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Rückkehr

Bericht: "Sex and the City 3" wird kommen

Die Abenteuer von Carrie und Co. sollen weitergehen: Laut einem Medienbericht haben alle vier Hauptdarstellerinnen bereits den Vertrag unterschrieben.


Diese vier Mädels sollen in Kürze wieder New York unsicher machen (Bild: HBO Films)

Der dritte Kinofilm zur Kultserie "Sex and the City" wird definitiv im kommenden Jahr gedreht. Das berichtet die gewöhnlich gut informierte Klatsch-Website "Radar Online" unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle, die den vier Hauptdarstellerinnen nahestehen soll. "Die Frauen haben sich bereits offiziell verpflichtet, im dritten SATC-Film dabei zu sein", heißt es in dem Magazin. "Alles ist entschieden, und das Drehbuch wurde von allen Frauen genehmigt."

Dabei soll die 51-jährige Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker (Carrie) zunächst mit dem Skript nicht zufrieden gewesen sein. Sie sei nicht begeistert von der Idee gewesen, dass die inzwischen älteren Figuren "reifer" dargestellt werden sollten. Nach einigen Veränderungen im Drehbuch habe sie aber ihre Meinung geändert.

Die Dreharbeiten zur Fortsetzung sollen im Sommer beginnen. Ob andere Figuren aus der Serie, etwa Carries schwuler bester Freund Stanford Blatch (dargestellt von Willie Garson), ebenfalls im Film auftauchen werden, ist bislang nicht bekannt.

Parker deutete Rückkehr im Oktober an

Sarah Jessica Parker hatte bereits im Oktober eine Rückkehr von "Sex and the City" auf der großen Leinwand angedeutet. In einem Fernsehinterview erklärte die Schauspielerin damals: "Ich sage mal so: Die Idee befindet sich derzeit in der Vorratskammer. Sie wird im Moment nicht diskutiert, aber jemand trägt sie ziemlich nahe mit sich" (queer.de berichtete).

"Sex and the City" war vom schwulen TV-Produzenten Darren Star ("Melrose Place", "Beverly Hills, 90210") entwickelt worden und lief von 1998 bis 2004 im Fernsehen. Die Serie galt als wegweisend, da bislang die weibliche Sexualität über 30-Jähriger noch nie in einer US-Serie so offen dargestellt wurde. Da sie auf dem Pay-TV-Sender HBO lief, waren die Macher auch nicht an Restriktionen der frei empfangbaren Fernsehsender in Bezug auf Sexualität oder Kraftausdrücke gebunden. Nach 94 Episoden folgten 2008 und 2010 zwei Kinofilme. Insbesondere der zweite Teil erhielt jedoch niederschmetternde Kritiken. 

Ein Wiederbelebungsversuch 2013 scheiterte: Die Prequel-Fernsehserie "The Carrie Diaries", die das Leben von Carrie als Highschool-Schülerin zeigt, schaffte es gerade einmal auf 26 Folgen und wurde danach wegen schlechter Quoten abgesetzt. Diese Serie schaffte es nicht ins deutsche Fernsehen. (dk)