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Knochen zersägt

Operation: Olivia Jones ist sechs Zentimeter kürzer

Deutschlands bekannteste Dragqueen legte sich wegen Rückenschmerzen unters Messer – und ließ sich dabei "beide Stelzen kürzen".


Jetzt müssen wir uns an diese Mini-Olivia gewöhnen… (Bild: Facebook / oliviajoneshamburg)

Olivia Jones hat am Montag auf Facebook mitgeteilt, dass sie sich nach jahrelangen Problemen mit Rückenschmerzen "wegen zwei unterschiedlich langer Beine, schiefer Hüfte und falscher Körperhaltung" bereits vor einem Monat unters Messer gelegt habe. Dabei habe die Dschungel-Vizekönigin nicht nur ihre Fehlhaltung korrigieren, sondern auch ihre Beine um sechs Zentimeter kürzen lassen.

Eine derartige Bein-Verkürzung wird in der Regel durchgeführt, indem mit einer Säge der Oberschenkelknochen an zwei Stellen durchtrennt, ein Teil entfernt und der verkürzte Knochen anschließend durch Nägel wieder zusammengeschraubt wird. Nach der Operation dauert es rund ein halbes Jahr, bis der Knochen vollständig ausgeheilt ist.

"Wie eine Giraffe am Trinkloch"

"Ich war's leid, in der Olivia-Jones-Bar mit meiner Perücke immer die Decke zu schrubben, passte in kein normales Bett, in keinen normalen Flugsitz, hatte bei Selfies eine Körperhaltung wie eine Giraffe am Trinkloch und ständige Schmerzen wegen meiner unterschiedlich langen Beine und der schrägen Hüfte", so die ursprünglich 2,07 Meter große Dragqueen. Sie habe zwei Jahre lang überlegt und dann "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und beide Stelzen kürzen lassen".

Die Heilung verlaufe gut, sie sei bereits auf Krücken unterwegs, so die Dragqueen. In zwei Wochen soll sie wieder ohne Gehhilfe laufen können.

Der Eingriff ist an der Spezialklinik "Betz Institute" im saarländischen Neunkirchen vollzogen worden. "Eine solche Beinverkürzung ist sehr selten", erklärte eine Sprecherin des Krankenhauses gegenüber dem "Hamburger Abendblatt". "Wesentlich häufiger wollen die Patienten größer werden. Auf 100 Beinverlängerungen kommen ein bis zwei Verkürzungen jährlich." Derartige Arbeiten seien ab 17.000 Euro zu haben.

Olivia Jones sorgte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen, als sie Anzeige wegen Volksverhetzung gegen den sachsen-anhaltinischen AfD-Chef André Poggenburg erstattete, weil dieser Homosexualität mit Kindesmissbrauch in Zusammenhang gebracht hatte (queer.de berichtete). Daraufhin lud die grüne Landtagsfraktion Jones zur Lesung ihres Kinderbuches "Keine Angst in Andersrum" in den sachsen-anhaltinischen Landtag ein (queer.de berichtete). Später nominierten die niedersächsischen Grünen Jones als Wahlfrau zur Bundespräsidentenwahl am 12. Februar (queer.de berichtete). (dk)



#1 LaurentProfil
  • 16.01.2017, 17:08hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Wenn gesundheitliche Gründe mit ausschlaggebend waren, ist dies nachvollziehbar.

    Heutzutage habe ich bei den vielen schlanken, langen Kerls gelegentlich den Eindruck, selbst nach oben schauen zu müssen, obwohl ich mit meinen knappen 1,90m, als Jugendlicher (schon lange her) noch "Langer" genannt, gerade nicht zu den Kleinen gehöre.

    Ab 2m wird's sicherlich kritisch.
    Dass es Beinverlängerungen gibt, wusste ich auch nicht.
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#2 Homonklin44Profil
  • 16.01.2017, 18:57hTauroa Point
  • Das Problem der unterschiedlich langen Beine ist gar nicht zu selten, und dass das Probleme und Schmerzen verursacht auch die typische Folge.

