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Aktionsplan verabschiedet

Hamburg meint es ernst im Kampf gegen Homo- und Transphobie

Mit über 90 Einzelmaßnahmen will der rot-grüne Senat mehr Akzeptanz für LGBTI erreichen.


Der Hamburger Senat hat am Dienstag einen "Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" beschlossen. Ziel ist es, die Anerkennung von homo- und bisexuellen sowie von trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu fördern und gegen Diskriminierungen vorzugehen.

Der Aktionsplan benennt in elf Handlungsfeldern von der Kindheit bis ins Alter über 90 Einzelmaßnahmen, mit denen Anerkennung, gerechte Teilhabe und Selbstbestimmung gestärkt sowie Diskriminierungen und Ausgrenzungen abgebaut werden sollen.

Mit der Verabschiedung habe der rot-grüne Senat einen "wichtigen Schritt für die Gleichstellung gemacht", erklärte Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) in einer Pressemitteilung: "Wir wollen aktiv eine Kultur der Anerkennung und Offenheit für vielfältige Lebensformen fördern. Es geht darum, Diskriminierung und Ausgrenzung systematisch entgegenwirken und bisher erkämpfte Freiheiten und Rechte zu bewahren."

Ziel des Aktionsplans ist die Aufklärung und Sensibilisierung in allen gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen (zum Beispiel Schule, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Senioren- und Pflegeeinrichtungen). Unterschiedliche Lebensentwürfe sollen in Hamburg selbstverständlicher werden (zum Beispiel ausdrückliche Einbeziehung ins Hamburger Familienfest, in Sport- und Kulturveranstaltungen).

Außerdem soll der Schutz vor homo- und transphoben Übergriffen verbessert werden. Ein weiteres Ziel des Aktionsplans ist es, bestehende Einrichtungen besser miteinander zu vernetzen, um die spezifischen Bedürfnisse im Bereich der Familie, der Gesundheit und der Seniorenarbeit stärker als bisher zu berücksichtigen.

Der Aktionsplan wurde gemeinsam von Verwaltung, Politik und LGBTI-Verbänden erarbeitet. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen soll in den kommenden Jahren regelmäßig ausgewertet und fortgeschrieben werden. (cw/pm)



#1 SebiAnonym
  • 11.01.2017, 09:39h
  • Die Bundes-SPD wäre gut beraten, wenn sie Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten machen würde.

    Mit Merkels Marionette Sigmar Gabriel ist die SPD chancenlos. Mit Junckers Marionette Martin Schulz ebenfalls.

    Mit Olaf Scholz würde die SPD zwar auch nicht plötzlich zu alter Stärker zurückfinden. Dafür haben Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück, Heiko Maas, Andrea Nahles, Manuela Schwesig & Co zu viele Wählerinnen und Wähler dauerhaft vertrieben. Aber mit Olaf Scholz würde die SPD garantiert besser abschneiden als mit Sigmar Gabriel oder Martin Schulz.
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#2 Patroklos
  • 11.01.2017, 10:02h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Nur weil Olaf Scholz in Hamburg so exzellente Wahlergebnisse für die SPD einfuhr ist er noch lange nicht der geeignete Kanzlerkandidat!

    Für mich ist Martin Schulz der ideale Kandidat für die SPD für die Kanzlerkandidatur! Beim aktuellen Deutschlandtrend von Infratest-Dimap liegt Martin Schulz im Ranking der beliebtesten Politiker auf dem dritten Platz hinter Steinmeier und Schäuble:

    www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deut
    schlandtrend/2017/januar/


    Beim Deutschlandtrend Dezember 2016 kam Schulz bei der Bundeskanzler-Direktwahlfrage auf 36 Prozent (Merkel würde 43 Prozent erhalten). Mit ihm hätte die SPD auch gute Chancen, aus dem Umfragetief herauszukommen.

    Sollte Gabriel jedoch Kanzlerkandidat werden, dann könnte das für die SPD auch auf Länderebene schlimme Folgen haben, denn in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stehen die von der SPD geführten Koalitionen in den Umfragen auf der Kippe.

    Zurück aber zum eigentlichen Thema: Bekämpfung von Homo- und Transphobie in der Freien und Hansestadt Hamburg! Der "Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" ist längst überfällig! Die SPD hatte in Hamburg vor der Bildung von Rot-Grün die absolute Mehrheit (Legislaturperiode 2011 bis 2015) und hätte diesen Plan darin bereits erarbeiten und verabschieden können!
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#3 Julian SAnonym
  • 11.01.2017, 10:30h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ich denke zwar auch, dass Olaf Scholz auf jeden Fall bessere Aussichten als Sigmar Gabriel hat, der ja in der Bevölkerung extrem unbeliebt ist.

    Aber das zentrale Problem der SPD wird auch er nicht lösen können:

    Die Bürger (gerade die Kernklientel der SPD) haben das Vertrauen in diese Partei verloren. Nicht erst die letzten Jahre, sondern das ist eine Entwicklung, die schon unter Gerhard Schröder anfing.

    Die SPD hat (nicht nur bei LGBTI-Rechten) Dinge versprochen, die sie nicht mal ansatzweise halten kann. Sie unterstützt die homo- und transphobe Politik der Union, macht deren unsoziale Politik ohne mit der Wimper zu zucken mit, etc.

