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Praktizierte mehrere Jahre in Magdeburg: Magnus Hirschfeld (1868-1935) war Arzt, Sexualforscher und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung

  • 8. Dezember 2016, 18:41h
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    Magdeburg

Im Mai 2017 soll am Ulrichshaus an den Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung erinnert werden.

Der Magdeburger Stadtrat hat am Donnerstag einstimmig eine Gedenktafel für Magnus Hirschfeld beschlossen. Die Gedenktafel soll an das in der Innenstadt gelegene Ulrichshaus angebracht und im Mai 2017 eingeweiht werden, um dort an das Wirken des Arztes, Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellen-Bewegung zu erinnern.

Das Ulrichshaus steht am früheren Standort von Hirschfelds Praxis, die von 1894 bis 1896 am Breiten Weg 168 lag. Das Datum der Einweihung wurde im Hinblick auf den Geburts- wie Todestag des schwulen Wissenschaftlers am 14. Mai gewählt. Zur Herstellung der Gedenktafel stellte der Stadtrat 3.300 Euro zur Verfügung.

Der Beschluss war bereits im Mai durch einen Antrag von SPD, Linken und Grünen initiiert worden. Die Einweihung der Gedenktafel sollte ursprünglich noch in diesem Jahr im Rahmen der Hirschfeld-Tage geschehen, der parteilose Oberbürgermeister Lutz Trümper ließ einen entsprechenden Prüfauftrag des Stadtrats jedoch über mehrere Monate unbearbeitet (queer.de berichtete). (mize)


Magnus Hirschfeld hatte seine Magdeburger Praxis am Breiten Weg 168 an der Einmündung Schöneeckstraße, die auf die Krügerbrücke zulief