. Gibt es irgendwann in Lagerhaltung, hoffe ich.

Detlef Denen drückt wohl der Mastdarm gegen die Schädeldecke…

Uwe-Jens Es muss wieder eine "Diktatur der Vernunft" in Deutschland geschaffen werden, ansonsten geht hier alles unter.

Inge Dieses ???? was sich Olivia Jones nennt, kann sich freuen, wenn ES mal den Musel in die Hände fällt und die, wo sie eine Mumu vermuten, einen Pipi finden – dann machen sie ES aber einen Kopf kürzer !

Hans-Jürgen Der dumme Tittenmann soll doch lieber wieder ins Jungle Camp gehen und Känguruhoden und Penisse essen, anstatt unsere Kinder zu verblöden.

Elisabeth Da die BW diese Naaren gewählt haben sollen sie diese Scheiße auch wieder abwählen.So nen Schmarn gibt's bei uns in Bayern nicht und sollte es jemanden einfallen bekommt der ne Karre Mist vor sein Haus.Heißt ja "Scheiße zu Scheiße"

Doreen Ich glaube, dass die Homosexuellen sich da zu viel in den Vordergrund rücken wollen und Ablehnung wahrnehmen, wo überhaupt keine ist, nur weil man da nicht gleich Applaus klatscht!

Hugo Im Moment scheint es einen Großangriff auf unsere Kinder zu geben. Man kann nur rufen Antipädohile aller Länder vereinigt euch

Harry Der Untergang

Karlheinz Was bildet sich dieses ES Olivia Jones eigentlich ein. Selber keine Kinder, aber bei so einer SAUEREI mitmachen.

Bernd Vielleicht kommt mal so ein Opa wie ich vorbei und erklärt, welche Angst wir als männliche Jugendliche vor gewalttätigen Arschfickern hatten!

Christian Das gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht verurteilt werden, ist freiraum genug, es muss für diese nichtfortpflanzungsfähigen Konstellationen nicht noch geworben werden

Anna Da Schwule naturgemäß keine Kinder haben und haben sollten, dürfen die sich auch nicht in Erziehungsaufgaben einmischen. ….

Peter ES WIRD IMMER SCHLIMMER BEI UNS;;WURDE DER BEI MEINEN KINDER NICHT MACHEN;;;SEI DEN;;ER MOCHTE GERNE INS KH

Thomas Dieser perverse Mist hat in Kitas nichts zu suchen. Demnächst muss ich mich noch rechtfertigen das ich Hetero bin..Nein Nein unserem Kind werde ich die Welt erklären wie sie ist und nicht wie sie manche gern hätten. Wenn einer anders gepolt ist kann er das ja tun, stört mich nicht. Aber lasst die Kleinkinder aus Kitas aus dem Spiel.

Christian es wird immer leute wie z.b mich geben ,die aufpassen ! meinem enkelkind werden die so einen dreck nicht ungestraft erzählen !!!

Reinhard Wenn das kommen sollte…werde ich ein viele von diesen Pädos plattmachen u glaubt mir das ist nicht nur so gesagt u ich hoffe das Volk erschlägt diese perversen Pädoschweine.

Ulli Weer erklärt denn den Kindern wie man Sex mit einem Wellensittich macht? Das wird viel zu wenig beachtet. Aber Homosexualität ! Das muß wahrscheinlich sein.

Harald vielleicht sollte man den kindern auch mal demonstrieren, wie kinderschänder kastriert werden. evtl. ein paar von den grünen oder der spd?

André große Nationen , wurden durch die eigene Perversion zerstört … ein prominentes Beispiel dafür war Rom … wir steuern darauf zu

Rolf Einfachste Lösung, das giftgrüne Gesindel mit 4,5% bei der Bundestagswahl abstrafen, und schon verschwindet das widerwärtige Pack, hoffentlich für immer, aus der Öffentlichkeit. So als Nebeneffekt, wenn die parlamentarische Immunität weg ist, kann man einige der kriminellen Ratten einknasten!

