Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2771

Der Londoner Fotograf zählt zu den "100 einflussreichsten Schwulen" der Welt. Jetzt ist sein zweiter Fotoband "Intimate Strangers" erschienen.

Von Anne Richter

Das größte Geschenk, das zwei Fremde sich machen können, ist, sich gegenseitig so weit zu vertrauen, dass sie einander nackt und ungeschminkt gegenüber treten können. Sie erlauben sich dabei einen offenen Blick auf ihre verletzlichen Körper, die sie sonst stets durch Kleidung, Hairstyling oder lässige Gesten zu schützen und verstecken suchen. Sie lassen einander an ihrem Innersten teilhaben, schlafen vertrauensvoll nebeneinander ein und wissen, dass sie sich nicht für ihr "Am-Morgen-danach-Aussehen" schämen müssen.

Solche fast magischen Momente von Intimität versucht der Fotograf Kobi Israel mit seiner Kamera festzuhalten. 1970 in Israel geboren, zog er 2002 von Tel Aviv nach Soho, ins Zentrum der schwulen Community von London. Besonders beeindruckte ihn hier die Tatsache, dass fast jeder ein Fremder aus einer anderen Stadt, einem anderen Land oder sogar von einem anderen Kontinent ist. Überall, wo er hinschaut, entdeckt er Mysteriöses und Rätselhaftes, er ist nur ein Fremder unter vielen anderen. Doch diese Fremdheit kann überwunden werden, durch einen Blick, ein Lächeln, ein Stück Intimität.

Kobi Israel teilt diese Blicke der Intimität mit seinen Lesern. Oftmals ungeplant und durch eine sehr subjektive "Objektauswahl" kamen viele der Bilder für "Intimate Strangers" zustande. Ausgelöst durch ein Lächeln auf der Straße oder einen scheuen Blick in einer Bar wurde so mancher zum Fotomodel. Wenn es den Fremden gelang, dem Fotografen zu vertrauen und das Vorhandensein der Kamera auszublenden, konnten diese besonderen Bilder entstehen, die Natürlichkeit und Authentizität ausstrahlen. Auch bei professionellen Fotosessions gelangen Kobi Israel solche Fotos, sofern die Models bereit waren, einen Blick auf ihr wahres Inneres zu gestatten.

Kobi Israel, dessen Debüt "Views" aus dem Jahr 2002 ein Bestseller ist, präsentiert mit "Intimate Strangers" ein unkonventionelles Werk, dessen Bilder voller Wärme und Emotionen sind. In den vergangenen Jahren wurde der Fotograf mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und stellte seine Werke in Galerien in der ganzen Welt aus. Das amerikanische Magazin "Out" kürte ihn 2003 zu einem der 100 einflussreichsten Schwulen.

Kobi Israel: Intimate Strangers, Fotobuch, 96 Seiten, farbig, Hardcover, 28,5 x 21 cm, Bruno Gmünder Verlag, April 2005, 26,95 Euro

5. Mai 2005



#1 MarkusAnonym
  • 05.05.2005, 19:35h
  • Das gehört zwar nicht hier her !!!!!!!!!!!!!

    Aber hört doch Bitte auf mit euren

    "Kinderporno - PopUps " !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 xaverAnonym
  • 05.05.2005, 21:09h
  • einer der 100 wichtigsten schwulen? von diesem kobi israel habe ich noch nie etwas gehört
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Yasmin de TunisieAnonym
  • 15.05.2005, 00:25h
  • Schade,daß 2 gays aus der BRD solch unbrauchbare Kommentare abgeben. Kobi Israel, der die Freiheit der gays weltweit ( auch durch sein künstlerisches Werk) unterstützt, hat einen solchen Unfug nicht verdient!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Plasma-HammerAnonym
  • 17.05.2005, 14:19h
  • Yasmin, Du bist ja ne ganz Schlaue. Wie wär's, wenn Du -statt dumm zu schwätzen- lieber inhaltlich etwas zur Debatte beiträgst, weshalb dieser Vogel zu denn nun zu den 100 Wichtigsten gehören soll. Mein Gott, sei nicht so überheblich, komm erzähl' uns, dem Pöbel, was Du weißt ... .
  • Antworten » | Direktlink »
#5 PlaysenseAnonym
  • 27.08.2005, 02:13h
  • nachdem er Soldaten in erotischer Pose fotografiert hat ist er bei mir sehr tief gesunken. Dem Frieden hat er damit überhaupt nicht gedient.
    Zumindest wird eine Art Gefühlslosigkeit sichtbar.

    Während seinen Nachbarn der Zugang zum Wasser erschwert wird fällt es mir schwer, mich an einem Nackten Israeli zu erfreuen, der das Wasser auf seine Genitalien verspritzt.

    Für eine gefühlslose Generation ist er vielleicht ein wertvoller Fotograf - für mich nicht.
  • Antworten » | Direktlink »