    Klar, jetzt wenige Monate vor der Wahl fängt die SPD wieder an, über LGBTI-Rechte, soziale Gerechtigeit, etc. zu reden. Und was sie alles umsetzen will. Nur dass die Bürger halt wissen, dass die seit gut 3 Jahren Regierungspartei sind und sich fragen, warum die dann 3 Jahre das genaue Gegenteil gemacht haben.

    Denn die Union hat keine absolute Mehrheit und könnte alleine ohne die SPD gar nichts machen und auch nichts blockieren.
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#4 Julian SAnonym
  • 11.01.2017, 10:35h
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • >>>>>>>>>
    Nur weil Olaf Scholz in Hamburg so exzellente Wahlergebnisse für die SPD einfuhr ist er noch lange nicht der geeignete Kanzlerkandidat!
    <<<<<<<<<<

    Nein, nicht wegen Wahlergebnissen, sondern weil er offenbar seine Wähler nicht nach Strich und Faden belügt und betrügt (was ja auch der Grund für sein gutes Abschneiden ist).

    Das mag jemandem wie Dir fremd sein, aber es geht nicht nur um Prozentwerte und wer die meisten holt (egal um welchen Preis und mit welchen Lügen), sondern eigentlich geht es um Inhalte. Und die Wähler wählen dann, welche Inhalte sie wollen.

    In einer Zeit, wo viele Politiker alles erzählen, nur um irgendwie an die Macht zu kommen und nachher ist dann alles vergessen, ist Vertrauen mehr als Gold wert. Und viele Wähler sehnen sich nach jemandem, dem sie vertrauen können. Und davon gibt es in der SPD leider nicht mehr viele.

    Ob Olaf Scholz diesen Ruf zu Recht hat, kann niemand garantieren. Das müsste er beweisen. Aber bei ihm besteht zumindest die Chance darauf, während Sigmar Gabriel schon längst das Vertrauen der Wähler verloren hat.
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#5 FinnAnonym
  • 11.01.2017, 11:01h
  • Antwort auf #4 von Julian S
  • "während Sigmar Gabriel schon längst das Vertrauen der Wähler verloren hat."

    Wenn Sigmar Gabriel kandidieren sollte, dann nur aus Egoismus und Machtgeilheit.

    Wenn er wirklich seiner Partei und Deutschland nützen will, dann verzichtet er und lässt jemandem den Vortritt, der mehr Vertrauen bei den Wählern genießt und der den Absturz der SPD stoppen kann.

    Kanzler wird er so oder so nicht. Denn wenn er Kanzlerkandidat wird, wird die SPD eh so schwach abschneiden, dass es nur noch für Große Koalition reichen wird. Mit jemand anderem besteht wenigstens noch eine kleine Chance auf Rot-Rot-Grün.
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#6 JustusAnonym
  • 11.01.2017, 11:28h
  • Bei aller Begeisterung dafür, was in Hamburg getan wird und was mich natürlich auch freut... Aber bitte auch nicht vergessen, dass Hamburg eine traditionell sehr liberale und weltoffene Großstadt ist und neben Köln und Berlin eine der drei LGBTI-Hochburgen Deutschlands.

    Selbst die CDU könnte in Hamburg nicht auf einmal so homophob wie im Bund agieren, was man ja auch unter Ole von Beust gesehen hat.

    Natürlich hätte Olaf Scholz bessere Chancen als Kanzlerkandidat als Sigmar Gabriel. Aber wer hätte das nicht? Da gehört auch nicht so viel zu, bessere Chancen als Sigmar Gabriel zu haben...
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#7 SebiAnonym
  • 11.01.2017, 11:45h
  • Antwort auf #6 von Justus
  • Ja, in Hamburg kann man fast gar nicht anders als LGBTI-freundliche Politik machen. Wer das nicht tut, ist da chancenlos.

    Aber Olaf Scholz hat halt das Glück, sich rechtzeitig aus der Bundespolitik in die Landespolitik zurückgezogen zu haben und dadurch ist sein Ansehen nicht so vergiftet wie das der meisten Bundespolitiker der SPD. Die aktuelle Ministerriege hat ja ihren Ruf komplett ruiniert.

    Mich selbst wird die SPD nie mehr als Wähler zurückgewinnen. Never ever. Aber mit einem anderen Kandidaten als Sigmar Gabriel könnten sie vielleicht wieder meinen Respekt zurückerlangen, solange dieser auch für Minderheiten-Rechte eintritt und nicht für Pöstchen alles tut.
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#8 SebiAnonym
#9 stromboliProfil
  • 11.01.2017, 12:39hberlin
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • da schlägts doch dem fass den boden raus..
    reihst du dich ein in die spd-kritiker-einheitsfront?
    Kicher. du bist für jeden sinn/unsinn zu haben.
    Wird gar das dickerle zum neuen patroklos-beck fetisch. :-0
    Na, da kommt ja dann einiges auf uns ärmste zu... :-D
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#10 JasperAnonym
  • 11.01.2017, 15:03h
  • Antwort auf #8 von Sebi
  • "Sigmar Gabriel? - Früher waren Dick und Doof noch zwei verschiedene Personen."

    Früher war die SPD auch noch eine soziale Partei, die das "S" im Namen verdient hatte und auch dafür kämpfte.

    Das ist spätestens seit Genosse der Bosse Gerhard Schröder vorbei.

    Die echten Sozialdemokraten haben die SPD längst verlassen, weil sie nichts mehr mit Sozialdemokratie zu tun hat. Jetzt sind da nur noch neoliberale Opportunisten und ein paar letzte Romantiker, die die Wahrheit noch nicht akzeptieren können.
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