Martin Wird Perversionsunterricht steuergezahlte Pflicht ???

Brigitte ich denke bei den Grünen sind überproportional viele erwachsene, die als Kinder missbraucht wurden und aus Horrorfamilien.

Roland Das ist so eine Schweinerei. Kinder sollen ihre Kindheit leben. Und wenn ich diese Olivia Jones dabei schon sehe. Da sowas hier frei rumläuft. Zum kotzen. Von solchen für mich abartigen Gestalten, kommen solche Gedanken. Es wird Zeit für die Wende. Afd wählen.


Was tun?

Diese Kommentare erschrecken und lassen einen ratlos zurück, auch wegen ihrer Verfasser. Nein, das sind nicht die angeblich ach so homophoberen Muslime, die hier diskutieren, es sind auch keine pubertierenden Jugendlichen, die gelegentlich der Schwarm-Unintelligenz verfallen und Fotos von schwulen Paaren auf Facebook gruppenweise dissen, für eine Aufklärung aber noch zu erreichen wären. Und auch wenn die Grenzen fließend sind, zeigt sich hier nicht der Hass eines virtuellen Mobs aus AfD-Anhängern, aus alt- und neurechten Aktivisten (wer sich das ganze Wochenende endgültig verderben lassen will: diese diskutieren gerade zeitgleich auf dem nach wie vor trotz mancher bekannter Autoren von strafrechtlicher Verfolgung völlig unbehelligten Hetzportal "Politically Incorrect" die Meldung, dass die Grünen Olivia Jones zur Bundespräsidentenwahl schicken).

Im Facebook-Thread von "Kinder in Gefahr" diskutieren überwiegend Damen und Herren eines fortgeschrittenen Alters, es diskutieren, um es mit dem ZDF zu sagen, unsere Mütter, unsere Väter. Auf ihren Profilfotos zeigen sie stolz ihre Karnevelsuniform, ihre Haustiere, Vorgärten oder frisch gestylten Dauerwellen. Es sind überwiegend Leute, die Kinder aufziehen, brave Bürger sind und wählen gehen.

Es sind die Leute, zu denen es zunehmend heißt, man müsse ihre Sorgen ernst nehmen, man dürfe sie nicht als homophob bezeichnen und man müsse mit ihnen argumentieren, um sie zu überzeugen (in der Regel geäußert von Leuten, die genau diese Anstrengung dann nicht unternehmen).

Der Facebook-Thread Gersdorffs, der hier als Beispiel für viele stehen soll, zeigt die Unmöglichkeit des Unterfangens: Zu groß scheinen die Mischung aus Ignoranz, Unwissen und Vorurteil, die auf gezielte Stimmungsmache und Desinformation stoßen. Und natürlich ist das Hetze, Homophobie und Homofeindlichkeit, die als solche benannt und bekämpft werden muss.


An der "Demo für alle" kürzlich in Wiesbaden nahmen rechte und christlich-fundamentalistische Aktivisten teil, aber auch viele "besorgte" und aufgehetzte Bürger (Foto: nb)


Nicht die derzeit häufig kritisierten "Falschmeldungen" bei Facebook sind das Problem, das vermeintlich soziale Netzwerk ist es selbst. Die Aktion "Kinder in Gefahr" hat früher schon Google bezahlt, damit die Suchmaschine ihre obskuren homophoben Videos und Texte bewirbt – das verpuffte dennoch in den Weiten des Internets. Bei Facebook verbreitet sich solche Hetze nun immer häufiger "viral". Der früh geprägte Begriff trifft die aktuelle Dramatik ganz passend: Der Virus des Vorurteils und des Hasses verbreitet sich immer weiter, raus aus rechten Filterblasen hinein in eine teils erschreckend empfängliche Allgemeinbevölkerung, lässt dabei Gleichgesinnte zu einer teils kritischen Masse zusammenfinden. Der rasante Aufstieg von AfD & Co., auch einer "Demo für alle": Er hat möglicherweise mehr mit Facebook zu tun als manche noch wahrhaben wollen.

