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Brandenburg

LGBTI-Beratungstelefon in Seelow eingestellt

Im Osten Brandenburgs nutzten weniger Hilfesuchende die telefonische Beratung. Dagegen verzeichnet das Beratungsangebot via E-Mail steigende Anfragen.


Das Telefon wird von E-Mail und Co. abgelöst (Bild: Jonas Boni / flickr)

  • 3. Januar 2017, 11:46h
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    Seelow

Nach rund drei Jahren ist das Beratungstelefon von "Ein Regenbogen für Seelow – QueerMOL" mit dem Jahreswechsel eingestellt worden. Diesem Schritt sei ein kontinuierlicher Rückgang der Zugriffe auf die jeden Samstag verfügbare Telefonnummer vorausgegangen, teilten die Verantwortlichen am Dienstag mit.

Beleg für den Bedarf einer Anlaufstelle in Märkisch-Oderland seien aber steigende Anfragen an die zusätzlich angebotene E-Mail-Adresse hilfe@lgbttiq.de. In den kommenden Wochen werde das Online-Portal des Projekts ausgebaut. Bis zum zweiten Quartal 2017 soll neben der E-Mail-Beratung zusätzlich die Möglichkeit geschaffen werden, die Anlaufstelle über soziale Netzwerke zu erreichen.

In der Beratung werden zusätzlich zu LGBTI-Fragen Informationen über HIV und Aids wie auch die Möglichkeiten eines HIV-Tests in Märkisch-Oderland und der näheren Umgebung aufgezeigt.

In Kooperation mit dem Berliner Verein gemeinsam mehr e.V., der seit 2006 Freizeitevents für die schwul-lesbische Community organisiert, soll in Kürze auch die Möglichkeit bestehen, sich über die Events des Vereins in der Region zu informieren. Zu den Events gehört auch eine jährlich stattfindende Gay-Floßtour, die in Woltersdorf (Oder-Spree) startet. (pm)