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  • 01.12.2016, 16:03h           36      Teilen:   |

Osnabrück

Volker Beck erhält Rosa-Courage-Preis 2017

Artikelbild
Volker Beck setzt sich seit Jahrzehnten innerhalb des LSVD und der Grünen für LGBTI-Rechte ein (Bild: flickr / Heinrich-Böll-Stiftung / cc by 2.0)

Im kommenden Jahr wird der grüne Vorreiter für LGBTI-Rechte mit dem Rosa-Courage-Preis ausgezeichnet, der zum inzwischen 26. Mal vergeben wird.

Die Osnabrücker LGBTI-Kulturtage "Gay in May" haben am Donnerstag bekannt gegeben, dass im kommenden Jahr der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck den Rosa-Courage-Preis erhalten wird. Mit der Auszeichnung, die seit 1992 verliehen wird, werden Personen gewürdigt, die auf engagierte und mutige Weise für die Rechte von LGBTI eingetreten sind.

"Sein Einsatz für Minderheiten begann früh", lobten die Veranstalter den 55-Jährigen. "So bekämpfte er 1986, auf dem Höhepunkt der Aids-Hysterie, die restriktive Politik von Peter Gauweiler, der unter anderem Zwangsuntersuchungen für Nicht-Europäer und 'Risikogruppen' wie Homosexuellen verlangte." Beck habe sich über Jahrzehnte hinweg für die Öffnung der Ehe, die Streichung des Paragrafen 175 und die Entschädigung der Opfer sowie die Abschaffung der "Rosa Listen" eingesetzt, als prominenter Vertreter des Lesben- und Schwulenverbands und der Grünen und seit 1994 als Bundestagsabgeordneter. Auch außerhalb Deutschlands habe Beck dabei stets für die Gleichstellung von Homosexuellen geworben, etwa in Russland, Polen oder in der Türkei.

Die feierliche Übergabe des Preises wird am 22. Mai 2017 um 18 Uhr im Friedenssaal des Historischen Rathauses von Osnabrück stattfinden. In den letzten Jahren wurden unter anderem Klaus Wowereit, Manfred Bruns und Brigitte Zypries mit dem Rosa-Courage-Preis geehrt. (dk)

Links zum Thema:
» Homepage "Gay in May"
Mehr zum Thema:
» Warum wir Volker Beck im Bundestag brauchen! (30.11.16)
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Tags: rosa-courage-preis, osnabrück, volker beck
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Reaktionen zu "Volker Beck erhält Rosa-Courage-Preis 2017"


 36 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
01.12.2016
16:20:59


(+3, 9 Votes)

Von Pascal Gosker


Wer aus religiösem Wahn motivierte Zwangsbeschneidungen an Kindern ohne mezinischen Grund und Tierquälerei (Schächten) befürwortet, hat für mich keinen Preis verdient.

Wer Religion und andere okkulte Bräuche über andere Rechte stellt, hat Demokratie und Menschenrechte nicht verstanden.


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#2
01.12.2016
17:03:02


(-5, 9 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Gut, daß es den Rosa-Courage-Preis gibt, jedoch in diesem Jahr wurde die falsche Person ausgewähl und gebe meinem Vorposter auch uneingeschränkt Recht!


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#3
01.12.2016
17:55:04


(-3, 7 Votes)

Von Paulus45


Volker Beck hat den Preis verdient und herzlichen Glückwunsch. Seine vergangenen Leistungen in den 1990er und 2000er weiß ich sehr zu würdigen.

Aber mit seinem Drogenskandal und mit einigen Positionierungen in dieser (!) Legislaturperiode bin ich nicht mehr einverstanden. Er ist mir mittlerweile zu weit nach links weggerutscht.

Im übrigen gibt es eine ganze Reihe an anderen offen homosexuellen grünen Politikern wie Ulle Schauws, Kai Gehring, Gerhard Schick oder Sven Lehmann, die alle unbelastet von Skandalen sind, und die gehören endlich in die erste Reihe bei den Grünen.


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#4
01.12.2016
18:27:27


(+4, 8 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #3 von Paulus45


Das sehe ich ähnlich (außer mit dem "zu links"):

Volker Beck hat sicher in der Vergangenheit viel geleistet. Aber er hat halt leider auch in den letzten Jahren viele unsägliche Positionen vertreten.

Und damit meine ich nicht seinen Drogen-Skandal, sondern vor allem die bereits genannten Positionen zu Genitalverstümmelungen und zu Tierquälerei.


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#5
01.12.2016
20:38:35
Via Handy


(+1, 7 Votes)

Von Marc


Ich finde, Beck hat den Preis mehr als jeder andere verdient. Herzlichen Glückwunsch!


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#6
02.12.2016
07:42:56


(-3, 7 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von Pascal Gosker


Die historische Faktenlage sollte nicht allein der Homophobie in Deutschland enge Grenzen setzen.

Übers Schächten und Beschneiden hat sich nämlich auch die judenfeindliche Nazi-Propaganda schon mächtig empört.

Religionsfreiheit gehört zur sozialen Realität in diesem Land, obwohl weniger Religion sicher mehr Humanität bedeutet.