Während das Justizministerium ernsthaft meint, mit mehr Druck auf Facebook zum freiwilligen Einschreiten sowie mit Anleitungen zu Strafanzeigen dem halbwegs entgegentreten zu können (was in sozialen Netzwerken als vermeintliche "Zensur" zu weiterer Hetze genutzt wird), setzt Facebook bequem auf das Konzept einer "Counter Speech": Man solle doch bitte selbst gegen Hetze argumentieren, am besten bei Facebook selbst. In dem "Kinder in Gefahr"-Thread gab es davon, das sei nicht verschwiegen, einige Versuche; sie waren vergebens wie das Bemühen, als Einzelperson eine Massenschlägerei aufzuhalten.

Gesetze reichen nicht (aus)

Es ist einerseits müßig, sich über einzelne Facebook-Kommentare aufzuregen (die Aktivisten von Enough is Enough verlieren hier manchmal die Verhältnismäßigkeit). Zugleich stellen die Kommentare in ihrer Masse ein ernstes Problem dar.

Sie lassen einen ratlos zurück: Was tun? Manche Threads wie der von "Kinder in Gefahr" könnten früh gestoppt werden, wenn das Netzwerk denn rechtzeitig einschreiten, seiner Verantwortung gerecht würde. Es ist aber fraglich, ob das manuell überhaupt zu leisten wäre und das Netzwerk nicht eher eine komplette Neukonzipierung bräuchte, die freilich auch seine positiven Aspekte reduzieren würde.

Auch Strafanzeigen gegen die krassesten Gewaltaufforderungen sind hilfreich. In der Praxis stößt das freilich auf lustlose und überforderte Staatsanwälte, denen zudem wenig Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen: Der Volksverhetzungsparagraf umfasst weiter nicht das Merkmal "sexuelle Orientierung" (und der Unterparagraf, der das Billigen, Leugen oder Verharmlosen von NS-Unrecht unter Strafe stellt, umfasst weiter nicht das an Homosexuellen begangene Unrecht – eine Forderung zur Wiedereinführung des §175 ist nicht strafbar). Als Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) einen Gesetzentwurf gegen Hassverbrechen vorstellte, spielte das Merkmal "sexuelle Orientierung" ebensowenig eine Rolle wie in seinen Verhandlungen mit Facebook zur Gründung einer Task Force gegen Hass im Netz.


Mathias von Gersdorff lässt derzeit im Kampf gegen die Schulaufklärung in Hessen auch weitere seiner Beiträge bei Facebook bewerben. Sie sorgen für Hetze, sind aber strafrechtlich kaum zu fassen.


Ein konsequenter Einsatz für die Akzeptanz von LGBTI und anderer Minderheiten sieht anders aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel betont neuerdings Schwule und Lesben, wenn es um die Vielfalt im Lande geht, und das ist ein lange bei ihr vermisstes und wichtiges Zeichen, das in die Gesellschaft hineinwirkt. Nur wirkt es halbherzig, gerade im Vergleich zu Barack Obama, Justin Trudeau oder David Cameron, die auf diesem Feld Maßstäbe gesetzt haben. Es wirkt halbherzig, solange man weiter eine Gleichstellung von Homo-Paaren oder in den Ländern manchen Bildungsplan bekämpft. Gerade die Union ist gefordert, hier umzudenken und die konsequente rechtliche Anerkennung von LGBT nicht nur umzusetzen, sondern ihren Mitgliedern bis in die Ortsvereine hinein ausführlich zu erklären. Bisher war da oft nur der Verweis, dass man etwas geradezu leider aufgrund des Bundesverfassungsgerichts umsetzen musste.

