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Für unsere psychosoziale Lesbenberatungsstelle LeTRa sucht der Trägerverein Lesbentelefon e.V. zum 1. März 2017 eine

Sozialpädagogin (Ba./Ma. oder Dipl. FH)

in Teilzeit mit 24 Wochenstunden, vorbehaltlich des finalen Finanzierungsbeschlusses durch die LH München, befristet bis zum 31.12.2018

für die Arbeitsschwerpunkte:
• Psychosoziale Beratung (sowohl Einzel- wie Paarberatung)
• Beratung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität geflüchteter Lesben, ggf. auch mit Unterstützung durch eine Sprachmittler*in
• Gruppenarbeit (Anleitung und Koordination)
• Koordinierung der Ehrenamtlichen (z. B. im Rahmen des LeTRa-Zentrums)
• Mitarbeit bei laufenden Aufgaben der Einrichtung wie z.B. Verwaltungsaufgaben, Vernetzung, Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

Wir wünschen uns:
• LBTI* Zugehörigkeit oder ausführliche Lebensweltkenntnisse und fundiertes Fachwissen zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen
• Erfahrung und Kompetenz in psychosoziale Beratung und Gruppenarbeit
• Bereitschaft zur Mitarbeit in einem hierarchiefreien Team
• Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit
• Bereitschaft interkulturelle Öffnung mitzugestalten und eigene interkulturelle sowie intersektionale Kompetenzen zu entwickeln
• Bereitschaft zu vielfältiger Kooperation, z.B. mit Einrichtungen für schwule Männer, für Transgender, öffentlichen Institutionen und mehr
• Bereitschaft zur Arbeit an Abenden/Wochenenden

Wir bieten:
• eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit
• die Möglichkeit zur fachlichen Weiterentwicklung durch Supervision, Fortbildung und kollegialen Austausch
• Bezahlung in Anlehnung an TVöD mit den üblichen Sozialleistungen

Die Zielgruppe erfordert die Besetzung der Stelle mit einer weiblichen Fachkraft. Wir begrüßen Bewerbungen von Lesben/Frauen unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Besonders Lesben/Frauen mit eigenen Erfahrungen von Flucht und Migration bitten wir ausdrücklich, sich zu bewerben.

Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte bis 10.01.2017 an:
LeTRa, Lesbenberatung, Blumenstr. 29, 80469 München,

oder per Mail an info@letra.de.

Für Rückfragen oder weitere Auskünfte stehen Ihnen unter 089 / 7254272 die Mitarbeiterinnen von LeTRa zur Verfügung.



#1 RocknrollAnonym
  • 13.12.2016, 15:54h

  • Eine Frage, darf man in einer Stellenausschreibung rechtlich nach sexueller Orientierung suchen oder nicht?
    Denn es wird gezielt nach Frauen gesucht, lgbti Zugehörigkeit ist lediglich erwünscht und keine Pflicht.

    Optimal wäre der Stellenausschreibung nach eine Lesbe. Es wird aber allgemein nach einer Sozialpädagogin gesucht. Weiblich ist also ein Kriterium, die sexuelle Orientierung aber nicht.
    Ist es nicht konsequenter entweder jeden potentiellen Bewerber unabhängig seines Geschlechts und seiner sexuellen Orientierung anzusprechen in dem auf eine Geschlechtsauswahl verzichtet wird, oder aber gezielt in der Ausschreibung nach einer homosexuellen Sozialpädagogin zu suchen?

    Ist die Person weiblich, aber hetero, kann sie sich in die Frau, aber evtl nicht in die Homosexualität hineinversetzen.
    Ist die Person männlich, aber schwul, kann sie sich in die Homosexualität, aber evtl. nicht in die Frau hineinversetzen.

    Die Begründung dass die Bewerberin weiblich sein muss, deren Orientierung aber egal ist, ist auf diese Stelle bezogen demnach inkonsequent.

    Bei genauerem hinsehen ist es heikel nach sexueller Orientierung einzustellen, denn das könnte im umkehrschluss Diskriminierung bedeuten, aber tut es das nicht genauso wenn nach Geschlecht aussortiert wird?
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