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Schattenseiten des "Grooming"

Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko


Haarige Fragen: Kann das bleiben oder muss das weg?

Wer sich untenrum rasiert oder wachst, vervielfacht laut einer US-Studie das Risiko, sich eine sexuell übertragbare Krankheit zu holen.

Bei Menschen, die im Intimbereich Haare mit einem Rasierer oder Wachsprodukten entfernen, erhöht sich das Risiko auf die Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Herpes um 440 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of California in San Francisco, die diese Woche im Fachmagazin "Sexually Transmitted Infections" veröffentlicht wurde.

Für die Untersuchung befragten die Forscher über 7.500 in den Vereinigten Staaten lebende Menschen zwischen 18 und 65 Jahren nach ihrer Pflegeroutine im Intimbereich und ihren Erfahrungen mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Das Ergebnis: Drei von vier Menschen entfernten ihre Schambehaarung – bei Männern waren es 66 Prozent, bei Frauen sogar 84 Prozent. Zugleich zeigte sich eine Korrelation zwischen der Intimpflege und dem Auftreten von sexuell übertragbaren Krankheiten.

Schuld sind Mikro-Risse

Die Forscher glauben, dass durch die Intimpflege verursachte Hautirritationen am ehesten Schuld an der Häufigkeit von Geschlechtskrankheiten sein könnten. "Eine derartige Pflege kann epidermische Mikro-Risse erzeugen, die das Risiko auf eine sexuell übertragbare Krankheit erhöhen", erklärte Mitautor Dr. Benjamin N. Breyer vom General Hospital San Francisco. Außerdem sei es möglich, dass Krankheiten durch gemeinsame Nutzung von Rasierern oder anderen Haarschneide-Hilfsmitteln übertragen werden würden. "Eine weitere mögliche Erklärung ist, dass Menschen, die ihre Haare entfernen, tendenziell eher risikoreiche sexuelle Verhaltensweisen an den Tag legen als diejenigen, die sich nicht rasieren", so Breyer.

Am populärsten ist das "Grooming" unter Jüngeren und sexuell besonders aktiven Menschen. Breyer erklärte, man habe zwar die Studie nach der Anzahl der Partner gewichtet, allerdings nicht nach sexuell risikoreichem Verhalten gefragt.

Immerhin konnten die Forscher einen Vorteil bei im Intimbereich haarlosen Menschen feststellen: Sie brauchen sich keine Sorgen um Filzläuse zu machen. (cw)



#1 andreAnonym
#2 TheDad
  • 08.12.2016, 20:20h
  • ""Zugleich zeigte sich eine Korrelation zwischen der Intimpflege und dem Auftreten von sexuell übertragbaren Krankheiten.""..

    Das halte ich für Blödsinn..
    Die Korrelation erscheint mir mehr darin zu liegen das Menschen die sich "Intim rasieren" sexuell aktiver sind, was naturgegebener Maßen mit der Verbreitung von STI's korreliert..

    Noch 1980 hätte man behauptet Menschen mit Schambehaarung hätten ein höheres Risiko an verschiedenen STI's zu erkranken, und damals lag dieses "Risiko der Übertragung" sicher weit höher als nur 440 Prozent über dem, das die wenigen Menschen mit "Intim-Rasuren" hatten, weil es einfach viel weniger Menschen waren als die jetzt ermittelten 66 % der Männer und 84 % der Frauen..
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#3 PfotenschmiereAnonym
  • 09.12.2016, 04:00h
  • Antwort auf #2 von TheDad

  • Postfaktisch nennt man das, wenn Laien etwas für blödsinn halten - ohne jegliche Begründung. Hier ist daher das Paradebeispiel für postfaktisches 'Wissen' - es ist Blödsinn, WEIL er es gern als blödsinn sehen will
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#4 markusbln11Anonym
  • 09.12.2016, 09:10h

  • Nun, haben unterum rasierte menschen vielleicht häufiger und intensiver sex? Das wurde hoffentlich mit abgefragt, sonst ist das ganze quatsch.

    Zudem: gleich nach einer rasur sollte man nicht gar zu stürmisch sein, das ist doch bekannt.