    Deshalb kann man auch einfach ein "Willkommen" in der Ebene neuer Lebensqualität wünschen.
    Als Vorkämpferin gegen die Alternative für Dullards und Konsorten hat sie's sich doch allemal verdient ;o)

    Ich müsste mir die Beine um 30 cm verlängern lassen, damit das mit der Körperbreite etwa hinkäme *wishful thinking* wenn das so mal klappen würde. Körper-Entbreiterungen gibt es medizinisch chirurgisch zwar auch, aber der Weg dahin ist für Männer kaum erreichbar. Eine Frau hat wenigstens ein natürliches Anrecht auf Attraktivität. Ohne sich irgendwas Psychisches aufstempeln zu lassen, geht Breitenregulierung unter'm Messer eigentlich kaum.

    Hilft nur Hungern, Verzichten und exzessiv Sport! Windsurfing Power!
    Ohne 17 000 Euro geht das bestens ;o)
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#3 Pardalis17Anonym
  • 16.01.2017, 19:24h
  • Ich bin seit 31 Jahren Friseur. Seither leide ich unter massiven Rücken/Schulter schmerzen.Seit 1 Jahr Weichteilrheuma.
    So einen massiven Eingriff würde ich nie machen laßen. Und was ist in 10/20 Jahren ( etwaige Spätschäden ) ????
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#4 TheDadProfil
  • 16.01.2017, 19:40hHannover
  • Antwort auf #3 von Pardalis17
  • ""Ich bin seit 31 Jahren Friseur. Seither leide ich unter massiven Rücken/Schulter schmerzen.Seit 1 Jahr Weichteilrheuma.""..

    Dann nutzt Du sicher keine Schere für 1,50..

    Kauf Dir also mal Schuhe nur für die Arbeit, die von einem Orthopädischem Schuhmacher angefertigt sind, und mit Sohlen ausgestattet sind die Druckstellen abfedern, und ein "angenehmes Stehen" ermöglichen..

    Das kostet Geld..
    Bei vorheriger Beratung durch einen Orthopäden und der KK gibt es dort aber auch Zuschüsse von der KK oder der Berufsgenossenschaft..
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#5 easykeyProfil
#6 PummelchenAnonym
#7 Patroklos
#8 giliatt 2Anonym
  • 17.01.2017, 01:48h
  • Antwort auf #5 von easykey
  • Mir ist es völlig egal, von welcher Körperhöhe aus dieses Menschenkind seine verbalen Abstrusitäten absondert. Ich will ihn/sie nicht sehen als TV-Hofnarren
    Mich befremdet die Verblödungs-Tendenz, die von Olivia ausgeht, welche zur Grundlage hat, sich möglichst schrill darzustellen, um in die Medien zu kommen.
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#9 TheDadProfil
  • 17.01.2017, 06:57hHannover
  • Antwort auf #8 von giliatt 2
  • ""sich möglichst schrill darzustellen""..

    Wie kommt man au solchen Unsinn ?

    Ist Dir nie in den Sinn gekommen das sich die Menschen einfach mal so darstellen, wie sie sind ?

    Denn Deine "Idee" impliziert, es handele sich beim "schrill-sein" um eine Art "Marketing-Gag", mit dem man Aufmerksamkeit erregen würde..

    Daran darf man zumindest zweifeln..

    Was Deinen "Geschmack" betrifft..
    Abschalten, Umschalten..
    Niemand wird gezwungen sich irgendetwas bestimmtes anzuschauen, denn die Zeiten des "Zwei-Kanal-Staatsfernsehens" sind schon lange vorbei..
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#10 RobinAnonym
  • 17.01.2017, 10:10h
  • Wenn man Schmerzen hat und eine OP die Chance hat, dass man danach schmerzfrei ist, kann ich gut verstehen, dass sie das hat machen lassen.

    Ich hoffe, dass das Ergebnis gut ist und ihre Schmerzen danach wirklich weg sind.

    Gute Genesung...
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