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  • 17. November 2003, noch kein Kommentar

Von Dennis Klein

Wer kennt ihn nicht? Den Schwimmring, der keineswegs vor dem Untergehen rettet, sondern die Chancen auf der nächtlichen Pirsch reduziert. Der Weg zum Waschbrett ist da schwer, selbst mit stundenlangen Ausflügen ins Fitnessstudio und Reformhaus-Diät.

Ein Trainingsprogramm verspricht nun den schnelleren Erfolg: Beim so genannten VacuTraining strampelt man sich auch auf Fitnessgeräten ab, zusätzlich trägt man aber auch einen Trainingsanzug, der mit einem Vakuum Unterdruck in den Problemzonen erzeugt. Dieser gezielte Unterdruck, so der Hersteller Hypoxi, steigert die Durchblutung des Fettgewebes direkt am Schwimmring – und ermöglicht so den Abtransport des Fettes.

Die Methode stößt jedoch nicht nur auf Begeisterung. Der Tübinger Mediziner Jens Schittenhelm gehört zu den Skeptikern: "Training bringt in jedem Fall etwas", meint er gegenüber queer.de, "ich zweifle aber daran, dass mit Unterdruck eine gezielte Fettverbrennung möglich ist." Es gebe keinen ernsthaften wissenschaftlichen Studien, die den Erfolg des Systems dokumentierten. "Außerdem ist länger andauernder Unterdruck auf die Haut problematisch, bei Veranlagung sehe ich die Gefahr von Krampfadern."

Hypoxi schwört jedoch auf das Trainingsprogramm, das die Salzburger Firma bereits seit 1998 anbietet. Während der letzten Jahre haben jedoch in Deutschland und Europa mehr und mehr Hypoxi-Studios eröffnet. Ob's klappt oder nicht, bleibt wie bei vielen Produkten der Schönheits-Industrie eine Frage des Glaubens.

Hypoxi-Homepage

Artikel über den Hypoxitrainer auf fitness.com

17. November