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Saunders (r.) und Joanna Lumley im Kinofilm der Reihe. Bild: 20th Century Fox (Bild: 20th Century Fox)

Trotz des Erfolgs des Kinofilms sei die Comedyserie nun ausgereizt, meint Jennifer Saunders.

Nach 24 Jahren wird es keine neuen Geschichten von "Absolutely Fabulous" mehr geben. Das kündigte Jennifer Saunders, die die BBC-Comedy zusammen mit Dawn French erfunden hatte und die Drehbücher verfasste, jetzt in einem Interview mit dem Magazin "Event" an:

"Ich werde nichts mehr mit Ab Fab machen. Das war es. Ich sehe keinen Sinn darin, noch etwas mit [Ab Fab] anzustellen", so die 58-Jährige. "Es nimmt auch immer soviel Zeit weg. Es gibt soviele andere Dinge, die ich tun möchte. Auch möchte ich mehr Zeit mit meinen Enkelkindern verbringen."

Die Serie persifliert die Neureichen in der Nach-Thatcher-Zeit, die ihr Handeln von Modeerscheinungen leiten lassen. Saunders hatte die Hauptrolle der dekandenten PR-Managerin Edina Monsoon übernommen, ihre drogenaffine Freundin Patsy Stone wurde von Joanna Lumley dargestellt. Zwischen 1992 und 2003 entstanden fünf Staffeln mit 32 Folgen, zudem sendete die BBC sieben Specials, drei davon zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. In Deutschland wurde die Serie auf Arte und im Schwulensender TIMM gezeigt.

Kultserie der Community

Insbesondere in den Vereinigten Staaten und Frankreich wurde die Sendung aufgrund des dargestellten Lebensstils zur Kultshow unter Schwulen. Neben vielen Gaststars aus der High Society tauchten auch viele schwule Figuren in der Serie auf, darunter Edinas Sohn Serge in einer Folge aus dem Jahr 2002, in der es um eine gleichgeschlechtliche Eheschließung in New York ging.

Im Sommer hatte die Serie erstmals den Sprung auf die Leinwand gewagt – "Absolutely Fabulous – der Film" konnte nach Meinung vieler Kritiker die Serie wiederbeleben (queer.de berichtete) und fuhr weltweit an den Kinokassen über 37 Millionen US-Dollar ein. Saunders hatte Überlegungen über eine Fortsetzung versprochen, sollte der Film ein Erfolg werden. Vielleicht ist das letzte Wort zum Thema Abschied ja doch noch nicht gefallen…



#1 FinnAnonym
  • 28.11.2016, 12:47h
  • Eine kluge Entscheidung: aufhören auf dem Höhepunkt.

    So viele andere Serien verpassen den Ausstieg und werden dann noch totgenudelt, was dann rückblickend die ganze Serie runterzieht.
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#2 retKonAnonym
  • 28.11.2016, 13:51h
  • Also zu Tode gearbeitet hat sich Jennifer Saunders mit Ab Fab garantiert noch nie...
    Alle paar Jahre Mal eine Serie mit sechs bis acht Folgen ( englisches Format für "Staffeln) und ein paar Specials sowie ein Kinofilm in 24 Jahren.. Wow....Allerdings hat es sich nach der langen Zeit, so lustig es auch zeitweise war, echt überlebt.
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