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Kommentare zu:
Queer in der arabischen Welt – kein Gegensatz


#1 Paulus45Anonym
  • 20.12.2016, 13:35h
  • In der Tat es gab Zeiten der Islamischen Geschichte, wo mehrheitlich im Islam mit seinen unterschiedlichen Strömungen Homosexualität anders als heute bewertet wird.

    Heute ist es leider genau andersherum: mehrheitlich wird Homosexualität im Islam mit seinen unterschiedlichen Strömungen (Schiiten, Sunniten mit Scharia im Nahen Osten, Wahabiten, Salafisten, usw.) abgelehnt und auf homosexuelle Handlungen werden Haftstrafen bis hin zu Todesstrafen verhängt.
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#2 GeorgGProfil
  • 20.12.2016, 13:55hBerlin
  • Es ist völlig richtig, dass die islamische Welt über 1.500 Jahre ein Traumziel für europäische und us-amerikanische Schwule war. So stellten sich Schwule, die bis in die 1980er Jahre in ihren eigenen Ländern versteckt leben mussten, das Paradies auf Erden vor. Und auch der Koran spricht vom jenseitigen Paradies als einen Ort wo "Huris" und "Knaben mit rehbraunen Augen" auf den frommen Gläubigen warten.
    Lang ist dies alles her, denn im Jahre 2016 wird der Hass auf Schwule auch in moslemischen Ländern immer größer. Durch die modernen Medien, vor allem durch das Internet, kommt der schwule/queere Lebensstil in die Wohnzimmer in der hintersten Ecke der arabischen Länder. In der Bevölkerung entsteht dadurch eine Gegenwehr, die von den immer konservativeren islamischen Kräften unterstützt wird.
    Die glorreiche Zeit von früher mit der verhältnismäßig freien Praxis der Homosexualität und den maurischen Gärten von Granada lebt in den Hirnen der euopäischen Schwulen fort. Leider ist aber diese schöne Zeit endgülig vorbei.
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#3 Pascal GoskerAnonym
  • 20.12.2016, 13:56h
  • "lange Tradition von Homosexualität in der arabischen Literatur und im arabischen Film."

    Das Problem ist nur, dass sich religiös Fanatisierte nicht für Literatur und Film interessieren. Das ist für die "Teufelszeug" von "Ungläubigen".
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#4 FilmkunstAnonym
  • 20.12.2016, 14:15h
  • Dass der Film "Oriented" nicht in Beirut, sondern nur in Tel Aviv entstehen konnte, sagt alles über die Realität aus, in der wir heute leben. Die schwule Geschichte der muslimischen Welt hat mit dem Islamofaschismus von heute rein gar nichts mehr zu tun.
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#5 TheDadProfil
#6 TheDadProfil
  • 20.12.2016, 15:11hHannover
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • ""Es ist völlig richtig, dass die islamische Welt über 1.500 Jahre ein Traumziel für europäische und us-amerikanische Schwule war.""..

    Erstaunlich wie viel Schwachsinn man doch in einem einzigem Satz unterbringen kann..

    Zunächst ist der Islam selbst noch keine 1.500 Jahre alt..

    Dann entstand die USA als Staat 1776, und ist damit deutlich älter als so mancher europäischer oder gar arabischer Staat..

    Was hier dann ein "Traumziel" sein soll, entspringt vielleicht der Phantasie aus 1001.Nacht..

    Getoppt wird das Ganze dann durch weiteren Unsinn :
    ""So stellten sich Schwule, die bis in die 1980er Jahre in ihren eigenen Ländern versteckt leben mussten, das Paradies auf Erden vor.""..

