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In "Will & Grace" suchten die beiden Protagonisten, die heterosexuelle Grace (Debra Messing) und der schwule Will (Eric McCormack) acht Jahre lang nach dem geeigneten Partner (Bild: NBC)

Gerade schöne Frauen suchen laut einer texanischen Studie die Nähe zu schwulen Männern.

Schöne Frauen gefallen sich als Schwulenmuttis mehr als Frauen, die als weniger attraktiv angesehen werden. Das ist das Ergebnis einer Studie "Why attractive women want gay male friends" ("Warum attraktive Frauen schwule Freunde wollen") der Universität von Texas in Arlington, die in diesem Monat im Fachmagazin "Personality and Individual Differences" veröffentlicht worden ist.

Für diese Studie hatte Psychologie-Doktorand Eric Russel 68 junge heterosexuelle Frauen im Durchschnittsalter von 21 Jahren in enger Kleidung fotografieren lassen. Diese Frauen wurden unter anderem befragt, was ihnen an Freundschaften wichtig ist. Sie sollten unter anderem "Freundschaftsdollar" an verschiedene männliche und weibliche Personen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten verteilen.

Die Bilder dieser Probandinnen zeigte der Forscher anschließend einer Gruppe von 103 jungen heterosexuellen Männern und Frauen, die dann auf einer Skala zwischen eins und zehn die Attraktivität der Frauen einstufen sollte. Durch weitere Fragen wurden Beweggründe für diese Beurteilung konkretisiert – so wurden heterosexuelle Männer gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie eine der Frauen auf den Fotos anmachen würden.

Das Ergebnis: Attraktivere Frauen verteilten mehr "Freundschaftsdollar" an schwule Männer. In der Befragung gaben sie auch an, dass ihnen Freundschaft mit einem schwulen Mann wichtiger sei als dies bei den Frauen der Fall war, die als weniger attraktiv eingestuft wurden.

Heterosexuelle Frauen sind Konkurrentinnen

Laut Russell zeigt die Studie, dass insbesondere bei attraktiven Frauen die Einschätzung vorherrsche, sie würden von schwulen Männern eher wertgeschätzt werden, weil diese nicht mit ihnen schlafen wollten. Die Frauen seien auch an Ratschlägen zur Partnerschaft von Schwulen interessiert, da Schwule ehrlich seien – ganz im Gegensatz zu heterosexuellen Frauen, die eher als Konkurrentinnen angesehen werden würden, und von heterosexuellen Männern, die oft nur Sex im Sinn hätten; diese Männer würden also eher die Beziehung "manipulieren", um das Ziel des erfolgreichen Beischlafs zu erreichen.

"Diese Ergebnisse bestätigen, dass die eigene körperliche Attraktivität eine wichtige Rolle spielt, wenn es um die Bildung von Freundschaften mit schwulen Männern geht", so Russell. Die Nähe zu Schwulen sei eine "Funktion im Partnerfindungsprozess" unter Frauen.

Russell beschäftigt sich bereits seit längerem mit dem Thema der Schwulenmuttis. Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte er die Studie "Warum (und wann) heterosexuelle Frauen schwulen Männern trauen" (queer.de berichtete). Darin kam er bereits zum Ergebnis, dass heterosexuelle Frauen schwule Männer schätzten, weil diese ihnen bei der Partnersuche behilflich sein könnten. (dk)



#1 NajaAnonym
  • 29.11.2016, 17:57h

  • Erstens ist so eine Studie unnötig, da unwichtig. Zweitens ist es eine texanische Studie...da muss ich an überschminkte Frauen der Donald Trump- und Fox News- Welt denken. Genormte Schönheit kann ganz schön langweilig sein.
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#2 entartetEhemaliges Profil
  • 29.11.2016, 23:20h
  • Klingt für mich alles ein bisschen wirr... Liegt aber vielleicht daran, dass ich selbst keine heterosexuellen Freundinnen habe. Andererseits habe ich Schwulenmuttis von anderen Schwulen kennengelernt, die für mich alles andere als attraktive Frauen waren. Ist natürlich rein subjektiv und nicht repräsentativ.
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