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Seit einer Woche vermisst: Elke W. (li.) und Beate N. sollen Opfer einer Gewalttat geworden sein (Bild: Polizei)

  • 17. Dezember 2016, 08:43h
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    Gersthofen

Eine Woche nach dem Verschwinden von Beate N. und Elke W. wurde ein 31-Jähriger wegen Mordverdachts festgenommen.

Seit dem 9. Dezember werden die 50-jährige Beate N. sowie ihre 49-jährige Lebensgefährtin Elke W. aus der Kleinstadt Gersthofen bei Augsburg vermisst. Nun geht das Polizeipräsidium Schwaben Nord von einem Verbrechen aus.

Die beiden im Ortsteil Hirblingen wohnenden Frauen wurden zuletzt an jenem Freitagabend in ihrem Wohnort gesehen. Beide Frauen waren für Angehörige und Bekannte ab dem vergangenen Wochenende nicht mehr erreichbar und erschienen auch am darauffolgenden Montag nicht an ihren Arbeitsstellen. Bekannte Aufenthaltssorte wurden laut Polizei erfolglos überprüft.

31-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Die bisherigen umfangreichen Ermittlungen der Kripo Augsburg, die hierzu eigens eine 35-köpfige Sonderkommission eingerichtet hat, lassen zwischenzeitlich den Schluss zu, dass die beiden Frauen Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sind. Obwohl keine Leichen gefunden wurden, nahm die Polizei in der Nacht zum 16. Dezember einen 31-Jährigen fest, gegen den sich ein dringender Tatverdacht ergeben hatte. Er wurde am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wegen des Verdachts des Doppelmordes erlassen hat.

Der ebenfalls im Rahmen der Fahndung gesuchte PKW der beiden Frauen, ein brauner Peugeot vom Typ 3008 mit dem amtlichen Kennzeichen A-BN 2507, konnte am Freitag unweit des Wohnortes der Frauen gefunden werden. Das Fahrzeug wird derzeit spurentechnisch untersucht.

Die Soko Hirblingen der Kripo Augsburg bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe und fragt: Wer hat die beiden Frauen oder ihren Peugeot seit dem 8. Dezember gesehen? Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon (082) 323-3810 oder von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Aus ermittlungstaktischen Gründen geben weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Augsburg weitere Einzelheiten zu dem Fall bekannt. (cw)