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Virtual Reality

Werden Sexroboter den Lebenspartner ersetzen?

Die Erotikbranche will den technischen Fortschritt nutzen, um unser Liebesleben zu revolutionieren.


Keine Sorge: Dieser künstliche Bettgefährte zum Preis ab 2.000 Euro säuft deine Whiskeyvorräte garantiert nicht weg

Virtual Reality, ferngesteuerte Gadgets und Roboter, die selbstständig Aufgaben erledigen – der technische Fortschritt erhöht den Komfort in vielen Lebensbereichen. Immer mehr hält er auch Einzug in das Sexleben.

Verschiedene Anbieter tüfteln an Technologien für die Erotikbranche und versprechen nicht nur Neuerungen, sondern auch Verbesserungen: Pornos erleben und nicht nur ansehen, gemeinsamer Sex trotz großer Entfernungen oder Sexroboter, die sprechen können und auf Berührungen reagieren. Dies alles bietet einen Vorgeschmack darauf, was die Zukunft bereithält.

Spieleentwickler machen sich die Technik bereits zunutze, aber auch die Erotikbranche erkennt den Mehrwert von Virtual Reality. Pornos nicht länger in 2D ansehen, sondern dreidimensional erleben, das ermöglichen aufwendig produzierte Filme in Kombination mit einer Hightech-Datenbrille. Das Ergebnis ist eine virtuelle Realität mit Interaktionsmöglichkeiten, wie zum Beispiel dem Umsehen in einem Raum.

Mit der Verwendung der Ich-Perspektive hat der Betrachter das Gefühl, am Geschehen beteiligt zu sein – der Porno wird revolutioniert. "Virtual Reality eröffnet neue Möglichkeiten, um Sex zu erleben", erklärt René Pour, Geschäftsführer von Reality Lovers. "Durch die authentische Darstellung können Nutzer austesten, was ihnen gefällt, und lernen vielleicht auch etwas Neues kennen."

Gekoppelte Kunst-Genitalien für die Fernbeziehung

Bisher fand der Austausch von Intimitäten bei großen Entfernungen in Form von Sprache, Texten oder Bildern statt. Love-Toys mit dem Internet zu verbinden, eröffnet neue Möglichkeiten des Sex-Talks. Sogenannte Teledildonics lassen sich per App steuern und sind in Vagina-, Anus- und Penisform verfügbar. Somit ist auch eine Fernsteuerung der Sex-Gadgets möglich – durch die Kopplung zweier Teledildonics, um Bewegungen in Echtzeit zu übertragen, oder durch die Synchronisation mit einem Porno. In Fernbeziehungen bieten die Kunst-Genitalien eine Möglichkeit, gemeinsamen Sex zu erleben, versprechen Hersteller. Aber auch Paare oder Singles, die etwas Neues ausprobieren wollen, profitieren von den Hightech-Toys.

Hochwertige Silikonpuppen gibt es schon lange in der Erotikbranche. Technologien wie künstliche Intelligenz und Bewegungsmechanik machen aus den Puppen jetzt Sexroboter. Eine Unterhaltung zu führen oder auf Bewegungen zu reagieren, lässt die Liebespuppen lebendiger wirken. Auch Reality Lovers beobachtet diese Entwicklung. René Pour deutet an: "Wir planen Virtual-Reality-Filme und Sexroboter zu verknüpfen, damit das Erlebnis für den Nutzer noch authentischer wird." Das Ziel der Entwicklung liegt in einer menschenähnlichen Maschine, die fühlt, sich bewegt und selbstständig interagiert.

Aktuelle technologische Fortschritte lassen vermuten, wie das Sexleben in der Zukunft beeinflusst wird. Forscher prognostizieren sogar, dass Sexroboter in der Zukunft Lebenspartner ersetzen werden. (cw/pm)



#1 LaurentProfil
  • 11.01.2017, 14:16hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Wenn's das auch auf Rezept gäbe, wär's vielleicht mal 'nen Versuch wert.
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#2 FredinbkkProfil
  • 11.01.2017, 14:59hBangkok
  • wie auf dem Bild zu sehen ..der Silicon-Schnuckel ist Raucher...der erste Grund ihn zu verbannen...

    zweitens :

    einen "Partner" mit dem man sich nie streitet .....garkein Ehestreit mehr...
    das ist ja schrecklich .....

    und unser Soehnchen erst, der wuerde dem staendig in die Silicon-Hoden kneiffen...

    garnicht auszudenken...

