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Los Angeles Der Microsoft-Konzern will sich in Zukunft nicht mehr homofreundlicher Gesetzgebung verschließen. Konzernchef Steve Ballmer schrieb am Freitag in einer eMail an alle Mitarbeiter: "Diversity am Arbeitsplatz ist eine solch wichtige Angelegenheit für unser Business, dass sie auf unserer legislativen Agenda nicht fehlen sollte". Der Konzern war im letzten Monat in Kritik geraten, nachdem er die Unterstützung für ein Antidiskriminierungsgesetz im US-Bundesstaat Washington in letzter Sekunde zurückgezogen hatte - das Gesetzesvorhaben scheiterte danach an einer Stimme im Senat. Grund war der Besuch eines homophoben Priesters bei der Konzernspitze. Gleichzeitig war bekannt geworden, dass der Konzern die Lobby-Gruppe Century Strategies beauftragt hat. Die Firma gehört Ralph Reed, der jahrelang als Vorsitzender der Christian Coalition extrem konservative Stimmung gegen Schwule und Lesben gemacht hatte. Beide Meldungen hatten zu Protesten bei Microsoft-Angestellten und Homoorganisationen geführt. (nb)



#1 FloAnonym
  • 09.05.2005, 16:45h
  • Was nichts daran ändert, dass Microsoft zu den größten Wahlkampf-Spendern von George W. gehörte und auch mit der genannten Lobbygruppe u.a. immer wieder Schwulen und Lesben massiv schadet!
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#2 ericAnonym
  • 10.05.2005, 01:30h
  • warum soll man nicht zu dem stehen was man fühlt und denkt???

    Wenn das schon eine Schande ist, dann bin ich ein schändlicher Mensch und das ist auch gut so
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#3 TimAnonym
  • 10.05.2005, 12:21h
  • @ Eric:

    Ich vermute mal, das beziehst Du auf Microsofts Engagement:

    Natürlich hat jeder das Recht für seine Überzeugung einzutreten (solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt), aber genauso haben andere auch das Recht, dieses zur Kenntnis zu nehmen, darüber zu informieren und evtl. in zukünftige Kaufentscheidungen einfließen zu lassen! Denn ich möchte nicht (wenn auch indirekt) homofeindliche Politik finanziell unterstützen...
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