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Kommentare zu:
"In unserer Region gibt es keine Lesben und Schwulen"


#11 Homonklin44Profil
  • 27.12.2016, 03:05hTauroa Point
  • Man möchte ja nix an die Wand malen, aber vielleicht gibt es schon Schweige-Prämien über gewisse Ecken und Enden und was nicht verbreitet werden soll ist festgelegt.
    Wenn man nicht über Wirklichkeit berichtet, erscheint sie auch wie fast nicht da.
    Absagen können auch einstudiert sein.
    Wenn alle gleich gut schweigen, erfährt keiner, wo evtl,. Geld dafür floss.

    Im Osten hat man's gern mit der 'Lügenpresse' , wer weiß denn sicher, ob die Presse nicht eigene Lügen konstruiert? Es gäbe keine Lesben und Schwulen in der Region - schon die Erstbeste...
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#12 stromboliProfil
  • 27.12.2016, 10:39hberlin
  • Antwort auf #9 von Orthogonalfront
  • ich suche ja immer nach dem licht am ende deines politischen-mitte tunnels..

    Auch wenn da in dieser frage ausnahmsweise übereinstimmung herrscht, solltest du nicht formale anküpfungspunkte an mich suchen..
    Deshalb scheint ist die frage berechtigt: ist die anmahnung auf ANSTAND im umgang mit den betroffen ein anderer "anstand" als jener, den du z.b. in migrations-sozialen fragen vermissen lässt.
    Gibt es zwei verfolgungsmodelle die es dir ermöglichen, mal von der betroffenenseite hin zur täterseite zu wechseln.
    Ich als Maas würd dir deine politischen ratschläge um die ohren hauen.
    Und vieleicht würde der mattaeus 7:3 zitieren:
    2Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. 3Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? 4Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?

    Ich habs ja nicht mit diesem verdummbibelden buch.. aber das ist tatsächlich mein lieblingsspruch!
    Er radikalisiert mein rechtsbewusstsein extrem :-)
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#13 Ralph
  • 27.12.2016, 13:01h
  • Wir hatten hier -in einer pfälzischen Stadt mit nur knapp hunderttausend Einwohnern- im Mai 2016 eine wochenlange IDAHOT-Aktion mit zahlreichen Veranstaltungen laufen. In der Lokalzeitung gab es über den Monat verteilt vier sehr ausführliche Artikel sowie ein paar kleinere Nachrichten dazu. Vielleicht lag es daran, dass der Oberbürgermeister die Schirmherrschaft übernahm, das Thema zum alleinigen Gegenstand eines umfangreichen Grußwortes im Amtsblatt machte, uns über das Stadtgebiet verteilt Regenbogenflaggen hissen ließ und seine Stellvertreterin auf einer der genannten Veranstaltungen, die vor der größten Kirche der Stadt stattfand, eine öffentliche Rede hielt. Das alles konnte die Zeitung schlecht ignorieren. Um vor Ort Aufmerksamkeit zu erregen, ist es wichtig, die Lokalpolitik einzubinden - wenn sie denn dem Thema aufgeschlossen gegenübersteht. Schwule und lesbische Vereine mag die örtliche Presse ignorieren können - den Oberbürgermeister nicht.
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#14 SchoonmakerProfil
  • 29.12.2016, 11:24hDoetinchem
  • Nun, es ist nicht leicht als Schwuler oder Lesbe in diesen Bundesländern zu leben.
    Ich habe selbst sehr lange in Thüringen gelebt, besser gesagt bin ich in Thüringen aufgewachsen. Da gibt es die deutsche Variante des Bible Belt, das Eichsfeld, dann gibt es die nach 1989 entstandenen "National befreiten Zonen" wie zum Beispiel Ilmenau oder Jena-Lobeda und eben das Naziland Sachsen. In letzterem kommt der Terrorismus von RECHTS, nicht nur durch den NSU, der Mordend und Raubend durch die Bundesrepublik zog und dabei von gewissen Behörden beschützt wurde, während die Opfer zu Tätern gemacht wurden.

    Da möchte man sich nur verstecken.

    Sieht man ja an Herrn Hitler ähm Höcke, der mit seiner ach so demokratischen AfD jede Form der wirklichen freien Meinungsäußerung niedermacht.

    Wenn man dann in einer solchen Gegend leben muß, weil man zum Beispiel von Behörden zum dort bleiben gezwungen wird (Hartz IV ) kann man sich eben nicht offen zeigen. Von daher gibt es eben offensichtlich auch keine queeren Menschen.

    Ich habe die Gewalt dort am eigenen Leib erlebt, als mich selbsternannte "Herrenmenschen" angriffen, Schutzgeld erpressten, etc. Das schlimmste war, das die Polizei immer versuchte, das ganze zu verharmlosen oder mir einzureden, das die Täter doch bitte schon Ausländer zu sein haben, weil Deutsche so etwas ja nicht machen würden.

    Im Endeffekt habe ich rechtzeitig den Absprung geschafft und bin weg. Aus Thüringen. Und heute froh das ich da nicht mehr leben muss.
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#15 SchoonmakerProfil
#16 OrthogonalfrontAnonym
#17 TheDadProfil
  • 29.12.2016, 12:26hHannover
  • Antwort auf #16 von Orthogonalfront
  • ""doch sollte man sich davor hüten seine Informationen dazu allein von der linksextremen Seite "Neues Deutschland" zu beziehen.""..

    Von welcher extremen Seite aus beziehst Du denn so Deine Informationen ?

    Und wenn das "neue Deutschland" bei Dir schon als "linksextrem" gilt, in welchen anderen Publikationen kann man denn Berichte über die Verstrickungen des Verfassungsschutzes mit der NSU lesen ?

    Fakten an das Licht zu zerren ist nicht "linksextrem", sondern nur extrem wichtig..

    Btw..
    ""Ich will nicht in Abrede stellen, dass rechtsextremer Terror existiert und ein großes Problem ist das viel stärker noch bekämpft werden muss,""..

    Vor dem Hintergrund der gerade veröffentlichten Zahlen zu den Übergriffen auf Einrichtungen für Zuwanderer und Flüchtlinge..

    921 Übergriffe, davon 84 Gewaltdelikte..
    Dazu 66 Brandanschläge und 4 Sprengstoffexplosionen, welche sämtlich als versuchter Mord zu werten sind..

    Laut den Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes sind von den 921 Übergriffen nur 64 nicht dem rechtsextremen Spektrum zuzurechnen..

    www.swr.de/landesschau-aktuell/zahlen-des-bundeskriminalamts
    -fuer-2016-mehr-als-900-angriffe-auf-asylunterkuenfte/-/id=3
    96/did=18741722/nid=396/rjzwh3/


    Wie genau würdest Du gegen diesen Rechtsextremismus vorgehen wollen ?
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#18 OrthogonalfrontAnonym
  • 29.12.2016, 13:42h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • "Wie genau würdest Du gegen diesen Rechtsextremismus vorgehen wollen ?"

    Also am allerliebsten würde ich diese Nazis ausweisen, aber da wir leider keine Strafkolonie haben, müssen wir die wohl hierzulande einknasten. Ich denke man sollte noch viel klarer und häufiger darüber berichten wie enorm viele Fälle dieser Art es gibt, um das Thema mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Unabhängig davon müssem Polizei und Justiz verstärkt gegen diese Leute vorgehen!

    Meintest du das? Oder wie konkret soll ich werden? Polizeitaktikerin oder Juristin bin ich wohlgemerkt nicht. Dafür gibt es gut bezahlte Expert*innen.
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#19 SchoonmakerProfil
#20 SchoonmakerProfil

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