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Kanadische Studie

Drogen beim Sex unter Männern populär

Es muss nicht immer nur Alkohol sein: Mehr als ein Drittel der schwulen und bisexuellen Männer, die auf Datingseiten Partner suchen, sind offen für berauschten Sex. Am populärsten ist Crystal Meth.


Im Film "G O'Clock" wird gezeigt, dass gelebte Sexualität und Drogenkonsum ist für so manchen Schwulen oder Bisexuellen nicht mehr zu trennen ist (Bild: Brownboy Productions)

Die populäre schwule Datingwebsite squirt.org hat in einer vergangene Woche veröffentlichten Befragung festgestellt, dass 30 Prozent ihrer Nutzer bereits Drogen beim Sex benutzt haben. Insgesamt zeigten sich 39 Prozent interessiert daran, durch Drogen den Geschlechtsakt interessanter zu machen. Für die Umfrage wurden über 22.000 Nutzer der Website befragt, die sich ausschließlich an Männer, die Sex mit Männern haben, richtet.

Unter den Drogen-Nutzern sei Crystal Meth das beliebteste Hilfsmittel, das von 36 Prozent der Nutzer als ihre Hauptdroge genannt wurde. Dahinter folgten Cannabis (19 Prozent), Kokain (13 Prozent), Ecstasy/MDMA (elf Prozent), GHB/GBL und Mephedron (je sechs Prozent). Heroin wurde demnach nur von 0,3 Prozent der Drogennutzer genannt.



Crystal Meth ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch: Vergangenes Jahr erklärte der Chef des Berliner Drogendezernats, dass sich die Zahl der aufgenommenen Delikte in der Hauptstadt seit 2012 mehr als versechsfacht hätten und die Hauptkonsumenten der "Breaking Bad"-Droge in der "Homosexuellen-Szene" zu finden seien (queer.de berichtete).

Der britische Drogenexperte Dr. Adam Bourne warnte in einem Kommentar zur aktuellen Studie aber davor, das Ergebnis überzubewerten. Nur eine Minderheit der schwulen Männer nehme regelmäßig Drogen ein und nur ein Teil davon beim Sex, so Bourne.

Drogenkonsum unter Schwulen sehr hoch

Immer wieder stellten Wissenschaftler in den letzten Jahren fest, dass der Drogenkonsum, aber auch der Konsum von Alkohol und Zigaretten, unter Homosexuellen höher ist als unter Heterosexuellen. So kam eine repräsentative britische Studie 2014 zu dem Ergebnis, dass rund ein Drittel aller Schwulen und bisexuellen Männer in den vergangenen zwölf Monaten Drogen konsumiert hatten – der Wert lag drei Mal so hoch wie bei heterosexuellen Männern (queer.de berichtete). Forscher erklären die Diskrepanz unter anderem mit "besonderen Stressfaktoren", denen sexuelle Minderheiten ausgesetzt seien.

Gesundheitsexperten warnen, dass Sex mit Partydrogen auch das Risiko der Übertragung von Geschlechtskrankheiten erhöhen kann. So warnte die britische Gesundheitsbehörde, dass Drogengebrauch die HIV-Infektionsrate beeinflussen könne, da etwa wegen der Herabsenkung von Hemmungen weniger auf Safer Sex geachtet werde (queer.de berichtete).

Vor einem guten halben Jahr fand in Köln ein Kongress über Chemsex statt, also über den Gebrauch synthetischer Drogen. Man wolle die Thematik in die Präventionsarbeit vermehrt berücksichtigen, erklärten Aids-Hilfen nach dem Treffen (queer.de berichtete). (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Was ist deine Lieblingsdroge beim Sex?
    Ergebnis der Umfrage vom 16.1.2017 bis 23.01.2017


#1 GeorgGProfil
  • 16.01.2017, 13:38hBerlin
  • "Crystal Meth ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch: Vergangenes Jahr erklärte der Chef des Berliner Drogendezernats, dass sich die Zahl der aufgenommenen Delikte in der Hauptstadt seit 2012 mehr als versechsfacht hätten und die Hauptkonsumenten der "Breaking Bad"-Droge in der "Homosexuellen-Szene" zu finden seien."

    Die Schwulen sind also auch hier Vorreiter.
    Herzlichen Glückwunsch!
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#2 Paulus45Anonym
  • 16.01.2017, 15:14h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • Sollte diese Umfrage stimmen, würde ich es schlimm finden. Crystal Meth ist echt das Allerletzte, denn es macht Menschen "kaputt" und führt zu massiver Abhängigkeit.

