Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?27821

U-Bahn am Alexanderplatz. Aus Berlin und seinen Verkehrsmitteln werden immer wieder homophob motivierte Gewaltfälle berichtet, auch weil die Polizei hier genau auf mögliche Tathintergründe schaut (Bild: sfreimark / flickr)

Unter homophoben Beleidigungen schlug eine Gruppe von vier Männern auf drei Jugendliche ein, nachdem man zuvor in der U-Bahn aneinander geraten war.

Drei junge Männer sollen am Freitagmittag in Berlin-Mitte Opfer eines homophoben Angriffs geworden sein. Laut einem aktuellen Polizeibericht sei das Trio, zwei 19- Jährige und ein 24 Jahre alter Mann, den bisherigen Erkenntnissen zufolge gegen 12.30 Uhr mit einer U-Bahn der Linie U 8 auf dem Weg zum Alexanderplatz gewesen.

Im Zug sollen die drei schwulen Jugendlichen von vier Männern angesprochen worden sein. Einer habe das Trio dann gefragt: "Warum seid ihr schwul?" Der Älteste habe daraufhin geantwortet, dass es erlaubt ist, homosexuell zu sein. In Folge habe das Quartett das Trio bedrängt.

Die Belästigten stiegen laut Polizei am Alexanderplatz aus der U-Bahn und sollen dann versucht haben, den vier Männern aus dem Weg zu gehen. Auch hätten sie darum gebeten, in Ruhe gelassen zu werden. Daraufhin sollen die vier Männer den 19-Jährigen und dem 24-Jährigen in die Gesichter geschlagen haben.

Ein mutmaßlicher Angreifer gefasst

Zwei Mitarbeiterinnen der BVG bemerkten die Angriffe und trennten die mutmaßlichen Angreifer von den Attackierten, so die Polizei. Daraufhin ergriffen die vier Verdächtigen die Flucht. Die Angegriffenen klagten über Schmerzen im Gesicht und erstatteten eine Anzeige.

Etwa eine Stunde nach der Anzeigenaufnahme erkannten die Attackierten einen der mutmaßlichen Angreifer am Alexanderplatz wieder und informierten die Polizei. Beamte einer Einsatzhundertschaft nahmen den 17-Jährigen vorläufig fest. Er wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.

Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei in ihren Presseberichten regelmäßig über Straftaten mit einem mutmaßlich homo- oder transfeindlichen Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft besitzt eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm)



#1 TheDadProfil
  • 16.12.2016, 21:32hHannover
  • Ich versteh den Artikel jetzt nicht..

    Zunächst sollen Erwachsene die Jugendlichen belästigt haben..

    Später wird ein 17-Jähriger Jugendlicher nach ""erkennungsdienstlicher Behandlung"" entlassen, weil er einen 24-Jährigen geschlagen haben soll..

    ""Daraufhin sollen die vier Männer den 19-Jährigen und dem 24-Jährigen in die Gesichter geschlagen haben.""..

    Wer hat denn da nun wen angegriffen ?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 PfotenschmiereAnonym
  • 17.12.2016, 02:42h
  • Antwort auf #1 von TheDad
  • Wenn jemand nur reden will um des Redens willen, kommt sowas bei raus.
    Traurig dass es ernst gemeint ist.

    PS: Natürlich haben 4 angeblich Homosexuelle die Täter geschlagen, weil sie Ihnen nicht schwul genug waren. Klar, oder?!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 JSBlnAnonym
#4 wiking77
  • 17.12.2016, 10:40h
  • weiss man schon was näheres über die Identiät der Täter oder stehen sie noch unter Täterschutz?
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Man weiß auch nichts näheres über die Identität der Opfer.
#5 HabukazProfil
  • 17.12.2016, 10:59h
  • Die Regierung tut so, als ob Homophobie kein Problem ist und sieht keinerlei Handlungsbedarf. Nichts Neues. Nichts Ungewöhnliches. Gewalt hinnehmen. Weiter so. Selbstverteidungskurse anbieten? LSVD, Maneo? Geldverschwendung, Unsinn denken sich die Regierenden. Gefährdeten Personen das Benutzen von Pfefferspray oder das Tragen von Waffen erlauben? Nein, Minderheiten dürfen niemals mehr Privilegien haben, als die breite Masse. Das wäre ja unerhört.
    Also muss man jetzt auch tagsüber mitten in Berlin Angst haben und sich bemühen, bloß nicht auf zu fallen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 RobinAnonym
  • 17.12.2016, 11:19h
  • Wenn selbst in der Homohochburg Berlin die Zahl homo- und transphober Übergriffe so massiv zunimmt, will ich nicht wissen, wie es anderswo in Deutschlad aussieht.

