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"Nicht wahrscheinlich… Mit Sicherheit!"

Leslie Jordan bestätigt Rückkehr von "Will & Grace"

Laut "Will & Grace"-Darsteller Leslie Jordan ist es bereits sicher, dass im Sommer neue Folgen der Sitcom gedreht werden.


Leslie Jordan erhielt 2006 einen Emmy Award für seine Darstellung von Beverly Leslie in "Will & Grace" (Bild: Channel 5)

 Update  3.1.16, 16.15 Uhr: Dementi von Debra Messing

Schauspieler Leslie Jordan hat verraten, dass der amerikanische Fernsehsender NBC neue Folgen der Sitcom "Will & Grace" bestellt habe. In einem Interview des Radiosenders KPBS sagte der 61-Jährige: "Die Serie kehrt zurück". Als der Moderator meinte, dass "Will & Grace" seinen Informationen zufolge wahrscheinlich wiederbelebt werde, antwortete Jordan: "Nicht wahrscheinlich… Mit Sicherheit!"

Demnach wolle NBC zunächst zehn neue Folgen von "Will & Grace" drehen lassen. Die Dreharbeiten sollen im Juli beginnen, die ersten Folgen dann ab Herbst ausgestrahlt werden.

Gerüchte über eine Wiederbelebung der Serie machten bereits seit Monaten die Runde, nachdem im September eine zehnminütige "Will & Grace"-Webisode mit allen Hauptdarstellern veröffentlicht worden war, in der für Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl geworben wurde (queer.de berichtete).

Später machten mehrere Darsteller Andeutungen über eine Rückkehr. Megan Mullaly (Karen) erklärte etwa vergangenen Monat, dass es "gute Chancen" auf eine Neuauflage gebe (queer.de berichtete). Das Timing sei nach der "abscheulichen Wahl" von Donald Trump gut, sagte die 58-Jährige damals. Die Serie hatte sich bereits mehrere Jahre lang über die Präsidentschaft von George W. Bush und seine homophoben Initiativen lustig gemacht.

"Will & Grace" veränderte die Fernsehlandschaft

Die Fernsehlandschaft hat sich seit der Ausstrahlung der Serie sehr verändert: Als "Will & Grace" über das Zusammenleben eines schwulen Mannes mit seiner ehemaligen Freundin 1998 erstmals gezeigt wurde, waren schwule oder lesbische Hauptfiguren noch rar im US-Fernsehen. Die Sitcom ist zwar oft kritisiert worden wegen einer zu klischeehaften Darstellung von sexuellen Minderheiten, allerdings zeigen sich viele LGBTI-Aktivisten davon überzeugt, dass "Will & Grace" dazu geführt habe, schwule und lesbische Figuren zu einer Normalität in vielen Serien zu machen.

Noch ist allerdings völlig unklar, wie es mit der Reihe weitergeht. Die letzte Folge, die vor zehneinhalb Jahren ausgestrahlt wurde, spielt teilweise zwanzig Jahre in der Zukunft, in der sich Will und Grace nach langjähriger Funkstille wieder treffen – und sich ihre beiden Kinder an der Uni kennenlernen und schließlich heiraten. Leslie Jordans Figur Beverly Leslie hat in dieser Folge das Zeitliche gesegnet: Eine Windböe wehte den recht kleinwüchsigen Mann von seinem Balkon. Jack McFarland (Sean Hayes) erbte daraufhin dessen Vermögen.

Zuletzt trauerten die "Will & Grace"-Darsteller um Debbie Reynolds, die in der Serie Graces Mutter dargestellt hatte. Sie war zwischen den Jahren einem Schlaganfall erlegen – nur einen Tag, nachdem auch ihre Tochter Carrie Fisher gestorben ist (queer.de berichtete). (dk)


 Update  3.1.16, 16.15 Uhr: Dementi von Debra Messing
Debra Messing (Grace) dämpft die Hoffnungen auf eine Rückkehr von "Will & Grace": Via Twitter erklärte sie, dass NBC die neue Staffel noch nicht geordert habe. Es gebe bislang nur Gespräche, so Messing.

NBC hüllt sich derweil in Schweigen: Der Sender hat die Aussagen von Jordan weder bestätigt noch dementiert.

Twitter / DebraMessing



#1 JasperAnonym
  • 02.01.2017, 12:38h
  • Während ich anfangs immer gerne Will & Grace gesehen habe, fand ich die letzten Staffeln nur noch schlecht. Da merkte man echt, dass die Serie sich eigentlich totgelaufen hatte und noch so lange wie möglich kommerziell ausgepresst wurde. Das Problem so vieler anfangs mal guter Serien, die man nicht rechtzeitig beendet hat.

    Wenn man jetzt nach der Pause wieder mit frischem Wind neu startet und dieselben Fehler nicht wieder macht, sondern an die Anfänge der Serie anknüpft, kann das durchaus wieder toll werden. Und wichtig sind solche Serien heutzutage ja eh.

    Ich hofffe nur, dass man dieses mal auf Qualität statt Quantität setzt und das nicht wieder zu lange laufen lässt.
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#2 Patroklos
#3 JustusAnonym
  • 02.01.2017, 13:28h
  • Antwort auf #1 von Jasper
  • Da stimme ich dir im Prinzip zu; ich fand die letzten Staffeln auch nicht mehr so gut wie die ersten. Irgendwann war einfach die Luft raus.

    ABER:
    dennoch hat diese Serie auf ewig einen Ehrenplatz verdient, weil sie viel bewirkt hat.

    Wie sagte mal Obamas Vizepräsident Joe Biden:
    "Diese Serie hat wahrscheinlich mehr zur LGBT-Aufklärung unter der amerikanischen Bevölkerung beigetragen als irgendwer davor."

    Ob das wirklich so ist, weiß ich nicht. Aber zumindest hat sie sehr viel dazu beigetragen.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 02.01.2017, 15:07h
  • Ah ja: Leslie Jordan. Obwohl der nur als Gaststar in wenigen Episoden als "Beverley Leslie" auftrat, war das eine meiner Lieblings-Figuren in der Serie. Besonders seine Kabbeleien mit Karen Walker habe ich immer geliebt.

    Ich fände toll, wenn in der Neuauflage seine Rolle größer ausgebaut würde.
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#5 WadersProfil
  • 03.01.2017, 09:19hWerne/Dortmund
  • Was soll das? Was will man uns erzählen? Ist nicht alles erzählt? Die letzten 2 Staffeln waren so schlecht, dass ich keine Neuauflage brauche!!!
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#6 Diego BAnonym
  • 03.01.2017, 14:50h
  • Was mich bei Will & Grace immer ein wenig gestört hat, war diese Prüderie.

    Es war eine Serie über Homosexualität, aber wieviele homosexuelle Küsse oder Bettszenen (muss ja gar nicht mit nackter Haut sein) gab es wirklich?

    Dagegen durfte Grace mit ihren Hetero-Freunden ständig rumknutschen.

    Ansonsten fand ich die Idee, die Figuren, etc. immer sehr gut. Wenn man die Neuauflage mit etwas weniger Prüderie hinbekommt, freue ich mich darauf.
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#7 LinusAnonym
  • 03.01.2017, 15:00h
  • Antwort auf #5 von Waders
  • Ja, die letzten 2 Staffeln fand ich auch schlecht. Vielleicht sogar schon die letzten 3.

    Aber vielleicht kann man jetzt mit etwas Abstand das ganze wieder besser machen und die Serie zu einem besseren Ende führen.
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