    Wer Gras oder Poppers nehmen will, der soll es meinetwegen machen, aber alle harten Drogen gehören zu Recht verboten und sind nicht akzeptierbar.

    Bei mir gibt es eine ganz scharfe Grenze zwischen harten und weichen Drogen.

    Poppers und Gras: wer es will, meinetwegen

    Crystal Meth, Kokain, Heroin und Ecstassy: bloss davon Abstand halten und NIE nehmen. Besitz und Handel harter Drogen gehören bestraft.

    Am Besten ist es aber überhaupt keine Drogen zu nehmen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 stromboliProfil
  • 16.01.2017, 15:44hberlin
  • Antwort auf #2 von Paulus45
  • kicher...
    und was ist mit deinem "drogenkonsum bestehend aus hohen dosen christal mission..
    Dann lieber doch kiffen und Ecstasy/MDMA , um die schädlichen wirkungen von religionsdrogen zu kompensieren...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MehrDrogenAnonym
  • 16.01.2017, 16:04h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Ja bitte, nehmen Sie mehr davon! Dann ersparen Sie uns irgendwann diese unangemessenen Kommentare, die weder zielführend noch hilfreich sind und nur auf die Herabsetzung anderer abzielen. Solange Sie es noch können, einfach mal drüber nachdenken was für gesellschaftliche Konsequenzen es hat, wenn eine große (!) Minderheit zu einer Droge greift, die in den meisten Fällen mit starker Sucht, körperlichem Verfall, Tod und vor allem einer Infektion mit HIV endet! Das ist sicherlich total förderlich für die Gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen! Früher hieß es schwul=AIDS! Bald heißt es schwul=meth=hiv . Geile Aussichten !!
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#5 maaaartinAnonym
#6 seb1983
  • 16.01.2017, 17:12h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • Na im Gegenteil.

    Ordentlich rauchen, saufen, dazu ein paar bunte Pillen.
    An irgendwas wird man schon krepieren, zumindest werden viele damit nicht alt werden.
    Damit entlasten Schwule massiv unsere überforderten Rentenkassen und übernehmen so eine besondere gesellschaftliche Verantwortung.

    Rente und alt werden ist doch nur was für Hetero Spießer.
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#7 JohannesFrankeAnonym
  • 16.01.2017, 18:33h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Jaja, und von dieser Mentalität bis zum Schlachtruf "Schwule ins Lager" ist es auch nicht mehr weit. Es ist widerlich, wie hier eine Minderheit durch ihr offenes Kokettieren mit Drogen einer Mehrheit von (Gott sei dank!) angepassten Homosexuellen das Leben schwer macht. Und wir werden es noch alle erleben, wie diese Minderheit eines Tages dafür ihre Lektion erhalten wird!
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#8 TheDadProfil
  • 16.01.2017, 18:42hHannover
  • Was im allgemeinem von "Studien" zu halten ist, zeigt dieser Bericht :

    www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64046

    ""Der britische Drogenexperte Dr. Adam Bourne warnte in einem Kommentar zur aktuellen Studie aber davor, das Ergebnis überzubewerten. Nur eine Minderheit der schwulen Männer nehme regelmäßig Drogen ein und nur ein Teil davon beim Sex, so Bourne.""..

    Dem muß man eigentlich nichts mehr hinzufügen..
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#9 TheDadProfil
#10 FredinbkkProfil
  • 16.01.2017, 18:49hBangkok
  • vor zwei Tagen ein Anruf:

    die drogensuechtige Mutter unsres Soehnchens hat ihr neues ,ungewuenschtes 6 Monate altes Maedchen im Rauschzustand mit dem Koepfchen nach unten in einen Eimer mit Wasser gesteckt ,weil das Kind sie gestoert hat ....Meth,Kratom ,Gras,Hasch
    mag sie am liebsten ...der Kindsvater auch..
    Ein Nachbar hat sie ueberwaeltigt und das Baby gerettet...
    der Anruf mit der Schreckensmeldung

    hatte das Ziel das Baby auch zu uns zu senden.....
    Wir koennen nicht helfen...ein kleines Kind ist genug ..wir sind nicht mehr jung und haben nur sehr wenig Geld.

    Der Fluch der Drogen.....es wird leider immer schlimmer....

    2 schwule ohne Drogenbedarf ,ja sogar mit tiefem Hass darauf ...
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