Demokratie geht bei jedem bis zur Schmerzgrenze. Das hat viel mit Vernunft und wenig mit Wahn zu tun.

Ich kann bei Volker Beck neidfrei seine Verdienste anerkennen, ohne seine Person zu verherrlichen.

Das ewige Gekrittel finde ich unsolidarisch. Manchmal hat es auch was mit schwulem Selbsthass zu tun.


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#7
02.12.2016
09:10:10


(0, 4 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wenn es um Volker Beck geht, sind diejenigen Schwule, die Kritik an seiner Person ueben, seltsamerweise in der Mehrheit.
Aus dem Ausland erscheint mit vieles klarer, als es anscheinend aus dem Inland (Deutschland) moeglich ist. Alle, die Volker Beck kritisieren, sollen erst einmal in seinen Mokkasins gehen, mindestens ein Jahr lang. Diese indianische Empfehlung hat sehr wohl eine hohe Bedeutung.
Wer's noch nich gehoert hat, moege sich die Worte von Guenter Walraff anhoeren:
Link zu www.facebook.com

Wer unter den deutschen Politikern hat so fuer uns Schwule den Kopf in totalitaeren Staaten hingehalten wie Volker Beck? Beispiele sind willkommen!


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#8
02.12.2016
10:26:52


(+5, 7 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #6 von goddamn liberal


>>>>>>>>>>>>>>>
Übers Schächten und Beschneiden hat sich nämlich auch die judenfeindliche Nazi-Propaganda schon mächtig empört.
<<<<<<<<<<<<<<<

Und darf man sich jetzt nicht mehr über etwas ärgern, worüber sich auch Nazis aufregen?

Darf man dann auch kein Vegetarier mehr sein, weil Hitler zufällig auch Vegetarier war?

Und wenn Nazis bemängeln, dass Menschen zu Tafeln müssen, um nicht zu hungern, darf man das dann nicht auch kritisieren?

Denen geht es natürlich nicht um die Menschen, sondern die wollen das für ihre Zwecke ausschlachten. Das heißt aber doch nicht, dass alles, was Nazis vielleicht auch mal ansprechen, von anderen nicht auch kritisiert werden darf, wenn es Grund zur Kritik gibt.

In so einem Fall mit der Nazi-Keule rauszukommen, ist etwas, was echt nur in Deutschland passiert. Wenn man keine Argumente für Genitalverstümmelungen und Qualschlachtungen hat, macht man den anderen halt mit dem Nazi-Argument mundtot.

>>>>>>>>>>>>>>>
Religionsfreiheit gehört zur sozialen Realität in diesem Land
<<<<<<<<<<<<<<<

Ja, glücklicherweise.

Aber das heißt nicht, dass Religion über anderen Rechten steht. Wie jedes Freiheitsrecht findet auch die Religionsfreiheit ihre Grenzen dort, wo andere Rechte tangiert werden - z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit, was sogar mehr als alle anderen Rechte wert sein sollte.

>>>>>>>>>>>>>>>
Ich kann bei Volker Beck neidfrei seine Verdienste anerkennen, ohne seine Person zu verherrlichen.
<<<<<<<<<<<<<<<

Die Kritiker haben ja auch geschrieben, dass sie das, was er positives geleistet hat, anerkennen. Aber wir sind halt neutral genug, um eben auch das negative zu benennen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>
Das ewige Gekrittel finde ich unsolidarisch.
<<<<<<<<<<<<<<<<<

Du hast ja ein merkwürdiges Verständnis von Kritik. Hier wurde sachliche Kritik geäußert und auch begründet, warum man das kritisiert. Was hat das mit "Gekrittel" zu tun? Und was soll an sachlicher Kritik "unsolidarisch" sein? Muss man, nur weil jemand schwul ist, alles was der sagt und tut toll finden?

Wenn jemand Religionsfreiheit über andere Rechte stellt, ist das für Dich okay, aber wenn man dann seine Meinungs- und Redefreiheit nutzt, um genau das zu kritisieren, ist das für Dich "Gekrittel" und "unsolidarisch".


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#9
02.12.2016
10:32:24
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von sebastiano
Antwort zu Kommentar #8 von Sebi


Sehe ich genauso.

Es kann doch nicht sein das einige Menschen in diesem Land tun und lassen können was sie wollen...

Das riecht nach Marxismus.


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#10
02.12.2016
10:50:09


(+5, 7 Votes)

Von Justus
Antwort zu Kommentar #6 von goddamn liberal


Youtube-Video:


In diesem Lied kritisiert Reinhard Mey neben katholischem Kindesmissbrauch auch Zwangsbeschneidungen, Schächten und generell jede Art von "Religion".

Würdest Du ihm auch das schreiben, was Du hier auf Kommentare geantwortet hast?

Wenn etwas kritiwürdig ist, dann soll man das auch kritisieren. Und nicht gucken, ob das vielleicht auch andere kritisieren, mit denen man rein gar nichts zu tun haben will. Und erst recht nicht davon sich selbst irgendwelche Selbstzensur auferlegen.


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