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Die Flagge des "Islamischen Staates" weht noch über Teilen von Syrien und des Iraks

Erneut rühmen sich die Terroristen damit, einen Mann wegen Homosexualität vom Dach gestürzt und gesteinigt zu haben.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat vergangenes Wochenende eine neue Fotoserie veröffentlicht, in der die angebliche Hinrichtung eines Mannes wegen mutmaßlicher Homosexualität gezeigt wird. Der Vorfall soll sich im Bezirk Aleppo in Syrien zugetragen haben.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie ein Mann zunächst von einem mehrstöckigen Haus gestürzt wird. Ein weiteres Foto zeigt, wie er reglos am Boden liegt, während er von mehreren Männern mit Steinen beworfen wird. Auf einem Bild sind neben erwachsenen Schaulustigen auch Kinder abgebildet, die der brutalen Hinrichtung zusehen. Es kann nur darüber spekuliert werden, ob die Zuschauer freiwillig zur Exekution gekommen sind oder dazu gezwungen wurden.

Islamismus-Experten sehen derartige brutale Propagandabilder als Mittel des IS, um neue Rekruten oder Kämpfer anzulocken. Derzeit befindet sich der IS in Syrien und dem Irak allerdings auf dem Rückzug. queer.de verzichtet anders als viele insbesondere internationale Medien darauf, die Bilder der Hinrichtung zu zeigen (queer.de berichtete). Sie sind nicht unabhängig entstanden und nicht mit dem Presserecht und der Würde der Opfer vereinbar, außerdem entsteht dadurch ein Wettlauf nach noch grausameren Bildern.

Insgesamt soll der IS in Syrien und im Irak tausende Menschen ermordet haben, darunter auch viele mutmaßliche Homosexuelle. Zuletzt hatten vom "Islamischen Staat" selbst angefertigte Meldungen über entsprechende Hinrichtungen allerdings abgenommen. In seinem "Strafrecht" sieht die Organisation eine Todesstrafe unter anderem auch für Ehebruch, den Abfall vom islamischen Glauben und das Spionieren für den Gegner vor. Auf Verleumdung oder den Genuss von Alkohol stehen Peitschenhiebe (queer.de berichtete). (cw)



#1 Paulus45Anonym
  • 07.12.2016, 16:33h
  • Ich bin froh, wenn diese Terrororganisation aus Mossul im Irak und aus Rakka in Syrien vertrieben und besiegt ist. Islamisten dürfen wir unter keinen Umständen mit einem falschen Toleranzverständnis begegnen, sondern der weltweite Islamismus gehört bekämpft.
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#2 Patroklos
  • 07.12.2016, 20:58h
  • Es ist schon erstaunlich, daß man hier immer mal wieder lesen muß, daß der IS einen mutmaßlichen Schwulen exekutiert haben soll! Wenn man nicht genau weiß, welche sexuelle Orientierung dieser Mensch hatte, sollte man mit der Veröffentlichung einer solchen Horrornachricht warten, bis es auch wirklich sicher ist, daß es ein schwuler Mann war!
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#3 Antwort1Anonym
#4 TheDadProfil
  • 08.12.2016, 09:32hHannover
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • ""bis es auch wirklich sicher ist, daß es ein schwuler Mann war!""..

    Und dazu befragt man dann über eine Glaskugel das Opfer ?

    Die Tat ist dann also in Deinen Augen weniger verwerflich, wenn es sich um ein Nicht-Schwules opfer handelt ?

    Kuck an..

    Die Verwerflichkeit liegt allein schon in der Behauptung man exekutiere vornehmlich Schwule Männer..
    Denn genau diese Behauptung ist der Angriff auf die Minderheit, völlig unabhängig vom Opfer..
    Was sich Dir natürlich jetzt wieder nicht erschließt..
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#5 Pascal GoskerAnonym
  • 08.12.2016, 12:54h
  • Wenn das letzte dieser perversen Arschlöcher vernichtet wurde, werde ich eine Flasche Champager öffnen und darauf anstoßen.
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#6 Patroklos