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Wegen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Eurovision: Sadi zieht Kandidatur zurück

Drei Wochen vor dem deutschen Vorentscheid wirft der 21-jährige Sadi hin. Eine Nachfolgerin ist bereits nachnominiert worden.


Wilhelm "Sadi" Richter wird beim deutschen Vorentscheid am 9. Februar nicht dabei sein (Bild: NDR / Ingo Pertramer)

Der NDR hat am Dienstag bekannt gegeben, dass Wilhelm "Sadi" Richter seine Kandidatur für die Show "Eurovision Song Contest – Unser Song 2017" zurückzieht. Grund sind Medienberichte, wonach dem 19-Jährigen von der Dortmunder Staatsanwaltschaft Betrug und Diebstahl vorgeworfen werden.

Die "Bild"-Zeitung hatte am Montag berichtet, der Nachwuchssänger müsse sich vor dem Jugendrichter verantworten; er werde unter anderem beschuldigt, auf eBay eine Uhr verkauft zu haben, die Ware sei aber nie bei der Käuferin angekommen. Außerdem schrieb das Boulevardblatt, dass Sadi mit einer Frau einen Putzservice angeboten habe, ein Kunde danach aber mehrere Gegenstände, darunter angeblich einen Fernseher und Schnaps, vermisst habe.

"Berichte über mich verursachen gerade so viel Trubel – das möchte ich erst einmal klären und verarbeiten", erklärte Sadi nach Angaben des NDR. Er sei "sehr verwundert" darüber, was ihm vorgeworfen werde. "Ich hatte mich total auf die Teilnahme gefreut, möchte das aber nicht unter diesen Umständen machen. So kann ich nicht unbeschwert auftreten." Deshalb sei er beim Vorentscheid "schweren Herzens" nicht dabei. Sadi war als Teilnehmer der RTL-Castingshow "Shooting Stars" bekannt geworden – als 15-Jähriger war er damals Gesangstrainer von Sylvie Meis gewesen.

Yosefin Buohler ersetzt Sadi

Der NDR hat bereits eine andere Kandidatin nachnominiert: Statt Sadi wird nun die gebürtige Kölnerin Yosefin Buohler antreten. Die 21-Jährige ist ausgebildete Schauspielerin, stammt aus einer Musikerfamilie und bringt bereits Castinshow-Erfahrung mit. Als 13-Jährige stand sie im Finale der RTL-Sendung "Das Supertalent", 2013 war sie dann in der Endrunde der schwedischen Castinshow "Idol" dabei. Außerdem war sie beim WM-Fußball-Qualifikations-Spiel Schweden gegen Deutschland in der Arena in Stockholm vor mehr als 50.000 Menschen Sängerin der deutschen Nationalhymne.


Yosefin Buohler wird um ein Ticket nach Kiew kämpfen. Bild: NDR

Der deutsche Vorentscheid wird am 9. Februar um 20.15 Uhr im Ersten live aus Köln übertragen. Neben Buohler werden Axel Maximilian Feige, Felicia Lu Kürbiß, Helene Nissen und Isabella "Levina" Lueen um ein Ticket nach Kiew kämpfen (queer.de berichtete). Einer von ihnen wird Deutschland im ESC-Finale vertreten.

Übe den Sieger entscheiden werden die TV-Zuschauer am Ende des dreistündigen Vorentscheids. Nach jedem Song werden Lena, Tim Bendzko und Florian Silbereisen als Promi-Jury ihre Meinung zum Auftritt kundtun, sie verfügen aber über kein Stimmrecht. Der Abend wird wie in den letzten Jahren von Barbara Schöneberger moderiert. (dk)

Eurovision Song Contest 2017

Deutscher Vorentscheid: 9. Februar um 20.15 Uhr live im Ersten.
1. Halbfinale: 9. Mai, 21.00 Uhr
2. Halbfinale: 11. Mai., 21.00 Uhr
Finale: 13. Mai, 21.00 Uhr


#1 herve64Profil
  • 17.01.2017, 21:30hMünchen
  • Und wer ist das? Muss man ihn kennen? Anscheinend nimmt man seitens der ARD den ESC ohnehin nicht mehr Ernst, sonst würde man keine Casting-Vorentscheidung ausrichten.

    Richtig überzeugend war nichts, was Deutschland in den letzten Jahren präsentiert hat. Es wäre vielleicht keine üble Idee, zu pausieren.
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#2 Homonklin44Profil
#3 Patroklos
  • 18.01.2017, 00:32h
  • Antwort auf #1 von herve64
  • "Anscheinend nimmt man seitens der ARD den ESC ohnehin nicht mehr Ernst, sonst würde man keine Casting-Vorentscheidung ausrichten."

    Unsinn, dann hätten die ESC-Vorentscheide 2010 und 2012, die ja ebenfalls Castingshows waren, nicht den gewünschten Erfolg beim ESC in Oslo (Sieg) und Baku (Platz Acht) eingebracht!
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#4 andreAnonym
  • 18.01.2017, 06:13h
  • Ist der schwul, daß er es auf diese Seite geschafft hat? Bei Bohlen gab es dieses Jahr auch schon 2 Kriminelle. Einer davon ein Favorit, habe ich am letzten Sonntag Nachmittag, auf der Couch liegen, mitbekommen.
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#5 Patroklos
#6 andreAnonym
  • 18.01.2017, 18:28h
  • Antwort auf #5 von Patroklos
  • Langweilige Gaga-Show mehr nicht. Naja für mich . Schwule mögen das natürlich, weil man sich bereits im Vorfeld auf 3 Schönlinge fokusiert hat. Wie immer. OK Cochita war noch mehr gaga. Kein Problem so ist es eben.
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#7 herve64Profil
  • 18.01.2017, 21:46hMünchen
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • Tja, wenn man keine wirklichen Größen mehr in petto hat, muss man eben Castingshows einführen. Und was sich da bewirbt, ist entweder sowieso untalentiert oder hat einen großen Namen, mit dem man international punkten kann, z. B. weil dieser in diplomatischen Kreisen nicht unbekannt ist.

    Womit wir z. B. bei Lena MEYER-LANDRUT wären: wer WIRKLICH glaubt, dass sie wegen ihres (hüstel!) "Talents" gewonnen hat, hat entweder was mit den Ohren oder ist so dermaßen unbedarft, dass er auch anstandslos glauben würde, dass der Himmel rosa sei, wenn man ihm das erzählen würde.
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#8 wiking77
  • 18.01.2017, 23:11h
  • oh schade, dabei ist er wirklich ein Schnuckel. Wenn kümmert's, wenn er bei ALDI mal nen Pack Nudeln mitgehen hat lassen. Ich finde sein Aussehen macht durchaus manches wett.
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