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Wechselt nach Berlin: Sven Lehmann ist seit 2010 Ko-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen (Bild: Bündnis 90/Die Grünen NRW)

Der schwule Landesvorsitzende wird im kommenden Jahr auf Listenplatz vier mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Berlin wechseln.

Der schwule Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann, wurde am Freitagabend von der Landesdelegiertenkonferenz in Oberhausen mit 89,9 Prozent auf Platz vier der Landesliste für die Bundestagswahl 2017 gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

Zuvor hatte sich der 36-jährige Kölner, der mit dem Landtagsabgeordneten Arndt Klocke, zusammenlebt, um Platz zwei beworben, war jedoch in einer Kampfkandidatur dem Bundestagsabgeordneten und Umweltpolitiker Oliver Krischer unterlegen. Lehmann hatte seine Bewerbungsrede mit einen Verweis auf das Massaker in Orlando begonnen und sich als Kämpfer für Minderheitenrechte empfohlen. Im Falle einer Regierungsbeteiligung der Grünen versprach er die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare.

Der in Troisdorf, wo er sich später zunächst kommunal engagierte, geborene Lehmann ist seit 2006 Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen, zuständig u. a. für die Themenbereiche Europa, Kinder und Bildung, sowie Nachwuchsförderung. Seit Juni 2010 ist er Landesvorsitzender. Vor dem Einstieg in die Landespolitik studierte er politische Wissenschaften, Romanistik und Pädagogik in Köln und Aix-en-Provence und schloss das Studium als Magister Artium (M.A.) ab.

Lehmann will sich im Bundestag laut Bewerbung in den Bereichen "Kinder und Jugend und Familie" und "Sozialpolitik" engagieren. Sein Einzug gilt damit als sicher: Derzeit sind die NRW-Grünen mit 13 Abgeordneten im Parlament vertreten, 2013 erzielten sie im Bundesland 8,0 Prozent der Stimmen.

Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck hatte sich weder für die Männerplätze zwei, vier, sechs und acht beworben, seine Kandidatur wollte er von der Stimmung des Parteitags abhängig machen. Die Wahlvorgänge dauern an. (cw)



#1 Patroklos
#2 Paulus45Anonym
  • 03.12.2016, 13:49h
  • Finde ich gut, wenn Sven Lehmann in den Bundestag kommen sollte... gleiches gilt für Ulle Schauws und Kai Gehring in NRW und Gerhard Schick in Baden-Württemberg.
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#3 markusbln11Anonym
  • 03.12.2016, 17:07h
  • Antwort auf #2 von Paulus45

  • Was ich dennoch erwarte.

    Wenigstens einer/ eine der neuen macht als schwuler oder lesbe nicht nur politik - schulpolitk, jugenpolitik, haushaltspolitik, etc, sondern lgbt-vertretung als eigenes politikfeld.

    Du müssen die grünen jetzt ran.
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