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Toronto Ein Gesetz zur Einführung einer bundesweiten Homo-Ehe in Kanada droht zu scheitern. Die bisher von den Liberalen unterstützte Minderheitenregierung unter Premier Paul Martin steht in Gefahr, bei der Haushaltsdebatte am 19. Mai keine Unterstüzung und damit keine Mehrheit mehr zu bekommen - Martin hat für den Fall bereits Neuwahlen angekündigt. In dem Fall würde auch der Gesetzentwurf zur Homo-Ehe scheitern, für den noch eine dritte Lesung im Parlament und eine Zustimmung des Senates benötigt wird. Nach den Neuwahlen könnten Umfragen zufolge die Konservativen an die Macht kommen - als Minderheitenregierung unterstützt von den Liberalen. Die Konservativen hatten kürzlich eine Gesetzesvorlage angekündigt, die die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau festschreibt. (nb)



#1 wolfAnonym
  • 13.05.2005, 08:00h
  • offensichtlich flitscherln die liberalen auch in andern ländern von ast zu ast, bisserl nuttig, gell ?
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#2 dnlnAnonym
  • 13.05.2005, 23:34h
  • Die Liberalen unterstützen nicht die kanadische Regierung, sie bilden sie und werden hauptsächlich von den (Sozial-)Demokraten toleriert..

    Und aus welchen Grunde sollten die Liberalen, bei einer Wahlniederlage, die bisherige Oppositionsführung unterstützen.
    Eine offizielle Koalition aus Liberalen und Sozialdemokraten und/oder dem Bloc Québécois wäre wohl wahrscheinlicher.

    Kanada steht nach zwölf Jahren liberaler Regierung ziemlich gut da. Ein Wechsel hin zu den Konservativen wäre ein Rückschritt für dieses wunderschöne Land.
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#3 JuliaAnonym
  • 17.05.2005, 17:12h
  • Das würde wirklich Schade sein wenn das Gesetz scheitert, denn es könnte eine positive Wirkung auf der USA haben.

    Die Gegner in der USA berufen sich immer auf der Bibel und dass es sowas nur gibt in einem verderflichen Europa. Vorallem die Niederlande ist das Land der Teufel, nicht?

    Gruß, Julia.
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#4 dnlnAnonym
  • 20.05.2005, 13:06h
  • Herzlichen Glückwunsch an Paul Martin und seine liberale Regierung. Sie haben das Misstrauensvotum der Konservativen überstanden.
    Liberale und Nationaldemokraten (sozialdemokr.) stimmten gegen den Misstrauensantrag.
    "Nachdem ein Patt von jeweils 152 Stimmen ausgezählt wurde, gab am Ende das Entscheidungsvotum des Parlamentssprechers zu Gunsten seiner Liberalen Partei den Ausschlag." (tagesschau.de)
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