    Unfaßbar was man hier alles lesen muß..
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#7 GeorgGProfil
#8 KatholibanWatchAnonym
  • 20.12.2016, 15:44h
  • Antwort auf #2 von GeorgG
  • "Es ist völlig richtig, dass die islamische Welt über 1.500 Jahre ein Traumziel für europäische und us-amerikanische Schwule war. "

    Jawohl. Neulich hat man ein Dokument aus dem jahr 516 ausgegraben, auf dem ein schwuler US-Amerikaner begeistert von seiner Überfahrt nach Marroko und den tollen Erlebnissen dort berichtet.
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#9 OrthogonalfrontAnonym
  • 20.12.2016, 16:04h

  • "Homosexualität in der arabischen Welt nein, dies ist kein Gegensatz."

    Klar kann man versuchen sich das hart einzureden, doch leider wird es dadurch nicht wahr.
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#10 BezeichnendAnonym
#11 Robby69Ehemaliges Profil
#12 TheDadProfil
  • 20.12.2016, 21:20hHannover
  • Antwort auf #7 von GeorgG
  • ""(Musst du eigentlich immer das letzte Wort haben?)""..

    Nöö..
    Aber ich kann es..

    ""Er ist 1.405 Jahre alt.""..

    ""Die traditionellen Berichte sprechen davon, dass Mohammed etwa drei Jahre lang die Offenbarungen, die er empfing, nur seiner Familie und einigen wenigen auserwählten Freunden mitteilte. Erst danach, ungefähr im Jahre 613, begann er, auch öffentlich zu predigen.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Islam

    Ausgehend von der Tatsache das Mohammed den Menschen keine Religion gegeben, sondern ihnen "ein Buch zur Erneuerung der Religion" schenkte, und es wahrscheinlich deutlich länger als bis zu seinem Tod am 8. Juni 632 in Medina brauchte um die Erkenntnisse zu verbreiten, ist diese Aussage ziemlich gewagt..

    Was alles zusammen nichts an Deinem Unsinn ändert..
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#13 TheDadProfil
  • 20.12.2016, 21:24hHannover
  • Antwort auf #9 von Orthogonalfront
  • ""Klar kann man versuchen sich das hart einzureden, doch leider wird es dadurch nicht wahr.""..

    Auch Du setzt hier die "arabische Welt der Antike" mit den Ländern gleich, in denen Heute der "Islam" als "vorherschende Religion" angesehen wird..

    Nur mal so nebenbei..
    Auch der Staat Israel befindet sich mitten in der "arabischen Welt"..
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#14 I Ramos GarciaAnonym
#15 OrthogonalfrontAnonym
  • 20.12.2016, 23:49h
  • Antwort auf #13 von TheDad

  • Mir egal was vor Tausend Jahren war. Heute ist die arabische Welt (ein Kulturkreis zu dem Israel explizit NICHT gehört) die Top Homohasser Region der Welt und NICHTS deutet darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird. Wenn überhaupt, dann wird es dort nur noch schlimmer und die Migranten von dort exportieren ihren Hass überall hin, wo man sie willkommen heißt.
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#16 abcuswAnonym
  • 21.12.2016, 02:34h

  • Hier wird ja wieder mal sehr unterschiedlich diskutiert.

    Verständlich. Bei DEM THEMA.

    Ich denke, das Zentralthema bleibt die Frage: Ist Homosexualität ( etc, also LGBTIQ* ) natürlich oder nicht.

    Wenigstens in dieser Frage sollte es Einigkeit geben. ( Sie IST natürlich. )

    Es sei denn, dass uns die NATUR völlig gleichgültig ist.
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#17 TheDadProfil
  • 21.12.2016, 10:03hHannover
  • Antwort auf #15 von Orthogonalfront
  • ""(ein Kulturkreis zu dem Israel explizit NICHT gehört)""..

    Weil ?
    Dir irgendwann über die Verdummbibelung die Erkenntnis abhanden gekommen ist das Israel ein Land inmitten der arabischen Länder ist, und Du dann hier wohl "glaubst" es schwebe gleichsam einer "fliegenden Insel" ohne jegliche Einflüße durch diese Nachbarn in einer Blase aus Luft über dem Kontinent ?

    ""Mir egal was vor Tausend Jahren war.""..