    Trump als Praesident und so einen
    Silicondoedeltraeger im Haus...

    kanns noch schlimmer kommen ?
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#3 EvangeliaSchmitzAnonym
#4 ZilpZalpEhemaliges Profil
  • 11.01.2017, 18:00h
  • Eine größere Innovation wäre noch der Sexroboter-Partner, der dann zur Arbeit fährt und das Geld nach Hause bringt.
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#5 Patroklos
  • 11.01.2017, 20:58h
  • Schwachsinn, den keiner braucht! Ein Sexroboter kann keinen echten Mann als Sexpartner ersetzen!
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#6 AlexAnonym
  • 11.01.2017, 21:15h
  • Gibts den dann auch als Transformer, der sich nach dem Sex in eine Kiste Bier verwandelt?
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#7 herve64Profil
  • 11.01.2017, 22:20hMünchen
  • Ich denke, Sexroboter ersetzen die aufblasbaren Gummipuppen. Den Lebenspartner eher nicht, denn eine Partnerschaft beschränkt sich in den seltensten Fällen nur auf Sex.
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#8 Homonklin44Profil
  • 11.01.2017, 23:45hTauroa Point
  • von solchen Möglichkeiten träume ich schon lange und ziemlich intensiv. Verfolge daher mit Begeisterung, was aus Projekten wie dem mit den Realsolls noch werden könnte, wenn man es erst mal schafft, die nach individuellen Wünschen zu gestalten.

    Das kritisieren zwar eine Menge Leute, weil sie sich wohl nicht in die Lage von Menschen mit Bedürfnissen, aber ohne oder mit sehr geringen Chancen hineinversetzen können, oder selbst diese unerfüllten Sehnsüchte nicht kennen.

    Für Menschen mit besonderen Handicaps und Krankheiten, die sich trotzdem einen hübschen lover wünschen, ist so ein künstlicher Mann wesentlich mehr als es ein Dildo sein könnte.
    Auch ist die Vorstellung davon, für einen leistbaren Preis dauerhaft so eine Sexpuppe zu kaufen, für viele realistisch machbar, während gelegentliche Callboy-Abende nichts Dauerhaftes bringen, und das Warten 40 oder 60 Jahre darauf, den passenden Partner irgendwo zu treffen, keine befriedigende Option bleibt.

    Die Verbindung des Sexdoll mit Persönlichkeitssimulation fasziniert mich schon lange, und ich kann es mir auch gut vorstellen, mit so einer Puppe, die meinem Wunschpartner ähnelt, ein spätes "Erstes Mal" zu erleben, auch wenn es mehr bei Kuscheln im angezogenen Zustand bliebe.

    Das Warten auf eine mutuelle romantische Liebe im Real Life bin ich nach 25 Jahren Umschau ohne Erfolg nun doch auch allmählich Leid geworden.

    Warum nicht ein künstlicher sportlicher Surfer-Bot? Zumindest stören den weder Handicaps noch unansehnliche und nicht vermittelbare Eigenschaften ;o)
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#9 laeuftnichtAnonym
#10 Homonklin44Profil
  • 12.01.2017, 08:03hTauroa Point
  • Antwort auf #9 von laeuftnicht
  • Danke für den tollen Film :)

    Ja, wenn das mal so sehr real-nah werden würde, wären echt alle bescheidenen Vorstellungen von bisherigen Künstlichen weit übertroffen!

    Realdolls sehen schon echt real-nah aus, sollen sich auch naturnah anfühlen.

    Den Typ von dem Film hätte ich wohl schnell ins Herz geschlossen :o)))
    Am Faktor Menschlichkeit müsste man so ähnlich wie bei "Data" in Startrek natürlich kontinuierlich arbeiten. Was "Martha" in dem Film so verärgert, ist natürlich eine Frage, die mit ihrem realen Beziehungserlebnis aufkommt.

    Wenn man dieses Erlebnis nie hatte, stünden mit so einem Künstlichen sämtliche Wege offen. Solange "er" keine Fehlfunktionen oder Verschleiß erleidet, und einen aus Versehen erwürgt oder sowas, zumindest.

    Man muss auch mit einbeziehen, dass die ganzen typisch menschlichen Probleme nicht entstehen. Geht nicht herum huren, schmeißt Dich nicht für wen anderen weg, weil der besser ficken kann oder der tollere Hecht ist, stirbt nicht beim Snowboard-Unfall und kommt nicht besoffen nach Hause, um die Bude vollzukotzen, ne Szene zu machen. Bleibt vermutlich lieb und nett und blendend sportlich, auch wenn man selbst die 90 überlebt und ein Schatten eines Mannes wird, wäre der Künstliche immer noch der süße Typ. Bis zum letzten Atemzug, praktisch.

    Und darüber, das der Künstliche je trauern müsste, brauchen wir uns keinen Gedanken leisten.
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