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Alexander Gustavo hat sich durch einen Kopfschuss selbst getötet (Bild: Badpuppy)

Im Alter von nur 33 Jahren ist der aus Dutzenden schwulen Erotik-Filmen bekannte Pornodarsteller in Las Vegas gestorben.

Der Pornostar Alexander Gustavo ist am Samstag tot in seiner Wohnung in Las Vegas aufgefunden worden. Er wurde nur 33 Jahre alt. Wie das Insiderportal "Str8UpGayPorn" berichtet, starb er an einer Schusswunde in den Kopf, die er sich selbst zugefügt hatte. Seine Leiche wurde von seinem Mitbewohner Jaxton Wheeler entdeckt, als dieser gerade nach Hause kam. Wheeler ist ebenfalls ein Pornodarsteller.

"Ich habe zuvor nie so eine Person gekannt", sagte Wheeler gegenüber "Str8UpGayPorn". "Ich habe Freunde verloren, aber nie einen besten Freund. Er war wie mein Bruder. Wir haben sehr gerne miteinander gearbeitet. Er hat sich um mich gekümmert und ich mich um ihn." Von seinem Selbstmord sei er überrascht worden, da Gustavo nie eine Andeutung in diese Richtung gemacht habe. Der Darsteller hinterlässt eine Freundin und einen gemeinsamen Sohn.

"America's Next Hot Bottom" mit dem Kronen-Tattoo

Gustavo, der besonders für sein Kronen-Tattoo um seine Taille bekannt war, spielte in Dutzenden schwulen Pornoproduktionen für verschiedene US-Firmen mit – etwa "Prisoners of War 2" von Iconmale, "Cruising for Ass" von Hot House Video, "America's Next Hot Bottom" von Jet Set Men, "Quit Bitchin' And Fuck Me, Dude" von NextDoor oder "Cockstar" von Falcon. Er hatte erst kürzlich für Hot House in Las Vegas neue Szenen gedreht. Über diese hatte er nur wenige Stunden vor seinem Tod noch auf Twitter geworben.


Falcon Studios auf Twitter: "Wir werden dich sehr vermissen."

Zuletzt wurde die amerikanische Szene von mehreren Selbstmorden von Pornostars alarmiert: So nahmen sich im vergangenen Jahr Rylan Knox, Zac Stevens und Christopher Luke McAteer das Leben. Letzterer litt nach Angaben seiner Familie unter Depressionen. In diesem Jahr löste zudem der Tod des weltbekannten Darstellers Denis Reed Schockwellen aus. Der Tscheche verunglückte bei einem Motorradunfall (queer.de berichtete). (cw)



#1 Homonklin44Profil
  • 19.12.2016, 15:11hTauroa Point
  • Diese Branche muss schon hammerhart an den Leuten sein, bei so vielen Selbstmorden, wie sie da vorkommen.

    Man wird nicht davon ausgehen, dass die Darsteller alle durch christlich-religiotische Hirnwäsche zu innerlich zerbrochenen Persönlichkeiten wurden, wie dieser andere junge Typ, MacAteer.

    Wäre wohl gut, diesen Beruf und das Leben solcher Darsteller mal von der psychologischen Seite zu betrachten, denn so einigen scheint das mit der Art Arbeit ja dann doch nicht dauerhaft gut zu gehen. Würde man die Hintergründe kennen, und wie das da zugeht, könnte man schon eher einschätzen, wieso da so viele suizidal enden.

    Schwierig zu nehmen, dass sich so gut aussehende Kerls das Interesse am Leben nicht bewahren können, aber ich nehme an, auch sie leiden darunter, auf ihren Body reduziert zu werden.

    Die Berieselung durch religiotische Erziehung, den Grund versteht man am Einfachsten. Die Folgen zerreißen Menschen nicht nur häufig innerlich, sie treiben dazu an, sich selbst zu zerfleischen, wenn das Weltkonzept "straight-only" nicht zur Identität des Opfers passt.
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#2 noblesmogAnonym
  • 19.12.2016, 17:56h

  • Und warum ist das ein Artikel wert? Er war ein Pornostar. Hat also nichts auf die Reihe bekommen, ausser Sex. Wow
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#3 Robby69Ehemaliges Profil
#4 Robby69Ehemaliges Profil
#5 wiking77
  • 19.12.2016, 18:04h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • das ist zu einfach und billig die Ursachen des Selbstmordes der Religion in die Schuhe zu schieben. So einfach ist es nun auch wieder nicht. Wer weiss welches Leid er zu tragen hatte, dass er so gehandelt hat.
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#6 GrünerdaumenAnonym
  • 19.12.2016, 18:09h

  • Man könnte als Aussenstehender Mensch denken: Ach...die Jungs haben alles was das Herz Begehrt...Schönheit.Sexyness.Geld.Häuser..schnelle Autos. Aber was nützt das alles,wenn man innerlich Zerfressen und Depressiv ist? So Hübsche Bengels (Allgemein die letzten Tragischen Todesfälle im Pornobiz) Schade um Alle. Mögen sie in Frieden Ruhen. R.I.P.Jungs
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#7 wiking77
  • 19.12.2016, 18:12h
  • Antwort auf #3 von Robby69
  • aber, aber.... Dein Einwand ist berechtigt, aber gleich so mit der Holzkeule daherkommen? Du bist doch nicht seine Gouvernante?!

    Also: auch ich finde die Kritik des von Dir beleidigten Mitmenschen ungerechtfertigt. Was solll der Einwand, dass er nur "Sex" auf die Reihe gekriegt hat oder so ähnlich. Immerhin manche kriegen nicht einmal das auf die Reihe ... Und ich denke schon auch, das ein Adult Perfomer durchaus - gesellschaftlich - eine8 wichtige Rolle hat. /
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#8 LarsAnonym
  • 19.12.2016, 18:30h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • In diesem Fall müssen die Gründe Spekulation bleiben. Aber Pornokarrieren und Prostitution basieren sehr oft auf dem sehr frühen Mißbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses - Bei Heteros wie bei Homos. Es wäre gut, wenn queer.de dazu mehr generelle Hintergrundberichte liefern würde. So lassen einen solche Berichte doch eher ratlos zurück.
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#9 BallFlachAnonym
  • 19.12.2016, 18:52h
  • Antwort auf #8 von Lars

  • Gibt es vielleicht auch Leute, denen Sex einfach nur Spass macht?
    Und Mitspielen in einem Pornofilm besonders geil finden?
    Wir wissen es doch nicht.
    Suizid ist im ShowBiz unabhägig ob Sex oder Hollywood oder sonstwas überdurchnittlich oft Todesursache.
    Sex vor der Kamera wird immer so mit negativ belegt, weil es sich um Sex handelt.
    Der Druck am Set ist an sich sehr hoch.
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#10 userer
  • 19.12.2016, 18:59h
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Ratlos zurück bleibt offenbar nur jemand wie Sie, dessen geifernde Schlüssellochneugier unbefriedigt bleibt.

    Klar denkende Humanisten hingegen nehmen die Meldung zur Kenntnis und nehmen sich vor, im eigenen Umfeld, also auch außerhalb der Pornoindustrie, sensibler auf Signale seiner Mitmenschen zu achten.
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