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Projekt des Jugendzentrums PULS

Kurzfilm über geflüchtete Lesbe aus Afrika


In Deutschland findet Eugenie Freiheit, begegnet aber auch Diskriminierung und Hass

  • 16. Dezember 2016, 15:59h, Noch kein Kommentar

Jetzt anschauen: "Eugenie" erzählt die Geschichte einer jungen Senegalesin, die für ihre Liebe ihre Familie und ihr Land verlassen musste.

Im Herbst 2016 haben sich LSBT*-Jugendliche im Düsseldorfer Jugendzentrum PULS im Rahmen eines Filmprojektes mit dem Thema "Flucht und sexuelle Identität" auseinandergesetzt. Ziel und Gegenstand des Projektes war es insbesondere, die Teilnehmer_innen auf die für einen Film erforderliche, inhaltliche Arbeit vorzubereiten und es den Jugendlichen zu ermöglichen einen eigenen Standpunkt zu diesem Thema zu finden.

m Verlauf des Projektes war es den Teilnehmern daher möglich, alle grundlegenden Techniken des Filmhandwerks zu erlernen. Das Projekt diente auch der Selbstreflexion, wobei die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen von Diskriminierung, ihrer Minderheitenrolle und des Gefühls des Fremdseins in den Schaffungsprozess einbringen konnten.

Am Donnerstag fand nun im Düsseldorfer Jugendzentrum PULS die Premiere des Kurzfilms "Eugenie" statt. Der Film basiert auf einem Roman von Maria Braig und erzählt die Geschichte einer jungen lesbischen Frau, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung aus dem Senegal fliehen musste.

Der rund fünfminütige Kurzfilm wurde im Rahmen des vom Land geförderten Integrationsprojekts "Kultur*imPULS" von Zentrumsbesuchern realisiert. "Kultur*imPULS" war 2014 als Antwort auf die stetig zunehmenden Besucherzahlen von Jugendlichen mit verschiedenen nationalen, religiösen und kulturellen Hintergründen konzipiert worden.

Finanziell unterstützt von der Aktion Mensch

Das Filmprojekt wurde zudem direkt von der Aktion Mensch finanziell gefördert. Unterstützt wurden die teilnehmenden Jugendlichen von dem Medientrainer Falk Steinborn von queerblick, der mit ihnen sowohl selbstständig das Drehbuch für "Eugenie" entwickelte als auch die Dreharbeiten und das spätere Schneiden des Filmes umsetzte. (cw/pm)