    Und wie sieht es bei filzläusen aus? Die sind doch von jedem urwald geradezu verzückt.
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#5 NickAnonym
  • 09.12.2016, 09:45h

  • Nur mal so am Rande: Wer hat die Studie finanziert? Bekanntermaßen werden Dtudien in den USA immer von bestimmten Gruppen oder Konzernen finanziert und fallen dann in deren Dinne aus.
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#6 lucdfProfil
  • 09.12.2016, 11:07hköln
  • Fakt ist, dass man sich nicht jeden Tag im Intimbereich rasieren muss. Fakt ist, dass die meisten rasierten Menschen nicht jeden Tag Sex haben. Da bleibt Zeit für das Ausheilen der Mikroblessuren. In so fern ist die Studie mehr als fragwürdig.
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#7 TheDad
  • 09.12.2016, 13:05h
  • Antwort auf #3 von Pfotenschmiere
  • ""Postfaktisch""

    ..ist nichts weiter als ein neo-radikaler Mode-Begriff, der gute Chancen hat zum Unwort des Jahres gewählt zu werden..

    Auserkoren von den Anhängern der "AFD" und der "PEGIDA" dient der Begriff dazu den vermeintlichen Gegner zu bescheinigen, er irre sich..
    Im Gegensatz zu dieser Auffassung bedeutet der Begriff aber im Ursprung, man selbst befindet sich weit außerhalb jeglicher Fakten, die man ablehnt und deshalb hinter sich gelassen hat..

    ""wenn Laien etwas für blödsinn halten - ohne jegliche Begründung.""..

    Das sich Dir die Begründungen nicht erschließen ist allerdings Dein Problem, und nicht das meine..
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#8 ollinaieProfil
  • 09.12.2016, 14:16hSeligenstadt
  • Ich lach mich schlapp.

    Mit der gleichen Methodik haben übrigens Pastafarianerinnen wissenschaftlich bewiesen, dass die Erderwärmung durch den dramatischen Rückgang der Piratinnen verursacht wird!
    Die Zahlen lügen nicht!!!

    www.fsm-bayern.de/informationen/piraten-und-die-erderwarmung
    /


    PS.: Ich rasiere mich seit ich da Haare habe und hatte noch nie eine STD. Das beweist eindeutig, das die Regelmäßige teilnahme an einem Abendmahl mit geheiligten Spaghetti mit Tomatensoße vor STD schützt, Ramen!

    PPS.: Menschen die offen über ihre STDs sprechen schämen sich halt auch nicht bezüglich Intimrasuren.
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#9 NöööAnonym
  • 09.12.2016, 14:25h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • ""Postfaktisch"
    Auserkoren von den Anhängern der "AFD" und der "PEGIDA" dient der Begriff dazu..."

    Quatsch. Der Begriff wurde gerade als Kritik AN populistischen / neurechten Strömungen geschaffen.
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#10 Homonklin44Profil
  • 09.12.2016, 22:37hTauroa Point
  • Das mit den Micro-Verletzung klingt an sich plausibel, ist klar, dass sich da Pilze leichter festsetzen und Erreger leichter einsteigen können. Bakterien sind in dem feuchten Milieu rasant am Vermehren.

    Die ganze Rasiererei ist dann doch ne Kultur-und Trend-Erscheinung, und weil die Menschen sich mit ihrer Natur nicht zufrieden fühlen sollen, mischt die Hygienewahn-Industrie da mit der Kosmetik-Industrie und manchmal sogar mit der Pseudo-Heilungs- und Wellness-Industrie munter an Angeboten herum, wie man sich selbst noch effizienter unnatürlich gestalten kann.

    Mir ist das jetzt zwar egal, wer sich lieber rasieren will um wie ein vorpubertärer Clown oder wie eine Schaufensterpuppe herumzulaufen.

    Ich habe da nie was rasiert, nehme stark an, dass da Haare wachsen, weil das einen schützenden Sinn hat ( Temperatur der Spermien, Kälte- oder Schmutzschutz evtl. ) Bisher auch nie Matrosen am Mast gehabt.

    Die ganzen Leute die dfas für ach so unhygienisch bis unästhetisch halten, dass da eben Haare wachsen, entsprechen gewöhnlich in der ganzen Persönlichkeit so oder so nicht meinem Typ.
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