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Beziehungsratgeber

So klappt die offene Beziehung!

In seinem neuen Buch "Offen lieben" beschreibt Axel Neustädter die vielen Möglichkeiten jenseits der monogamen Zweierbeziehung.


Der schwule Beziehungsratgeber "Offen lieben" ist am 1. November 2016 im Bruno Gmünder Verlag erschienen

Wen lieben wir, und wenn ja, wie viele? Frei nach der Precht'schen Formel der Selbsterkenntnis erforscht Axel Neustädter in "Offen lieben" das Geheimnis schwuler Partnerschaften. Von Fickfreundschaft über platonische Liebe bis zur Bruderschaft im Geiste – neben der typischen monogamen Zweierbeziehung gibt es viele Möglichkeiten. Doch vor allem die "Königsdisziplin", die offene Beziehung, stellt Paare bis heute vor vielfältige Herausforderungen.

In drei Abschnitten ("Verliebt", "Verpartnert", "Offen?") beantwortet Neustädter Fragen, die irgendwann jeden Liebenden umtreiben, der sich nach einer Beziehung mit dem gewissen Extra sehnt:

• Wie öffnet man eine Beziehung ohne Drama?
• Wohin mit der Eifersucht?
• Ist Fremdficken die neue Treue?
• Warum sind offene Beziehungen eine Safer-Sex-Methode?
• Und wie schwul ist eigentlich der Beziehungstrend "Polyamorie"?

Dieses Buch ist ein Wegweiser zu den Freiheiten und Freuden alternativer Beziehungsmodelle, warnt aber zugleich vor zu hochgesteckten Erwartungen und anderen Fallstricken, an denen die freie Liebe oft scheitert.

Der Autor Axel Neustädter, Jahrgang 1979, stammt aus Norddeutschland und verfolgte zunächst eine Karriere als Profischwimmer. Eine Schulterverletzung durchkreuzte seine Pläne und führte ihn zur Schreiberei. Er war Herausgeber der schwulen Erotik-Reihe "Loverboys", für die er selbst viele Bände wie "Saugeiles Sommercamp", "Ab unter die Dusche!" oder "Endlich 18!" verfasste. Heute lebt und arbeitet Axel Neustädter in Berlin. (cw/pm)

Infos zum Buch

Axel Neustädter: Offen lieben. Mehr Spaß mit offenen Beziehungen, Polyamorie & Co. Ratgeber. 176 Seiten. Farbe. Softcover. Format: 13 x 19 cm. Bruno Gmünder Verlag. Berlin November 2016. 16,99 €. ISBN 978-3-95985-229-6


#1 TanteSkaeteAnonym
#2 qwr3egdvcAnonym
  • 15.01.2017, 12:21h
  • Offene Beziehungen sind ein wenig seltsam. Man holt sich sexuelle Befriedigung nicht nur vom Partner, mit dem man eine offene Beziehung führt, sondern auch parallel von Anderen.

    Das Gefühl, man kommt von der Arbeit nach Hause und weiß nicht ob der Partner gerade mit wem anders rumvögelt, bevor er nach Hause kommt, wäre schon ziemlich merkwürdig. Oder aber er sagt bescheid, dass er gerade mit wem anders rummacht. Das wäre auch ein ziemlich merkwürdiges Gefühl.

    Offene Beziehung hört sich für mich auch so an, als ob einer den anderen oder beide sich sogar gegenseitig sexuell nicht so wirklich attraktiv finden. Da wird die Sexualität dann oft zu großen Teilen oder sogar ganz ausgelagert aus der Beziehung.

    Wenn ich jemand wirklich liebe, dann möchte ich nicht mit wem anders Sex haben.
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#3 dgdgdgAnonym
  • 15.01.2017, 12:29h
  • Ich glaube auch nicht, dass der Autor weiß wovon er spricht.

    Er nennt Polyamorie einen BeziehungsTREND.

