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Hamburg und Schleswig-Holstein

Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden


Im Hamburger Rathaus wird mehr Geld für LGBTI-Projekte in die Hand genommen (Bild: Nigel's Europe & beyond / flickr)

2017 wollen die beiden Nordländer Hamburg und Schleswig-Holstein mehr für Projekte für die Akzeptanz von sexuellen Minderheiten ausgeben.

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein investieren künftig mehr in den LGBTI-Bereich. So haben die Koalitionsfraktionen in Hamburg eigenen Angaben zufolge beschlossen, die Mittel für Gleichstellungsprojekte um 200.000 Euro pro Jahr zu erhöhen. Ein entsprechender Antrag von Rot-Grün soll in die Haushaltsberatungen in der kommenden Woche eingebracht werden.

Unter anderem sollen bereits ab Januar geflüchtete Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in den nächsten beiden Jahren mit jeweils 25.000 Euro unterstützt werden. In den nächsten Wochen soll vom Senat der weitere Bedarf entschieden werden, beispielsweise für den "Aktionsplan für Vielfalt", der Anfang 2017 beschlossen werden soll. "Lasst uns im nächsten Jahr gemeinsam den Landesaktionsplan mit Leben füllen", forderte Annkathrin Kammeyer, die Fachsprecherin für LGBTI-Belange der SPD-Bürgerschaftsfraktion.

In Schleswig-Holstein hat unterdessen der Finanzausschuss des Landtages am Donnerstag den Landeshaushalt 2017 beschlossen, der kommende Woche im Landtag beraten werden soll. Die Koalition aus SPD, Grünen und SSW sieht unter anderem vor, die Mittel für den Aktionsplan für sexuelle Vielfalt auf 60.000 Euro zu verdoppeln. Darüber hinaus werden die Mittel für das Projekt SCHLAU um 25.000 Euro aufgestockt.

"Wir Grüne freuen uns, dass wir es geschafft haben, gemeinsam mit SPD und SSW queere Strukturen bei uns im Land weiter kontinuierlich zu stärken", erklärte Rasmus Andresen, der queerpolitische Sprecher der Ökofraktion. Da die Ablehnung sexueller Vielfalt in Teilen der Gesellschaft zunehme, sei es wichtig, Projekte zu unterstützen, "die die Sichtbarkeit von LGBTQI im ganzen Land fördern und Vorurteile abbauen". (pm/cw)



#1 trans_allianceProfil
  • 08.12.2016, 21:07h
  • Schleswig-Holstein erhält hoffentlich aus Bundesmitteln aus dem Programm Demokratie Leben - die notwendigen finanziellen Mittel um das erste deutsche HLGBAPTTIQ* Center, mit integriertem trans-Intersex Medizin Bereich - 2017 in Kiel eröffnen zu können.

    Da selbst im benachbarten Hamburg keine vollumfängliche medizinische Versorgung gegeben ist, ist ein entsprechendes Center der Community dringend notwendig.

    Das Liddy Bacroff - HLGBAPTTIQ* Center soll ein Zeichen für Aufarbeitung, Aufklärung und Integrartion in Schleswig-Holstein setzen , und jedem Bürger, auch Menschen mit Behinderung - die Möglichkeit bieten sich kennen zu lernen, aus zu tauschen und sich zukünftig mehr zu respektieren und zu achten.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
    Jeder Mensch verdient Respekt
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#2 Paulus45Anonym
  • 09.12.2016, 16:54h
  • Die Landesregierung in Hamburg sollte so wie die Landesregierung in Berlin endlich homophob motivierte Strafaten in ihren Polizeistatistiken ausweisen und in den Polizeiberichten darüber informieren. Als zweitgrößte Großstadt Deutschlands ist dies dringend in Hamburg erforderlich, so wie es in Berlin geschehen ist.
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