Das Zögern der Union führte auch dazu, dass Medien, die im fiktionalen Bereich LGBTI noch immer zu selten und zu einseitig darstellen, im redaktionellen Teil in einer falsch verstandenen Auffassung von Neutralität den Streit um Homo-Ehe & Co. als politische Frage verstanden haben, nicht als nötigen Einsatz gegen Diskriminierung, für den man selbstverständlich einzustehen habe. Das erschwert nun auch den Kampf gegen eine immer homofeindlicher agierende AfD: Die Grenzen, was aus Sicht der Community an Äußerungen nicht mehr akzeptabel sein dürfte, sind so von Gesellschaft, Medien und Politik noch längst nicht dort gezogen worden, noch lange nicht Common Sense geworden.

Akzeptanz statt Duldung

ARD-Toleranzthemenwochen, die nach "Grenzen der Toleranz" fragten, statt den Sinn von Akzeptanz zu erklären, eine CDU, die sich gegen die Diskriminierung Homosexueller ausspricht und zugleich eine Ehe-Öffnung ablehnt, haben eine gefährliche Haltung nicht abgebaut, sondern manifestiert: Man akzeptiert nicht selbstverständlich, sondern duldet, soweit es einem genehm ist.

Die Kommentare bei "Kinder in Gefahr" zeigen dabei, dass Teile der Bevölkerung immer noch nicht den Sinn eines Coming-outs verstanden haben, dass ihnen Wissen und Einfühlungsvermögen fehlt. Oft wird die homofeindliche Hetze in sozialen Netzwerken mit der muslimen- oder ausländerfeindlichen verglichen. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt Unterschiede: Wer "Man wird doch nochmal sagen dürfen" ausruft, weiß oft zumindest ein wenig, dass er in Folge Grenzen des Sagbaren überschreitet. Bei den Bürgern, die sich über Olivia Jones empören, scheint teilweise überhaupt keine Ahnung vorzuherrschen, was man da anrichtet.

So wird auch die Szene, werden wir alle immer noch gefordert sein: Man kann die Kommentare zu Olivia Jones lange reflektieren und daraus Unterschiedliches ableiten – dieser Artikel ist auch nur ein Versuch der Rationalisierung. Die Kommentare zeigen aber auch eine Uninformiertheit, gegen die wir vor allem selbst weiter kämpfen müssen: Wer LGBTI kennt, baut Vorurteile ab. Wer will, kann in den Kommentaren etwa das Problem der Landflucht unserer Community erkennen (und, leider, ihre Berechtigung).

Und natürlich braucht es Aktionsprogramme und Bildungspläne zur Akzeptanz: Toleranz ist in ihren Grenzen definierbar, Toleranz ist temporär, Toleranz ist brüchig. In den nächsten Monaten und Jahren wird die Gesellschaft ihren Umgang mit sozialen Netzwerken und mit rechten Parteien festlegen müssen. Wir müssen aufpassen, dabei nicht unter die Räder zu kommen.

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Tags: olivia jones, mathias von gersdorff, kinder in gefahr, schule, bildungsplan, facebook, hetze
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Reaktionen zu "Wenn "besorgte Bürger" Olivia Jones debattieren"


 77 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
27.11.2016
14:35:33
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(+9, 11 Votes)

Von GirlsLikeUs
Aus Marburg (Hessen)
Mitglied seit 24.11.2016


"Seitdem in Hessen geplant ist, Schüler künftig im Unterricht für LGBTI-Mitschüler zu sensibilisieren, läuft der Bündnispartner der "Demo für alle" rhetorischen Amok in eigenen Blogs und etlichen Beiträgen in neurechten und "christlichen" Webseiten."

Warum steht bei christlichen Webseiten ein Anführungszeichen?


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#2
27.11.2016
15:50:09


(+3, 7 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von GirlsLikeUs


GirlsLIkeUs: "Warum steht bei christlichen Webseiten ein Anführungszeichen?"

Danke, genau das wollte ich auch grad fragen.