    Aber wie kann Liebe ein Trend sein? Man entscheidet sich doch nicht weil es ein "Trend" ist für eine Dreierbeziehung, sondern weil man ineinander verliebt ist, oder hab ich Liebe nicht verstanden? In Polyamorie steckt ja das Wort Liebe drin...

    Liebe ist bestimmt kein "Trend", kein trendiger Lifestyle. Aber so klingt es, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt. Dumm.

    Naja, muss jeder selbst wissen, ob er ein Buch, in dem Polyamorie als Lifestyle-Trend gesehen wird, als ernsthaften Beziehungsratgeber benutzen will... Für mich jedenfalls hat sich das Buch allein schon deswegen disqualifiziert, weil es Polyamorie als "Trend" bezeichnet.

    Typischer Szene-Schmöker ohne Substanz. Letztlich geht's da nur um's Ficken.
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#4 KoppsiProfil
  • 15.01.2017, 12:37hSeligenstadt
  • Wenn die 2 Partner sich über eine offene Beziehung einig sind, dürfte ja eigtl. keine Probleme geben.
    Für mich persönlich käme es nicht in Frage. Meinem Partner zu sagen "ich liebe dich" und 2 Stunden später mit jemand anderem rumvögeln - paßt irgendwie nicht zusammen.
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#5 andreAnonym
  • 15.01.2017, 22:39h
  • Hatte ich auch schon. Mit dem Unterschied, der eine hat nicht gewußt, daß es den anderen gibt. Ich hatte Spaß.
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#6 Homonklin44Profil
  • 21.04.2017, 12:08hTauroa Point
  • hm ich habe zwei Bekannte, die diese offene Beziehung nun auch schon ziemlich lange führen, und bin da regelmäßig erstaunt, wie gut das anscheinend geht. Die erzählen sich über ihre Abenteuer oder teilen sogar die weiteren "Lebensabschnittsgefährten" oder wie man das nennen will.
    Habe ich früher seltsam gefunden, aber wenn das von den Vorstellungen gut zusammen läuft, warum eigentlich nicht? Blöd wird es nur, wenn einer eifersüchtig wird oder man nur noch zur Abladehalde für die Sorgen oder zum Alleinunterhalter mit Wohngelegenheit wird, sozusagen.
    Vielleicht könnte das auch einseitig funktionieren, also der Partner geht Betten hoppsen und man selbst braucht das nicht. Keine Ahnung.
    Ein Ratgeber dafür könnte ganz interessant sein, wenn das dann auch fundiert und über realweltliche Beispiele geschriebnd gemutmaßt.

    Eine These kam mir immer mal in den Sinn, dass solche Beziehungen eigentlich sekundär darüber stabilisiert sein könnten, dass verborgene Sonderwünsche, die der Partner nicht erfüllen kann, oder nicht mitmachen würde, so über andere Leute ausgelebt werden können. Aber das ist nur so eine Idee, weil einer der Bekannten einen ziemlich schrägen Fetisch hat, den sein Partner nicht teilt.
    Kann einige Paare geben, wo Konflikte, die aus sowas hervor gehen, zu Spannungen und letztlich Beziehungsbruch hin führen. Wenn man das mit anderen durch channeln lösen kann, why not? Vielleicht geht das auch wie Teamwork -- der eine ist gut mit dem Dödel und der andere kann das mit der Kuschelei besser ;O)

    Menschen sind wahrscheinlich meist polyamor angelegt, und die Monogamie ist eine Erfindung diverser Kulturen bzw. Religionen.
    Von Haus aus war ich immer mehr für die monogame Liebe, denke heute aber, dass das sehr selten ein Leben lang hält, und der aktuelle Satz Menschen noch seltener daran interessiert ist, das (Intim)Leben mit ein und derselben Person zu verbringen.
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#7 FranksfAnonym
  • 21.04.2017, 16:08h
  • Wer ein wirklich gutes Buch darüber lesen will der kauft sich bitte "The Ethical Slut". Dieses Buch hier scheint mir eher ein oberfächliches Buch zu sein.
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