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Familiendrama

Die Heimkehr des verlorenen Sohnes

Xavier Dolans neuer Film "Einfach das Ende der Welt" erzählt von Nähe und vor allem Fremdheit in der Herkunftsfamilie. Ab Donnerstag im Kino.


Louis (Gaspard Ulliel) will seinen Eltern und Geschwistern beibringen, dass er bald sterben muss (Bild: Weltkino Filmverleih)

Nach über zwölf Jahren kehrt der todkranke Louis erstmals in seinen Heimatort zurück und versetzt damit seine Familie in helle Aufregung. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes und Bruders schlägt schnell um: Alte Wunden brechen auf, und bald finden sich alle zurück in alten Mustern, vollkommen unfähig, miteinander zu sprechen. Wird der Mittdreißiger erzählen können, dass er zum Abschiednehmen zurückgekommen ist?

In dem bewegenden Familiendrama "Einfach das Ende der Welt" brillieren Marion Cotillard, Léa Seydoux, Vincent Cassel, Gaspard Ulliel und Nathalie Baye als zerrissene Familie, in deren schmerzvoll gescheiterter Kommunikation ein Ruf nach Liebe steckt. Der neue Film von Regie-Wunderkind Xavier Dolan ("Mommy", "Herzensbrecher") startet am Donnerstag im Kino.

Louis' Flucht vor zwölf Jahren bleibt ein Rätsel


Poster zum Film: "Einfach das Ende der Welt" startet am 29. Dezember 2016 im Kino

Dolan schafft eine bedrückende visuelle Enge zwischen Blutsverwandten, die weiter nicht voneinander entfernt sein könnten, und erhielt dafür bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes den Großen Preis der Jury. Der Film über Nähe und Fremdheit in der eigenen Familie – eine Mischung, die nicht wenige Lesben und Schwule nur allzugut kennen dürften – basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des schwulen Autors Jean-Luc Lagarce, der 1995 an den Folgen von Aids verstarb.

Warum Louis einst seine Familie verließ, bleibt in dem wortreichen Drama allerdings bis zum Ende unklar – auch wenn viele seine nur angedeutete Homosexualität als Auslöser vermuten werden. Die Hauptfigur selbst sagt zu Beginn des Films lediglich: "Es gibt Dinge im Leben, die einen dazu bewegen, aufzubrechen, ohne zurückzublicken. Aber es gibt genauso viele Dinge, die einen dazu bewegen, zurückzukehren."

Xavier Dolan will den Zuschauer entscheiden lassen: "Ich fühlte keine Notwendigkeit, Dinge zu erklären", meinte der Regisseur zu seinem Film. "Meiner bescheidenen Meinung nach, ging er nicht, weil er schwul ist, sondern weil man manchmal an Orten aufwächst, wo man einfach nicht reinpasst, wo man keine Beziehung zu den Menschen aufbauen kann." (cw)

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zum Film

Infos zum Film

Einfach das Ende der Welt. Originaltitel: Juste la fin du monde. Drama. Kanada/Frankreich 2016. Regie: Xavier Dolan. Darsteller: Gaspard Ulliel, Marion Cotillard, Vincent Cassel, Léa Seydoux, Nathalie Baye. Laufzeit: 95 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung. FSK 12. Verleih: Weltkino. Kinostart: 29. Dezember 2016
Galerie:
Einfach das Ende der Welt
10 Bilder


#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 26.12.2016, 21:43h
  • Na wenigstens geht es in dem Film mal nicht um dieses "Alle am Ende total gay und glücklich trotz Islam" Klischee. Diese Fiktion ist jetzt ja nun wirklich oft genug verfilmt worden!
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#2 TheDad
  • 26.12.2016, 22:09h
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • Hauptsache Du kannst Deinen islamophoben Unsinn absetzen..

    Ganz so wie in dem anderem Thread..
    Weil Du wie viele andere auch ein bisschen nachdenken vermeidest und einen Palästinenser mit einem "Muslim" gleichsetzt, der am Ende dann doch nur ein Araber ist..

    Rassismus und Islamophobie gesellschaftsfähig machen wollen ist eine absurde Idee..
  • Antworten » | Direktlink »
#3 -hw-Anonym
#4 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.12.2016, 01:48h
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • "Rassismus und Islamophobie gesellschaftsfähig machen wollen ist eine absurde Idee.."