    Antike ist deutlich länger her als nur Tausend Jahre..
    Darum dreht sich übrigens auch der Vortrag um den es im Artikel geht..
    Geschichte die immer außer Acht gelassen wird, und an die man die Staaten Heute immer wieder erinnern muß, um ihnen ihre Wurzeln zu verdeutlichen..

    ""die Top Homohasser Region der Welt und NICHTS deutet darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.""..

    Wenn wir nichts ändern, wird sich nichts ändern..
    Veränderungen geschehen nicht aus dem Nichts heraus, sondern immer nur wenn sich Menschen dazu entschließen etwas zu ändern..

    Die Idee der ""Top Homohasser Region der Welt"" ist auch so eine Idee, die sich nur in Deinem Kopf abspielt, und die andere Regionen wie die Staaten der ehemaligen UDSSR und die über 50 Staaten Afrikas vollkommen außer Acht läßt, in denen es sehr unterschiedlich zugeht..

    ""und die Migranten von dort exportieren ihren Hass überall hin,""..

    Und schon wieder diese Idee, die dann generalisierend Flüchtlinge aus Staaten zu "Botschaftern des Hasses" degradiert, und dabei vollständig die Fluchtgründe dieser Menschen negiert..

    Europäische Auswanderer des 18. und 19.Jahrhunderts emigrierten in die USA unter anderem wegen der mangelhaften "Religionsfreiheit" und der damit verbundenen Unterdrückung und Diskriminierung durch die Herrschenden..
    Auch in den USA entstand daraufhin eine "Kultur" des Fundamentalismus in einigen Staaten des "Bibel-Gürtels"..
    Daraus läßt sich aber eben nicht ableiten das sich Heute hier in Europa diese Entwicklungen zum Fundamentalismus wiederholen würden..
    Zudem haben wir immer noch genügend "eigene" Fundamentalisten, die es nach wie vor zu bekämpfen gilt..
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#18 schwarzerkater
  • 21.12.2016, 10:19h
  • gab auch mal zeiten, da waren islamische länder fortschrittlicher in kunst, kultur und wissenschaft als das christliche europa. aber überall wo fundamentalisten die oberhand gewinnen und geistige sowie herzen-bildung auf der strecke bleibt, dort regieren dummheit, angst und hass.
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#19 OrthogonalfrontAnonym
  • 21.12.2016, 10:40h
  • Antwort auf #17 von TheDad

  • "Und schon wieder diese Idee, die dann generalisierend Flüchtlinge aus Staaten zu "Botschaftern des Hasses" degradiert, und dabei vollständig die Fluchtgründe dieser Menschen negiert.."

    Wenn einer Hass auf LGBTTIQ im Gepäck hat sind mir seine Reisegründe herzlich egal, dann ist er mir NICHT willkommen!
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#20 Shinkaishi
  • 21.12.2016, 10:46h

  • Ich finde der Artikel ist gut, es wird auch darauf verwiesen, wo es auch früher Spannungsfelder gab und für die Länge ein recht abgerundetes Bild gezeigt.

    Wir sollten uns auf jeden Fall daran erinnern, dass es auch in anderen Kulturen ein gewisses Auf und Ab gibt, was Anerkennung, Duldung oder Wertschätzung von Homosexualität betrifft.
    Und teilweise hat es in Europa gereicht, dass ein Herrscher den anderen abgelöst hat, um auch diese Situation sehr deutlich zu verändern.

    Wir sind immerhin über Jahrzehnte (was fast schon erfreulich shnell ist) von Internierung und Ermordung zu einer recht weit gehenden Aktzeptanz gekommen.

    Es muss nur eben Schluss sein, mit all dem Gedankengut, dass Ächtung und Übergriffe als heilige Pflicht legitimiert, statt sie als Verbrechen zu zeigen.
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#21 TheDadProfil
  • 21.12.2016, 10:56hHannover
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • ""Wenn einer Hass auf LGBTTIQ im Gepäck hat sind mir seine Reisegründe herzlich egal, dann ist er mir NICHT willkommen!""..

