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Tel Aviv Games

Israel veranstaltet erste Mini-Olympiade für LGBTI

Die Stadtverwaltung von Tel Aviv lädt zum ersten Multisport-Event für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten in der Region.


Beachvolleyball ist zwar keine der vier TAG-Sportarten, am Strand von Tel Aviv kann man aber immer spielen (Bild: Israelisches Tourismusministerium)

Israel will den Gay Games und Outgames Konkurrenz machen: Ende März werden die ersten "Tel Aviv Games" (TAG) in der zweitgrößten Stadt des Landes eröffnet. Dabei handelt es sich um das "erste Multisport-Event für die LGBT-Community", wie die Stadtverwaltung Tel Aviv stolz mitteilte, die den Wettkampf gemeinsam mit dem "TLV LGBT Sports Club" veranstaltet.

Die Mittelmeerstadt, die als der Hotspot der LGBTI-Szene im Nahen Osten gilt, bietet den Teilnehmern dabei einladende Rahmenbedingungen wie optimales Sport-Wetter und ein ausgeprägtes Nachtleben. Freilich ist auch eine große TAG-Party geplant.

Die Teilnehmer können sich bei den viertägigen Spielen in vier Sportarten messen: Schwimmen, Tennis, Basketball oder Fußball. Wie bei anderen LGBTI-Sportevents ist jeder willkommen – es gibt weder Teilnahmebeschränkungen, noch ist eine Qualifikation notwendig.

"Early Bird"-Special bis Sonntag erhältlich

Noch bis zum Sonntag können sich Interessierte zu einem ermäßigten Preis anmelden: Das "Early Bird"-Paket ist für 199 Schekel (knapp 50 Euro) zu haben. Es beinhaltet das offizielle T-Shirt der "TAG 2017" und ein einwöchiges Premium-Abo der LGBT-Dating-App "ATRAF".

Tel Aviv gilt als äußerst LGBTI-freundliche Stadt, die wie ein Magnet wirkt: Mehr als ein Viertel der rund 500.000 Einwohner sollen Schätzungen schwul oder lesbisch sein. Sehr populär ist auch der in Juni stattfindende einwöchige "Tel Aviv Pride", der als größte Veranstaltung seiner Art in Asien gilt.

In den letzten Jahren gab es in Israel auch erhebliche Fortschritte bei der Gleichstellung. So kündigte die Regierung vergangen Monat an, dass ausländische Ehepartner von schwulen und lesbischen Israelis unter gleichen Bedingungen die israelische Staatsbürgerschaft beantragen können wie heterosexuelle Ehepartner (queer.de berichtete). (dk)

Tel Aviv Games

29. März bis 1. April 2017. Anmeldung unter www.telavivgames.org/#registeration. Tel Aviv ist leicht erreichbar über den rund 20 Kilometer entfernten Flughafen Ben Gurion, der von Lufthansa, Germanwings, Air Berlin und anderen Fluglinien aus mehreren deutschen Städten angeflogen wird


#1 SebiAnonym
  • 12.01.2017, 20:41h
  • In der dortigen Region ist Israel weit und breit das einzige Land, wo sowas (oder auch CSDs) möglich ist.

    Und auch das einzige Land, wo man überhaupt offen schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell sein darf.
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#2 giliatt 2Anonym
  • 17.01.2017, 01:28h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ein Viertel der 500-000 Einwohner von Tel Aviv sind also schwul. Somit 125.000 Leute, wie queer.de berichtete. Ist das glaubwürdig?
    Wir argumentieren immer mit 5 bis 10 Prozent in Germany...
    Sebi sagte, bezüglich der schwulen Gay-Mini-Wettkämpfe in Tel Aviv, dass in der Region nun Israel das einzige Land sei, wo soetwas möglich ist.
    Region? Land? Staat?
    Der Staat Israel wurde in den 1940er Jahren mit britischer Hilfe auf Palästinenserland installiert. Palästina hingegen gilt nicht als eigener Staat. Obama hatte mal denen dort den Daumen gezeigt wegen der Siedlungspolitik.
    Selbst die DDR-Kaiser Ulbricht und Honecker, welche ihren Landeskindern die berechtigte Verteufelung des Holocausts eingeremmst hatten, "bützten" nicht mit Golda Meir oder Moshe Dajan.
    Seltsam, seltsam. Aus religiöser Sicht betrachtet ist Schwulsein kein jüdisches Highlight. Die Ablehnung der Homosexualität findet sich alttestamentarisch in Andeutungen bei LOTH. Bei den Juden. Den Katholiken. Und den Protestanten in der Bibel. Und im Koran ebenfalls, wobei Loth nun sechshundert Jahre später dann Lu hiess.

    Aus regigiöser Sicht betrachtet ist das Schwulsein
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