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Kritik an Auftritt bei evangelikalem Event

Homo-Hasser warnen: Carrie Underwood könnte junge Christen verwirren

Die christliche Countrysängerin ist evangelikalen Aktivisten wegen ihrer Unterstützung der Ehe für alle ein Dorn im Auge.


Carrie Underwood ist nach Ansicht der "American Family Association" Opium für Christen (Bild: Larry Darling / flickr)

Die erzkonservative "American Family Association" hat die Einladung der populären Countrysängerin Carrie Underwood zum evangelikalen Event "Passion 2017" scharf kritisiert, weil die 33-Jährige Homo-Rechte unterstützt. Die dreitägige Veranstaltung hatte vergangene Woche mehr als 50.000 junge Gläubige zwischen 18 und 25 Jahren ins Football-Stadion von Atlanta gelockt. Die siebenfache Grammy-Preisträgerin war der bekannteste Gast des Events, auf dem viele christliche Interpreten und Redner auftraten.

Mehrere AFA-Vertreter äußerten sich irritiert über den Auftritt der Sängerin, die immer wieder Lieder über ihren christlichen Glauben gesungen und mehrfach christliche Hitparaden angeführt hatte. Der Grund für die Ablehnung ist ihre Unterstützung für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht, über die sie bereits Mitte 2012 sprach (queer.de berichtete).

"Underwood widerspricht Wort Gottes"

"Ich war sehr frustriert darüber, dass man ihr erlaubt hat, vor Tausenden Menschen zu beten", erklärte Wesley Wildmon, der die AFA-Öffentlichkeitsarbeit leitet. "Mein Frust wurde schnell zu Enttäuschung und dann zu Traurigkeit, weil Carrie Underwood die homosexuelle Ehe fördert, was dem Wort Gottes widerspricht." Ein Christ dürfe sich nicht für Homosexuellenrechte einsetzen, so Wildmon: "Das Wort Gottes ist keine Empfehlung. Gott hat Recht, wenn es um die Ehe geht, und Carrie Underwood hat Unrecht."

Direktlink | Carrie fordert in einem ihrer erfolgreichsten Lieder: "Jesus, übernimm für mich das Steuer"

AFA-Vizechef Ed Vitaliano zeigte sich zudem darüber empört, dass junge Christen mit einer solchen Sängerin konfrontiert werden, "die mit dieser Thematik überfordert sind". Er warf Underwood vor, dass sie der biblischen Wahrheit über Homosexualität widerspreche. Eindringlich warnte er davor, dass eine Auseinandersetzung bei diesem Thema die evangelikale Bewegung spalten könnte.

Veranstaltet wurde "Passion 2017" vom 58-jährigen Pfarrer Louie Giglio, dessen Kirche die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben ablehnt. Giglio sorgte 2013 für Schlagzeilen, als er eigentlich zur zweiten Amtseinführung von Barack Obama als US-Präsident eingeladen worden war. Nach scharfer Kritik an seiner homofeindlichen Haltung verzichtete der Pfarrer aber auf einen Auftritt in Washington.

Carrie Underwood war 2005 schlagartig berühmt geworden, als sie die vierte Staffel von "American Idol", der US-Version von DSDS, gewann. Seither gehört sie mit Titeln wie "Jesus, Take the Wheel" und "Before He Cheats" zu den erfolgreichsten amerikanischen Countrysängerinnen. Vergangenes Jahr wurde sie vom Nachrichtenmagazin "Time" in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten aufgenommen. (dk)



#1 ThankedAnonym
  • 13.01.2017, 17:31h
  • Die Homohasser hassen sich selber.
    Leben in einer Fakewelt, sind unterste Schublade.
    Vielleicht haben die in ihrem Leben keine feste Beziehung zustande gebracht, was auch nicht verwunderlich ist bei deren Aussehen und null Hirn im Kopf.
    Sind deshalb wohl so, können nicht ertragen das andere Menschen glücklich mit ihrem Partner sind.
    Der Hass nagt bei denen im Gehirn, bis die ganz verbloeden.
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#2 Tommy0607Profil
  • 14.01.2017, 13:30hEtzbach
  • Irgendwie verstehen konservative Glaubenstreue gar nichts.
    Und überhaupt nichts von Menschlichkeit .
    Denn sonst würden sie verstehen , dass Gott keine Unterschiede bei den Menschen macht :
    Egal welche Religion, Herkunft oder Sexualität jemand hat .
    Bei Diesen konservativen Glaubenstreue ist noch nicht der "Heilige Geist" auf ihnen niedergangen.
    Amen !
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