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#3
27.11.2016
15:59:22
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von FranZiska
Aus Berlin (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 21.10.2014


Djdj


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#4
27.11.2016
15:59:55


(+4, 6 Votes)

Von Svetlana L
Antwort zu Kommentar #1 von GirlsLikeUs


Vielleicht weil Christen Nächstenliebe und Barmherzigkeit predigen. Das gilt aber wahrscheinlich nur, wenn es gerade in den eigenen Kram passt. Deshalb (vermutlich) die Anführungszeichen, weil Christen oftmals gar nicht so christlich sind und das nur als Deckmantel für ihre Ressentiments benutzen.

Diskriminierung ist nur die eigene Unfähigkeit sich offen und unvoreingenommen auf Neues einzulassen.


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#5
27.11.2016
16:05:34
Via Handy


(-9, 11 Votes)

Von FranZiska
Aus Berlin (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 21.10.2014


Jetzt ist mir schlecht. Trotzdem Danke für diesen aufklärenden Beitrag! Es ist dringend nötig, diese Menschen, die unsere Nachbarn sein könnten und ansonsten vielleicht ganz friedlich neben uns wohnen, ebenfalls aufzuklären.

Ich bin zwar ein großer Fan von Olivia, doch ich glaube, dass sie nicht die richtige für die Aktion gewesen ist. Für die "gegenseite" ist es jetzt noch einfacher, ihre sterotypen vorstellungen von schrill und co. bestätigt zu finden. Schade, denn der Standardhomo, ob w oder m, sieht ja tatsächlich anders aus und wohl nicht viel anders als die Coras und Helmuts, die in den Kommenttarspalten wüten. Wenn uns Olivias Auftritt mal nicht langfristig zum Nachteil gereicht...


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#6
27.11.2016
17:01:20


(+8, 10 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Die homophoben Krakeeler, die gegen die sexuelle Aufklärung wettern und vorgeben, daß Kinder in Gefahr sind, fragen ja gar nicht die Kinder! Sie bestimmen einfach über ihre Kinder! Auf diese Weise bringt man Kinder zum Suizid, wenn sie mal aus der Rolle der beschränkten Vorstellungen ihrer Eltern fallen. Jeder der schwul, lesbisch, trans oder anders als heterosexuell ist, weiß ein Lied über dessen qualvolle Kind- und Jugendzeit zu singen, da ein Coming out in der Familie höchst gefährlich war, sofern die Eltern dieser unbelehrbaren beschränkten Kategorie zählen. Ein heterosexuelles Kind bleibt dann unbehelligt und kann dann froh sein, daß es dann nicht mit solchen Schwierigkeiten kämpfen muß.


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#7
27.11.2016
17:03:54


(+4, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #1 von GirlsLikeUs


Tja, hm, ich benutze statt Anführungszeichen, das Wort scheinheilig!!!!


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#8
27.11.2016
17:07:23


(+4, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #6 von Jadughar


"Sie bestimmen einfach über ihre Kinder!"

Tja, ein wichtiger und wahrer Beweis, was die monster bezwecken, nähmlich längst vergangene feudale Zeiten wieder einführen!!!

"daß es dann nicht mit solchen Schwierigkeiten kämpfen muß."

Auch als "normales" Kind würde ich keine einzige sekunde bei sollchen monstern leben wollen!!!!


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#9
27.11.2016
17:26:14


(-3, 7 Votes)

Von LoreleyTV
Antwort zu Kommentar #5 von FranZiska


Herr Volker Beck,
ist sicher für Sie
ein "Standard-Homo",
der aber doch anders auftritt,wirkt und spricht wie Coras und Helmuts.

Ach,wie gut dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß.


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#10
27.11.2016
17:29:58
Via Handy


(+7, 9 Votes)

Von Grünerdaumen


Zu den Facebookposts:eine Ansammlung von Ungebildeten... Geistesgestörten... Hinterwäldlerischen... Homohassern. Achso... Kinderschänder sind ja alle Schwul ...Logisch. Kranke Welt da draussen.


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