    Will ich gar nicht! Ich will überhaupt keinen Extremismus! Weder recht- noch linksaußen! Kapier das endlich mal.
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#5 Miguel53deProfil
  • 27.12.2016, 06:24hOttawa
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • Ich sage ja, mit Ihnen kann man nicht diskutieren. Es macht einfach keinen Sinn. Hier geht es um einen Film, indem Homosexualitaet nur zu ahnen ist. Und doch muessen Sie Ihre Meinung aus einer anderen Filmbesprrvhung, plus Ihre Islamophobie schnell wird hier einbringen.

    Ihre Meinung, die dort auf viel Kritik stoesst. Nicht nur von Ihrem Erzfreund TheDad. Nur, um daran zu erinnern.

    Wie soll man denn mit Ihnen argumentieren, wenn Sie derartiges Zeugs schreiben ueber einen Film, von dem Sie lediglich die Besprechung kennen?

    Keine Chance, ueber diesen Film sachlich und interessant zu sprechen, wenn es nach Ihnen geht.

    Da bleibt einfach nur Kopfschütteln.
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#6 Patroklos
  • 27.12.2016, 10:03h
  • Antwort auf #5 von Miguel53de
  • "Ich sage ja, mit Ihnen kann man nicht diskutieren."

    Doch, man kann und die Zwiegespräche zwischen Frau Orthogonalfront und Herrn TheDad beweisen das ja Tag für Tag hier in diesem Forum. ich dachte immer, einen Miguelito haut so schnell nichts um, da habe ich mich aber getäuscht, weil Du jetzt die sprichwörtliche "Flinte ins Korn" wirfst, allerdings das Positive daran ist: es schont Deine Nerven!
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#7 stromboliProfil
  • 27.12.2016, 10:15hberlin
  • Antwort auf #4 von Orthogonalfront
  • Unsere zündelfreudige beim tageswerk..
    gibt es einen extremimus der mitte..
    bei dir müsste man fündig werden.
    Was soll das geschätz von rechts-links wenn man in der mitte die wurzel vorfindet
    ""Na wenigstens geht es in dem Film mal nicht um dieses "Alle am Ende total gay und glücklich trotz Islam" "
    der satzschlenker hin zu deinem afd-programpunkt beweist es, weist auf die ursprünge-ursachen, zeigt wohin "mitte" nach man darf doch mal drüber reden wollen sich dann rechts etabliert..
    Der linksextremismus ist dann die logische antwort auf diese entwicklung.

    Du spielst mit zündhölzern, während du benzin über die dir unliebsamen dinge des lebens gießt, und behauptest unverfrohrenfürs feuer nicht verantwortlich zu sein.
    Schäbig!
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#8 HabukazProfil
  • 27.12.2016, 11:47h
  • Dolan scheint mit schwulen Geschichten abgeschlossen zu haben. Vielleicht hätte er überhaupt nie schwule Filme gemacht, wenn er damals nicht so jung gewesen wäre. Da geht wieder Talent an die hetero Masse verloren, wo es mehr Geld zu holen und breite Annerkennung gibt.
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#9 TheDad
  • 27.12.2016, 12:27h
  • Antwort auf #4 von Orthogonalfront
  • ""Will ich gar nicht!""..

    Warum dann dieser Kommentar mit diesem Inhalt zu diesem Artikel ?

    ""Ich will überhaupt keinen Extremismus! Weder recht- noch linksaußen! Kapier das endlich mal.""..

    Du merkst offensichtlich schon gar nicht mehr welche Aussagen in Deinen Sätzen liegen..
    Denn Deine Sätze befördern und unterstützen einen Extremismus von Rechtsaußen, der sich gegen Menschen wendet, deren einziger "Fehler" ihre Existenz ist !
    Deine perfide Hetze gegen alles was nicht "Bio-Deutsch" und "christlich" daherkommt trifft nicht nur Zuwanderer und Flüchtlinge, sie trifft jeden der nicht in dieses "Raster-Denken" hineinpaßt..

    ""Diese Fiktion ist jetzt ja nun wirklich oft genug verfilmt worden!""..

    Es gibt sicher Hunderte, vielleicht Tausende solcher Geschichten, die alle erzählenswert sind..
    Es zwingt Dich niemand sie Dir alle anzuschauen..
  • Antworten » | Direktlink »
#10 HalaliAnonym