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Dementi

"Sex and the City 3" doch noch nicht in trockenen Tüchern

Sarah Jessica Parker dementiert, dass die Verträge bereits unterzeichnet sind und es ein fertiges Drehbuch gibt.


Wird Sarah Jessica Parker noch einmal als Carrie Bradshaw durch New York City stolzieren? (Bild: HBO)
  • 11. Januar 2017, 15:06h, Noch kein Kommentar

Berichte, wonach der dritte Kinofilm zu "Sex and the City" bereits beschlossene Sache ist, erhalten einen Dämpfer: Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker (Carrie Bradshaw) hat gegenüber dem US-Sender "E! Entertainment" Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr der New Yorker Ladys zerschlagen: "Die Wahrheit ist: Es gibt kein Drehbuch. Es hat noch nie ein Drehbuch gegeben", erklärte die 51-Jährige. Ein neuer Kinofilm sei zwar möglich, aber es gebe bislang noch keinen Zeitplan dafür.

Kurz vor Weihnachten hatte das gewöhnlich gut informierte Entertainment-Portal "Radar Online" unter Berufung auf eine anonyme Quelle berichtet, dass die vier Hauptdarstellerinnen bereits einen Vertrag für den neuen Kinofilm unterzeichnet hätten und im Sommer die Dreharbeiten beginnen sollten. Auch ein Drehbuch gebe es bereits, hieß es damals – es sei nach Beschwerden von Parker noch geändert worden (queer.de berichtete).

"Ich ziehe niemanden damit auf"

Gegenüber "E! Entertainment" wies die Hauptdarstellerin Vorwürfe zurück, nach denen sie die Rückkehr immer wieder in Interviews andeutet, um in den Schlagzeilen zu bleiben. "Ich ziehe niemanden damit auf", sagte sie. "Wenn mir eine Frage gestellt wird, versuche ich sie jedes Mal auf eine neue Art und Weise zu beantworten, weil es sonst langweilig wird und weil ich die Idee [eines neuen Filmes] nicht kaputt machen will."

Das Phänomen "Sex and the City" war vom schwulen TV-Produzenten Darren Star ("Melrose Place", "Beverly Hills, 90210") entwickelt worden und lief von 1998 bis 2004 im Pay-TV-Sender HBO. Nach 94 Episoden folgten 2008 und 2010 zwei Kinofilme. Der zweite Teil war zwar an der Kinokasse – insbesondere außerhalb der USA – erfolgreich, wurde aber von Kritikern und Fans scharf kritisiert. Er "gewann" damals den Negativ-Preis "Goldene Himbeere" in drei Kategorien.

Eine ähnliche Verwirrungstaktik um die Rückkehr einer Kult-Serie gibt es derzeit um die Sitcom "Will & Grace", die von 1998 bis 2006 im US-Sender NBC gezeigt wurde. Auch hier werden seit Monaten Gerüchte gestreut – eine Bestätigung des Schauspielers Leslie Jordan, dass es mit Sicherheit neue Folgen geben werde, wurde zuletzt von seiner Kollegin Debra Messing dementiert (queer.de berichtete). (dk)