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Hunderte schauten zu

Zwei schwule Männer in Somalia hingerichtet

Die islamistische Terrormiliz Al-Shabab hat in der Stadt Buale einen 20- und einen 15-Jährigen erschossen, weil sie miteinander Sex gehabt haben sollen.


Ableger von Al-Kaida in Ostafrika: Mitglieder der Terrormiliz Al Shabab

Die islamistische Terrororganisation Al-Shabab hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters erstmals in Somalia homosexuelle Männer hingerichtet. Über seinen Radiosender "Andalus" verkündete der ostafrikanische Al-Kaida-Ableger, dass ein 20- und ein 15-Jähriger erschossen worden seien, weil sie Geschlechtsverkehr gehabt hätten.

Die Hinrichtung soll in der Stadt Buale in der von Al-Shabab kontrollieren Region Jubbada Dhexe stattgefunden haben. Hunderte Menschen hätten zugeschaut. Zuvor hatte laut "Andalus" ein Scharia-Gericht die beiden jungen Männer schuldig gesprochen. Gleichgeschlechtlicher Sex sei "unmoralisch und verwerflich", hieß es in der Meldung.

Die Extremistenmiliz selbst behauptete, dass sie bereits zum zweiten Mal Menschen aufgrund ihrer Homosexualität töten ließ. Nähere Angaben über den ersten Fall machte sie jedoch nicht.

Al-Shabab kontrolliert seit mehreren Jahren Teile Südsomalias und setzt dort die Scharia in strenger Form durch. Ziel der Terrormiliz ist die Errichtung eines islamischen Staates am Horn von Afrika und die Beteiligung an einem weltweiten Dschihad. Im Rest der Bundesrepublik Somalia wird Homosexualität "nur" mit bis zu drei Jahren Haft bestraft.

Meldungen über öffentliche Hinrichtungen vermeintlich schwuler Männer gibt es seit Jahren immer wieder aus Syrien und Irak. Verantwortlich ist dort die Terrormiliz "Islamischer Staat" (queer.de berichtete). (cw)



#1 SebiAnonym
#2 Patroklos
  • 11.01.2017, 10:08h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Die islamistische Terrororganisation Al Shabab hat also zwei Männer hingerichtet, weil die Beiden Sex miteinander gehabt haben sollen. Nun fragt man sich zu Recht: woher hat die Terrororganisation diese Informationen? War sie denn mit dabei, hat sie das mit eigenen Augen gesehen oder passierte das durch Hörensagen oder wurden die beiden Männer beim Sex heimlich von Al Shabab gefilmt?
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#3 Julian SAnonym
  • 11.01.2017, 10:38h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ich finde auch, dass wir mit unserem Geld keine Regime an der Macht halten sollten, die sowas ermöglichen oder sogar befürworten.

    Denn von diesem Geld hat die dortige Bevölkerung eh nichts. Das dient nur den Machthabern, sich an der Macht zu halten.
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#4 JadugharProfil
  • 11.01.2017, 13:48hHamburg
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Wahrscheinlich durch Denunziationen! Wenn zwei Männer sich häufig treffen, werden sie von den Nachbarn unauffällig unter die Lupe genommen und dann die Polizei oder eben diese Organisation benachrichtig. Wenn dann ein Mann vielleicht eine Nacht bei einen anderen verbringt, dann dringt die Polizei gewaltsam in die Wohnung ein und versucht Beweise zu sichern oder die beiden in Flagranti zu erwischen! Ein Recht auf Privatsphäre gibt es nicht.
    Selbst wenn Jugendliche durch Doktorspiele sich selbst erkunden, ist das schon sehr gefährlich. Gefährlich schon deshalb, weil die Kinder nicht aufgeklärt werden, weil Homosexualität tabu ist.
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#5 JasperAnonym
  • 11.01.2017, 15:21h
  • Solche Barbarenstaaten sollten nicht auch noch finanziell gefördert werden.

    Fakten und Argumente verstehen solche Leute nicht. Die verstehen nur die Sprache des Geldes. Das ist die einzige Sprache, die wirklich wirkt und Dinge verändert. Noch dazu sehr schnell, wie man immer wieder sieht.
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#6 Tom23Anonym
  • 11.01.2017, 16:38h
  • 1. Die Al-Shabab Miliz gehört kastriert.
    2. Die Waffen abgenommen.
    3. In einen Männerchor für Alt und Sopran gesteckt.

    Bis sie aus dem letzten Loch pfeifen.

    Und dann gehören sie hart rangenommen z.b. mit Feldarbeit und Gruppensitzungen in denen man ihnen ihre Gehirnwäsche rausputzt.

    Sowas asoziales wie Religion.

    Von Menschen gemacht um Menschen zu unterdrücken.
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#7 seb1983
  • 11.01.2017, 17:20h
  • Da hat es so eine Meldung also mal wieder gewollte Propaganda queer.de geschafft und hier wir sind alle ganz empört.
    Nicht wenige in Deutschland werden allerdings auf Facebook und Co. neidisch verfolgen wie anderorts Gottes Gesetzte befolgt werden...

    Währenddessen werden in den anderen afrikansichen Ländern Schwule ohne so viel Aufsehen tot geschlagen. Da ist der Hinweis auf jeweilige Gesetze und die Idee dass diese eingehalten werden schon tragisch komisch.
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#8 SchoonmakerProfil
  • 11.01.2017, 19:01hDoetinchem
  • Das schlimmste ist, wenn dann Menschen eben genau vor diesem Terror fliehen werden sie unter Generalverdacht gestellt oder von NAZITerroristen angegriffen. Von selbst ernannten "Biodeutschen" durch die Straßen gejagt, ihre Häuser angezündet, etc.

    Und was macht die Politik? Sie macht kräftig mit und tut NICHTS gegen den rechtsextremen Terrorismus
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#9 SchoonmakerProfil
#10 SchoonmakerProfil