Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28012

Für "ein respektvolles Zusammenleben"

CSD Hannover: Motto 2017 lautet #mitdenken

Der neunte CSD in Hannover steht ganz im Zeichen des Wahljahres. Das Organisationsteam setzt sich für mehr zivilgesellschaftliches Engagement ein.


Am Pfingstwochenende heißt es in der Landeshauptstadt "#mitdenken" (Bild: CSD Hannover)

Der CSD Hannover hat am Montag sein diesjähriges Motto bekannt gegeben: Am 3. und 4. Juni sollen Menschen für LGBTI-Rechte unter dem Slogan "#mitdenken" auf die Straße gehen.

Das Motto sei wegen der anstehenden Bundestagswahl ausgewählt worden, erklärten die Veranstalter. Sie warnen dabei eindringlich vor AfD und Co.: "In Bund, Ländern und Kommunen verzeichnen wir einen Rechtsruck, der sich negativ auf unsere Gesellschaft auswirkt. Nur indem wir Menschen zum #mitdenken bringen, können wir dagegen angehen und ein respektvolles Zusammenleben erstreiten." Der Zusammenhalt der Gesellschaft und Einsatz füreinander sei nur möglich, "wenn sich Menschen aktiv einbringen".

Das Organisationsteam wolle konkret ein Zeichen für mehr zivilgesellschaftliches Engagement setzen. Die Aktivisten rufen dazu auf, auf sozialen Netzwerken Solidaritätsbotschaften zu posten – natürlich mit dem Motto "mitdenken" als Hashtag.

In der Landeshauptstadt Hannover ist der CSD seit 2009 fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders und zugleich die größte LGBTI-Veranstaltung Niedersachsens mit kontinuierlich wachsenden Besucherzahlen.

Organisiert wird die Veranstaltung von Andersraum e.V., einem Zentrum für lesbisches, schwules, bisexuelles, transidentes, intersexuelles und allgemein queeres Leben in Hannover und der Region. Der gemeinnützige Verein bietet ein Dach für rund 30 Gruppen, die sich in seinen Räumlichkeiten treffen. Neben der Beratung sind die wichtigsten Projekte der CSD Hannover, die Niedersächsische Vernetzungsstelle für die Belange queerer Geflüchteter, die Jugendarbeit und das Queere Gesundheitsnetz. Außerdem finden zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie Filmabende, Workshops und Vorträge im Andersraum statt. (pm/cw)