Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27717

Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei regelmäßig über Straftaten mit einem möglicherweise homofeindlichen Hintergrund (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)

Vermutlich weil sie nichts mehr zu trinken bekamen, fingen fünf Männer an zu pöbeln – sie wurden vorläufig festgenommen.

Am frühen Sonntagmorgen wurden drei Männer in Berlin-Schöneberg homophob beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich fünf weitere Männer gegen 3.40 Uhr vor einer Bar in der Hohenstaufenstraße auf. In dem Lokal, das bereits geschlossen war, befanden sich noch die drei Angestellten im Alter von 33, 40 und 46 Jahren.

Um der Gruppe zu signalisieren, dass die Bar bereits geschlossen ist, wurden die Barbeleuchtung aus- und die helle Raumbeleuchtung eingeschaltet. Daraufhin soll einer der Männer gegen die verschlossene Eingangstür gesprungen sein und dann gegen diese getreten haben. Der 40-jährige Mitarbeiter ging daraufhin zur Tür, öffnete diese und teilte dem Verdächtigen mit, dass die Tür videoüberwacht wird. Anschließend schloss der Angestellte wieder die Tür.

Daraufhin sollen die offensichtlich alkolisierten Männer die Mitarbeiter lautstark homophob beleidigt haben. Diese alarmierten wegen des Verhaltens die Polizei. Die Beamten nahmen kurz darauf die geflüchteten Pöbler, die sich zwischenzeitlich in zwei Gruppen aufgeteilt hatten, in der Nähe vorläufig fest. Nach Personalienfeststellungen und Atemalkoholkontrollen wurden die Verdächtigen im Alter zwischen 25 und 29 Jahren wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen. (cw/pm)



#1 seb1983
  • 04.12.2016, 14:37h
  • Skandalös und eindeutig ein Signal für einen Roll Back!
    Besoffene Typen randalieren weil sie nichts mehr zu trinken bekommen, sowas hätte es früher nicht gegeben
  • Antworten » | Direktlink »
#2 TheDad
#3 DanniloAnonym
  • 04.12.2016, 16:56h
  • Skandalös, dass die Täter einfach wieder freigelassen wurden. Die gehören für viele Jahre hinter Schloß und Riegel. Wenn Rot-Rot-Grün in Kürze die Regierung übernimmt wird sich das hoffentlich ändern.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 NiedergemeiertAnonym
#5 Robby69
  • 04.12.2016, 18:27h
  • Antwort auf #1 von seb1983
  • Ach?! Seit wann hast Du denn bemerkt, dass es einen "Rollback" gibt?! Bisher hast Du ihn doch immer wieder vehement verleugnet...
    Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung - selbst im dicken "Eichenschrank". Grins...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 seb1983
  • 04.12.2016, 20:46h
  • Antwort auf #5 von Robby69
  • Hase bei mir gibt zwar kein grins rofl lol am Ende jedes Kommentars wie bei dir, aber Ironie sollte man wohl trotzdem erkennen

    Die Typen waren voll und haben Randale gemacht weils nichts mehr zu saufen gab. Passiert selbst hier in der Kleinstadt fast jedes Wochenende
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Homonklin44Profil
  • 05.12.2016, 03:16hTauroa Point
  • In Buchholz lief alle paar Nächte ein stockbesoffener Rechtslümmel die Ortsstraße hoch, der jedes Mal vor dem Haus, wo neben mir noch einige Einwanderer und Asylanten lebten, einige Zeit stand, schwankte, und rechtsradikale Parolen heraus lallte. Gegenüber von der Tanke über einem großen Parkplatz ist das Polizeigebäude. Hat keinen interessiert.

    Vielleicht sollte man eher daran arbeiten, die Alkoholproblematik in Angriff zu nehmen. Das scheint sich ja doch allmählich zu einem semi-epidemischen Grad auszubreiten. Ihren Sprit bekommen solche Pfosten jedoch irgendwo immer her.

    Eine innovative Idee wäre es vielleicht, Spirituosen irgendwas beizumengen, was die Zunge und die Stimmbänder temporär lahm macht. Wenn es ginge. Wenn die dann "Hallaaaaahl-lall-lall" schreien, weiß kein Mensch mehr, ob das etwas wie "Schw*chtel" oder vielleicht auch nur "Katzenkörbchen" heißen sollte.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LaurentProfil
  • 05.12.2016, 08:47hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #7 von Homonklin44
  • Ich denke, das hat, ob im Suff oder auch nicht, generell auch mit einer nachlassenden Rücksichtnahme seinen Mitmenschen gegenüber zu tun.
    Die Bewohner der Heidelberger Altstadt mit ihren vielen Kneipen können vor allem nachts ein Lied davon singen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 userer
  • 05.12.2016, 12:02h
  • Antwort auf #8 von Laurent
  • Grölende Touristen und homphobe Aggressive einander gleichzsutellen, wie Sie das tun, ist ein Musterbeispiel aus der rhetorischen Laienkiste des Präfaschisten oder Klerikalfaschisten.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 LaurentProfil
  • 05.12.2016, 19:25hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #9 von userer
  • Lieber "userer", wenn das so rüberkommen sollte, tut mir das leid. Ich wollte da nichts gleichstellen, sondern lediglich die Ausführungen unter # 7 ergänzen.
  • Antworten » | Direktlink »