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Tägliche Live-Sendung geplant

Schwuler Sender lulu.fm expandiert ins Rhein-Main-Gebiet

Ab 1. Februar können zwölf Millionen Menschen die queere Station aus Köln per Antenne empfangen.


Auf Expansionskurs: lulu.fm bezeichnet sich selbst als "Das schwul-lesbische Metropolenradio" (Bild: Dave Kleinschmidt / flickr)

Der Gay-Radiosender lulu.fm aus Köln sendet ab 1. Februar auch im gesamten Rhein-Main-Gebiet und erreicht damit 4,5 Millionen zusätzliche potentielle Hörer. Bereits im Dezember erteilte die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) die Lizenz für die letzten noch verfügbaren DAB+-Kapazitäten in der viertgrößten Metropolregion Deutschlands.

DAB+ ist der neue terrestrische Übertragungsstandard, der in ein paar Jahren UKW ablösen soll. Um das Programm empfangen zu können, ist ein Digitalradio notwendig.

"Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, dass die LPR Hessen mit der Zulassung von lulu.fm in uns und unser Programm hat", erklärte Geschäftsführer Frank Weiler in einer Pressemitteilung. Er versprach: "Wir werden mehr Vielfalt nach Hessen und Rheinland-Pfalz bringen! Und sogar in Teile Baden-Württembergs und Bayerns."

In Berlin, Brandenburg und Hamburg bereits zu empfangen


In diesen Gebieten ist lulu.fm ab 1. Februar über Digitalradio DAB+ zu empfangen

Bereits seit 2015 verbreitet lulu.fm sein Programm im Internet und über eigene Apps. Im Juni 2016 erhielt der in Köln ansässige Sender eine bundesweite Lizenz von der Landesanstalt für Medien NRW. Seit Oktober sendet lulu.fm in Berlin, Brandenburg und Hamburg über DAB+ (queer.de berichtete). Ab Sendestart im Rhein-Main-Gebiet erreicht lulu.fm dann mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland über die Antenne.

"DAB+ ist in der Gesellschaft angekommen, und die Nutzung nimmt stark zu — und wir scheinen mit unserem schwulen Programm eine vorhandene Lücke zu füllen", erklärte Weiler. "Das sehr positive Feedback unserer Hörer aus Berlin, Hamburg und Brandenburg hat uns motiviert, schnell in weitere Metropolen zu expandieren."

Mit der Ausweitung will lulu.fm auch das inhaltliche Profil stärken. So will der Geschäftsführer aus dem Anfang des Jahres neu bezogenen "lulu.fm-Loft" in Köln-Nippes im Wechsel mit den Moderatoren Cathrin Herr und Daniel Kasper ab 1. Februar live eine neue Nachmittags-Show präsentieren – mit Interviewgästen, Nachrichten, Terminhinweisen und Musiktipps. (cw)



#1 AlexAnonym
#2 flieder07Anonym
  • 14.01.2017, 16:30h
  • Höre heute zum ersten mal von den Homosexuellen Radio Sender der aus Köln kommt. Aber wie kann ich diesen den Empfangen???????
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#3 QuarktascheAnonym
#4 jochenProfil
  • 15.01.2017, 00:28hmünchen
  • Ein Lulu-Trailer :

    ".... n bisschen schwul, aber ist ok..."

    Bitte nicht sich fürs Schwulsein entschuldigen!

    Ich denke, da kann man doch sicher noch bessere Trailer und bessere Sprüche erfinden...?
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#5 JustusAnonym
  • 16.01.2017, 11:50h
  • Ich finde das schon ein wenig sonderbar, dass das als Kölner Sender ausgerechnet in Köln nicht über DAB+ empfangbar ist.

    Die sollten als nächstes eine Verbreitung im Raum Köln / Bonn / Düsseldorf anstreben. Und von da aus ins Ruhrgebiet. Und Richtung Aachen. Und dann ganz NRW.

    Und inhaltlich:
    ich habe da noch nie reingehört, wel ich das übers Internet zu lästig finde. Aber toll fände ich, wenn es neben Musik auch eine tägliche Nachrichtensendung gäbe mit LGBTI-relevaten News. Und gerne auch Reportagen, Features, Interviews, etc. zu LGBTI-Themen. Sei es aktuelle Politik, sei es LGBTI-Geschichte, etc.

    Und gerne auch Veranstaltungshinweise, Medientipps, Buchbesprechungen, Filmkritiken, etc.
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