    Aber deutschlandweite Statistiken gibt es ja leider nicht. Was im Land, wo es sonst über jeden Fliegenschiss eine Statistik gibt, echt ein Skandal ist.

    Grüne und Linkspartei haben ja schon mehrfach beantragt, homo- und transphobe Gewalt statistisch zu erfassen, aber leider wird das ja regelmäßig von der Regierungsmehrheit aus Union und SPD abgelehnt. Warum man nicht wissen darf, wie groß das Problem wirklich ist, kann aber niemand aus Union und SPD erklären...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TheDadProfil
  • 17.12.2016, 11:35hHannover
  • Antwort auf #3 von JSBln
  • ""Ließ Mal richtig,wenn Du es kannst.""..

    Jepp..
    Les mal richtig..
    Zwei 19-Jährige und ein 24 Jähriges Opfer sind keine "Jugendlichen", sondern junge Männer oder junge Erwachsene, wohingegen der festgenommene 17-Jährige Tatverdächtige dann sehr wohl ein Jugendlicher ist..

    Es ist mMn nicht zielführend aus den Opfern dann "Jugendliche" herbeizuschreiben, die sie nicht sind..
  • Antworten » | Direktlink »
#8 AmurPrideProfil
  • 17.12.2016, 12:01hKöln
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Lieber TheDad,

    ich finde, es sagt eine Menge über Dich aus, wie Du Dich an solchen "Wortklaubereien" wie Jugendliche und/oder Erwachsene aufarbeitest.
    Als ob es dabei wirklich primär um die Frage gehen würde, wie alte die Angegriffenen nun tatsächlich sind.

    Kein Wort über das menschen- und schwulenverachtende Vergehen an sich... kein Wort für die Betroffenen...

    Bei dem, was Du schreibst, drängt sich mir fast schon der Vergleich auf, mit einem AfDmäßigen Versuch den Artikel insgesamt durch Deine Nachfragen zu diskreditieren und somit vom eigentlichen Geschehen abzulenken.

    Das jemand von uns SO reagiert, macht mich das fast noch betroffener als das Verbrechen an sich.

    Liebe Grüße
    Amur
  • Antworten » | Direktlink »
#9 RalfAnonym
  • 17.12.2016, 12:17h
  • In der Tat passt bei diesem Artikel was nicht zusammen. Die Angegriffenen waren eben gerade keine Jugendlichen (14-17 Jahre), sondern zwei Heranwachsende (18-20 Jahre) und ein Erwachsener (ab 21 Jahre), und zumindest ein Verdächtiger war Jugendlicher. Das ändert grundsätzlich nichts am Sachverhalt. queer.de sollte aber darauf achten, nicht durch falsche Wortwahl Zweifel am ganzen Geschehen zu ermöglichen.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Da es auf Facebook auch eine entsprechende Diskussion gibt: Gemäß manchen Definitionen, etwa Shell-Studie, spricht man bis 25 Jahre von Jugendlichen. Die meisten queeren Jugendgruppen sind für Mitglieder bis 27 offen. Die Polizei spricht bei den Gewaltopfern von "jungen Männern", zwei 19- Jährige und ein 24-Jähriger, und bei den mutmaßlichen Tätern von "Männern", von denen zunächst nur in einem Fall das Alter vorliegt oder mitgeteilt wurde (in dem Fall 17).
#10 sanscapote
  • 17.12.2016, 12:27h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Auch wenn ich jetzt von einigen die rote Karte gezeigt bekomme, ich lese es wie du auch.

    Im Polizeibericht steht, im Polizeitbericht, Polizeibericht:
    "Laut einem aktuellen Polizeibericht sei das Trio, zwei 19- Jährige und ein 24 Jahre alter Mann, den bisherigen Erkenntnissen zufolge gegen 12.30 Uhr mit einer U-Bahn der Linie U 8 auf dem Weg zum Alexanderplatz gewesen. Im Zug sollen die drei schwulen Jugendlichen von vier Männern angesprochen worden sein."

    Die Verwechslung liegt im Polizeibericht.
    Wozu also jetzt ein Stutenbeissen denjenigen gegenuer beginnen, die einen Fehler in der Berichterstattung bemerkt hatten?

    Aus der Ferne kann ich nur sagen:
    Danke Grosskotzalition
  • Antworten » | Direktlink »