    Daran gibt es gar nichts zu mäkeln..

    Dabei überträgst Du diesen "Hass auf LGBTTIQ" von Einzelnen auf die Gesamtheit der Flüchtlinge..
    Das ist nicht nur billiger Populismus, das ist rassistische Hetze gegenüber Millionen Menschen die weltweit auf der Flucht vor den Verhältnissen in ihren Ländern sind !
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#22 LarsAnonym
  • 21.12.2016, 12:03h
  • Antwort auf #15 von Orthogonalfront
  • "NICHTS deutet darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird."

    Absolute Verallgemeinerung. Unser Gesetz und unser Staat schützt nunmal die Rechte von Flüchtlingen wie von queeren Menschen gleichermaßen. Die Migranten aus der arabischen und nahöstlichen Welt, die ich bisher kennen gelernt habe, kennen durchaus den Respekt vor dem Gesetz, der von uns allen gefordert ist.

    Ich will die Bedenken , die Du ausdrückst, damit nicht wegwischen. Aber "die Migranten" wissen das durchaus selbst, dass auch sie sich aktiv für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft einsetzen müssen - und tun das auch. Die vielen säkularen sowieso, aber auch die religiösen:

    www.youtube.com/watch?v=3PpaiWmuV6A&feature=youtu.be
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#23 OrthogonalfrontAnonym
#24 stromboliProfil
  • 21.12.2016, 13:54hberlin
  • Antwort auf #15 von Orthogonalfront
  • "Zwei mal drei macht vier,: widewidewitt und drei macht neune,: ich mach mir die Welt,: widewide wie sie mir gefällt."
    hallo pippi, geschichte gibts nicht für unseren hannoveraner langstrumpf, was beweist, dass sie eh nicht an lösungen interessiert ist..
    Wenn der hype mit dem bösen moslem dann abgelutscht, findet sie bestimmt irgendeine andere , sie bedrohende menschengruppe.
    Angesichts der sich bietenden sachlage frage ich mich, wer nun wirklich im frontgraben steckt und nicht wagt den kopf über den grabenrand zu heben...
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#25 OrthogonalfrontAnonym
#26 stromboliProfil
  • 21.12.2016, 15:43hberlin
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • na immerhin gibst du zu es gäbe unterschiedliche erfahrung, die man mit migrsanten machen könne...
    Nun, nimmt man dich ernst und glaubt deinen "erfahrungsberichten" , dann stellt sich jedoch automatisch die frage wieso DU explizit nur schlechte erfahrungen machst...

    Mir kommt das vor wie die geschichte von der geisterfahrerIn auf der autobahn...
    Alle fahren auf der falschen seite, nur du auf der rechten ( was so betrachtet sogar stimmt , sieht man rechts als politische aussage ...) fahrspur.
    Oder könnte es an deinem auftritt liegen?
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#27 stromboliProfil
#28 TheDadProfil
  • 21.12.2016, 18:38hHannover
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • ""Darüber hinaus habe ich mit solchen Migranten genau umgekehrte Erfahrungen gemacht wie du. Und nun? Wer hat recht?""..

    Du sicher nicht, denn Du überträgst Deine "Erfahrungen" mit sehr wenigen Einzelnen auf die Gesamtheit der Migranten..

    Übrigens findet sich spätestens 2 Generationen zurück auch in Deiner Familie ein solcher "Migrant", denn Menschen haben den Hang dort hin zu gehen wo es ihnen gut geht, und sie ihre Familien ernähren können..
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#29 LarsAnonym
  • 21.12.2016, 19:10h
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • "Und nun? Wer hat recht?"

    Beide, ist doch klar. Warum solte ich Deine Erfahrungen in Zweifel ziehen? Ich habe auch schon gute und schlechte Erfahrungen mit queeren Menschen gemacht. Daraus lässt sich auch schlecht etwas verallgemeinern. Ein bisschen mehr Genauigkeit und dann kommen wir einen Schritt weiter.
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#30 OrthogonalfrontAnonym

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